Ein Land in Glanz und Frieden. Oder?
Iraks Regierungschef hat dem Land ungewohnte Ruhe und Aufbruchstimmung gebracht. Nun droht ihm die Ablösung und Bagdad ein Machtkampf. Wohin steuert das Land?
Iraks Regierungschef hat dem Land ungewohnte Ruhe und Aufbruchstimmung gebracht. Nun droht ihm die Ablösung und Bagdad ein Machtkampf. Wohin steuert das Land?
Irans Präsident warnt vor den Folgen der Wasserkrise. Wenn die jahrelange Dürre anhalte, müsse die Hauptstadt verlegt werden.
Mehr als zweieinhalb Jahre saßen die Franzosen Cécile Kohler und Jacques Paris im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran ein. Jetzt kommen sie frei – als Teil eines Deals.
Frauen in Iran dürfen offiziell nicht Motorrad fahren. Sie tun es trotzdem. Eine Rennfahrerin kämpft seit Jahren gegen Tabus an.
Teheran lehnt eine Einladung nach Scharm el-Scheich ab: Man könne niemanden treffen, der Iran angegriffen habe. Iranische Medien kritisieren das als verpasste Chance.
Kurz vor Ablauf einer Frist haben Berlin, Paris und London dafür gesorgt, dass UN-Sanktionen gegen Iran wieder gelten. Die konkreten Auswirkungen sind marginal.
Washington und Teheran haben eine Übereinkunft zur Rückführung von bis zu 400 Menschen getroffen. Ein erstes Flugzeug soll schon am Dienstag in Iran landen.
Alle Strafmaßnahmen, die mit dem Atom-Abkommen von 2015 ausgesetzt worden waren, treten wieder in Kraft. Das betrifft auch fossile Energieträger – Teherans wichtigste Einnahmequelle.
Die Sanktionsfalle ist zugeschnappt – aber zwingt sie Teheran an den Verhandlungstisch? Selbst wenn: Die Europäer haben dort keinen Platz mehr.
Die Atom-Strafmaßnahmen gegen Iran gelten wieder. Doch es gibt Sorgen, dass China und Russland sich nicht daran halten könnten.
In der „Sonderwirtschaftszone Alabuga“ bauen russische Ingenieure iranische Kampfdrohnen nach und entwickeln sie weiter. Auch Berufsschüler werden eingespannt.
Im Streit um das iranische Atomprogramm sind Sanktionen der UN gegen das Land wieder in Kraft getreten. Europäische Staaten warnen Iran nun vor einer Eskalation – und werben für neue Verhandlungen.
Vier neue Atomkraftwerke sollen im Süden des Landes entstehen. Die Ankündigung kommt kurz bevor die Frist zur Wiedereinführung von UN-Sanktionen gegen Iran abläuft.
Die Uhr im Atomstreit tickt, doch es gibt kaum Bewegung. Schon früher hatte Iran meist erst im letzten Moment und unter maximalem Druck eingelenkt – geschieht das diesmal auch?
Innerhalb von zwei Monaten hat Iran mehr als 800.000 Afghanen abgeschoben. Wie leben diejenigen, die noch da sind?
Offene Haare, Alkohol im Kofferraum und Paare ohne Ehering: Nach dem Angriff Israels lässt die Regierung in Teheran den Iranern mehr Freiheiten. Wie lange hält der soziale Frieden?
Der Wehrdienst ist in Iran unbeliebt. Das hat mehrere Gründe – darunter die Angst, kein Visum für die USA zu bekommen.
Deutschland, Frankreich und Großbritannien setzen Iran eine 30 Tage währende Frist. An deren Ende stehen neue Sanktionen, sollte es nicht zu einer Einigung kommen.
Iran hat die Zusammenarbeit mit der IAEA wiederaufgenommen. Aber ob der Druck der Europäer auf das Regime auf Dauer Wirkung zeigt, ist nicht gewiss.
IAEA-Chef Grossi bestätigt, dass erstmals seit dem Krieg im Juni wieder internationale Kontrolleure im Land seien. Doch in Teheran gibt man sich zurückhaltend.
Der Snapback gilt als letztes „scharfes Schwert“ der Europäer in den Atomverhandlungen mit Iran. Können und dürfen sie ihn überhaupt noch auslösen?
In dieser Woche wollen die Europäer entscheiden, ob sie ausgesetzte UN-Sanktionen gegen Teheran reaktivieren. Die iranische Wirtschaft könnte das hart treffen.
Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg weist Australien einen Botschafter aus. Es sieht Iran als Drahtzieher hinter mindestens zwei antisemitischen Anschlägen. Teheran weist die Vorwürfe zurück.
Iran vereinnahmt die Toten des Zwölftagekrieges für den staatlichen Märtyrerkult – auch die zivilen Opfer. Nicht alle Angehörigen sind damit einverstanden.
Irans stellvertretender Außenminister Saeed Khatibzadeh warnt im F.A.Z.-Interview davor, Druck auf Teheran auszuüben. Das Vertrauen in neue Atomverhandlungen sei nach dem Krieg mit Israel gering.
Atina Grossmanns Eltern lernten sich im Exil in Teheran kennen. Die Historikerin erforscht ihre Familiengeschichte vor dem Horizont postkolonialer Fragen.
Die Bevölkerung in Teheran bekommt die Folgen der Wasserkrise immer deutlicher zu spüren. Israels Ministerpräsident hofft, dass sich daran Proteste entzünden.
Eine belgische Abgeordnete wirft Iran vor, ihre Entführung zu planen. Es wäre nicht der erste Fall. Teheran setzt zur Einschüchterung von Gegnern zunehmend auf Kooperation mit der Mafia.
Die Schließungen seien Teil der Wassersparmaßnahmen der iranischen Regierung, berichten mehrere Nachrichtenportale. In Teilen Teherans und anderen Städten wurde das Wasser schon für bis zu 48 Stunden abgestellt.
Die Wasserkrise in Iran spitzt sich weiter zu. Nun könnten in Teheran für eine Woche Behörden und Schulen geschlossen bleiben.
Teherans Einladung an den IAEA-Chef verschafft dem Regime Zeit. Europa aber muss sich beeilen, wenn es eine Eskalation ebenso vermeiden will wie den Ausbau des Atomprogramms.
Die EU und die USA ringen weiter um eine Einigung im Handelsstreit. Donald Trump reist nach Schottland. Und gleich zwei Sport-Großereignisse steuern auf das Finale zu. Der F.A.Z. Frühdenker.
Wegen Wassermangel bleiben Behörden in Iran am Mittwoch geschlossen. Offenbar will die Regierung ein Zeichen gegen Verschwendung setzen – dem Land droht nach Jahren der Dürre eine Krise.
Viele Iraner fürchten, dass Israel das Land bald wieder angreifen könnte. Das Regime hält sich bedeckt, ob es zu weiteren Atomgesprächen bereit ist – und verstärkt die nationalistische Rhetorik.
Die Europäer wollen Teheran dazu bringen, zügig ein neues Atomabkommen auszuhandeln – und drohen mit strengen Sanktionen. Mit der US-Regierung ist man sich bereits über eine Frist einig.