„Wir leben in Angst, ohne Sinn“
Seit die Taliban an der Macht sind, haben Afghanistans Unis geschlossen. Während die neuen Machthaber Versprechungen machen, fürchten besonders Studentinnen um ihre Zukunft.
Seit die Taliban an der Macht sind, haben Afghanistans Unis geschlossen. Während die neuen Machthaber Versprechungen machen, fürchten besonders Studentinnen um ihre Zukunft.
Alle wichtigen Mitglieder der Extremistengruppierung sind in Kabul zu Verhandlungen eingetroffen.
Die Taliban liefern sich in der letzten noch nicht eroberten Region Afghanistans Gefechte mit Widerstandskämpfern. Die Vereinten Nationen planen eine internationale Hilfskonferenz.
Unangenehm, aber wahr: Auf einigen Feldern braucht die EU die Kooperation der Taliban. Was ist, wenn die nicht mitspielen? Lassen wir uns dann erpressen?
Schon vor Wochen haben die Islamisten in Afghanistan die Macht übernommen, doch die Vorstellung ihres künftigen Kabinetts zögern sie immer weiter hinaus. Das könnte daran liegen, dass viele Machtfragen ungeklärt sind.
Für Gespräche mit den Taliban verzichten die EU-Außenminister auf harte Forderungen. Humanitäre Prinzipien und eigene Interessen sollen miteinander abgewogen werden. Außenminister Maas spricht von einem „großen Schritt“.
In Südostasien wächst nach dem Sieg der Taliban in Afghanistan die Angst vor der Rückkehr alter Terrornetzwerke. Die Erinnerung an Anschläge islamistischer Terrorgruppen wie 2002 in Bali ist noch immer frisch.
Ein junger afghanischer Fotograf erlebt den Einmarsch der Taliban in Kabul. Dann bietet sich die Möglichkeit, mithilfe der französischen Armee aus dem Land zu fliehen. Auf FAZ.NET dokumentiert er in Bildern, wie er seine Heimat verließ.
Zwei Tage nach der Machtübernahme der Taliban führte eine junge Reporterin des Senders Tolo TV ein Interview mit einem von deren Sprechern. Dann floh Beheshta Arghand aus dem Land. Jetzt erzählt sie, wie es wirklich zu der Aufnahme kam.
In Uganda und Ruanda haben bereits die ersten Flüchtlinge aus Afghanistan einen vorübergehenden Aufