UN-Generalsekretär für Dialog mit Taliban
Antonio Guterres warnt vor einem wirtschaftlichen Kollaps Afghanistans. Millionen Menschen seien vom Hungertod bedroht. Es gehe nun um die „Solidarität mit dem afghanischen Volk“.
Antonio Guterres warnt vor einem wirtschaftlichen Kollaps Afghanistans. Millionen Menschen seien vom Hungertod bedroht. Es gehe nun um die „Solidarität mit dem afghanischen Volk“.
Immer wieder betont das neue Taliban-Regime, es habe sich weiter entwickelt. Mit der Drohung, Frauen vom Sport auszuschließen, zeigen die Hardliner ihr altbekanntes Gesicht.
Die Taliban haben offenbar 200 afghanischen Doppel-Staatsbürgern die Ausreise gestattet, darunter sind auch deutsche Staatsbürger.
Nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan sicherten die Taliban zu, dass Frauen auch weiterhin arbeiten und Journalisten berichten könnten. Doch inzwischen ist Frauen Sport verboten, und Journalisten berichten über Einschüchterungen und gewaltsame Angriffe.
Erstmals seit dem Ende der Rettungsmission wollen die Amerikaner mit einem Charterflug vom Flughafen Kabul aus Menschen aus dem Land bringen. Noch immer warten Zehntausende auf eine Möglichkeit zur Ausreise.
Der Widerstand gegen die Taliban im Pandschir-Tal ist nach Angaben des afghanischen Botschafters in Tadschikistan nicht gebrochen. Die beiden Anführer der Koalition gegen die Taliban seien weiter vor Ort, er habe permanent Kontakt zu ihnen, sagte der Botschafter.
Die Wünsche des Westens haben die Taliban bei der Regierungsbildung ignoriert. Für die Stabilität des Landes verheißt das nichts Gutes.
Wann müssen Influencer ihre Posts als Werbung kennzeichnen? Darüber urteilt der BGH. Intel will Milliarden in Europa investieren. Und die EZB berät über die künftige Geldpolitik. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan ist für die NATO ein Debakel. Nun soll zumindest bei der Versorgung der geretteten Ortskräfte alles richtig gemacht werden. Das Bündnis setzt dabei auf eine Truppe, die schon seit vielen Jahren nicht mehr zum Einsatz kam.
Einen Tag nach der Regierungsbildung greifen die radikalen Islamisten hart durch. Demonstrationen sind vorerst nicht mehr erlaubt. Bei Verstößen drohen harte Strafen.
Beim Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen spricht Antony Blinken über den gemeinsamen Umgang mit den Taliban. Von den über 10.000 afghanischen Flüchtlingen in Ramstein wollen einige in Deutschland bleiben.
Mullah Hassan Akhund war schon unmittelbar vor dem Sturz des Taliban-Regimes 2001 Regierungschef. Was bedeutet es, dass nun ausgerechnet er diese Funktion wieder einnimmt?
Lange weigerte sich Zebulon Simentov, Afghanistan zu verlassen. Nun muss der letzte Jude des Landes aus seiner Heimat fliehen. Doch es ist nicht die Angst vor den Taliban, die ihn ins Exil treibt.
Vertreter des Westens, Russlands und der afghanischen Opposition werfen den Taliban vor, ihre Versprechen für ein Übergangskabinett gebrochen zu haben. Der bewaffnete Widerstand spricht von einem „Zeichen der Feindschaft“.
33 Namen, alle männlich und Mitglieder der Taliban: Die Islamisten haben eine neue Regierung präsentiert. Doch wer im Hintergrund die Fäden zieht, lässt sich aus der Liste der Kabinettsmitglieder nicht entnehmen.
Sind Afghanistans neue Herrscher noch die alten? Wer muss sie fürchten? Unsere Autorin lebt seit Jahren in Kabul. Wer von ihren Freunden noch da ist, leidet unter quälender Ungewissheit.
Drei Wochen nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan haben die radikalislamischen Taliban erste Mitglieder ihrer Regierung vorgestellt. Regierungschef wird Mullah Mohammed Hassan Achund, stellvertretender Regierungschef wird Taliban-Mitbegründer Abdul Ghani Baradar.
Sahraa Karimi war die erste Frau, die in Afghanistan einen Spielfilm drehte. Mitte August hat sie das Land verlassen. Ein Gespräch über ihre Flucht.
In Paris beginnt der Prozess zu den Anschlägen unter anderem auf das „Bataclan“ vor knapp sechs Jahren. Maas trifft Blinken. Und Merkel kämpft für Laschet, der Macron trifft. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
Innenminister Sirajuddin Haqqani steht auf der Fahndungsliste des FBI. Sein Netzwerk wird als terroristische Gruppierung eingestuft.
Ein Taliban-Mitbegründer soll die afghanische Übergangsregierung führen. Frauen finden sich bislang nicht in dem angekündigten Kabinett. Das Land sei jetzt ein „Islamisches Emirat“, heißt es von den Machthabern.
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan verändert sich nach und nach das Straßenbild in Kabul. Anhänger überstreichen bunte Wandbilder in der afghanischen Hauptstadt und ersetzen sie durch islamistische Botschaften.
Amerikas Außenminister dankt bei seinem Besuch in Doha dem Emirat für seine „außerordentliche Unterstützung“. Bei den Gesprächen in Qatar soll es auch um weitere Ausreisen über den Kabuler Flughafen gehen.
Das EU-Parlament befasst sich mit der Lage von Frauen unter den neuen Herrschern in Kabul. Aktivistinnen mahnen die Abgeordneten, nicht wegzusehen.
Nach dem Sieg der Taliban droht in Afghanistan eine humanitäre Notlage. Da wird der Westen auf jeden Fall helfen. Weitere Zusammenarbeit ist zu Recht an Bedingungen geknüpft. Doch die neuen Machthaber verfügen über Erpressungspotential.
Die Taliban verkünden die Einnahme von Pandschir, der letzten noch von Widerstandskräften gehaltenen Provinz. Dort berichtet man über Lufthilfe des pakistanischen Militärs für die Islamisten.
Die neuen Machthaber in Afghanistan loben China in den höchsten Tönen. Das bedeutet allerdings noch keine tragfähige Zusammenarbeit. Peking agiert vorsichtig.
Die Taliban wollen nach eigenen Angaben die letzte nicht unter ihrer Kontrolle stehende Provinz erobert haben. Die Widerstandskämpfer machen dazu bislang keine offiziellen Angaben.
Die Taliban haben nach eigenen Angaben das Pandschir-Tal nördlich von Kabul eingenommen; die Provinz galt als letzter Hort des Widerstands gegen die Islamisten in Afghanistan.
Die G-20-Gesundheitsminister wollen den „Pakt von Rom“ gegen Corona beschließen, die Linken stellen ihr „Regierungsprogramm“ vor und in Afghanistan gehen die Kämpfe im Pandschir-Tal weiter. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Der amerikanische Generalstabschef Mark Milley befürchtet, dass die Taliban ihre Macht in Afghanistan womöglich nicht festigen können. Die Folgen könnten ein Bürgerkrieg und die Erstarkung von Gruppen wie Al-Qaida sein.
Ich wollte in den Dschihad gegen den Westen ziehen. Heute will ich helfen, die Taliban mit ihm zu versöhnen. Schließlich lebe ich selbst in beiden Welten. Ein Gastbeitrag.
Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan fordern von Deutschland diplomatische Anerkennung und finanzielle Hilfen. Doch an der Glaubwürdigkeit der Versprechen herrschen noch rege Zweifel.
Die Deutschen seien in Afghanistan immer willkommen gewesen, teilen die Taliban mit. Die neue Regierung wünsche sich von Berlin finanzielle Unterstützung, humanitäre Hilfe und Kooperation in Sachen Gesundheit.
In Kabul demonstrieren den zweiten Tag in Folge Frauen gegen die Taliban-Herrschaft. Es kommt zu chaotischen Szenen. Auch in der noch nicht unter der Kontrolle der Taliban stehenden Provinz Pandschir dauert der Widerstand an.
Amerikas Krieg gegen die Taliban ging verloren, weil Amerikas Krieg gegen die Drogen vergeblich war. Nun aber sitzen die Taliban in der Zwickmühle.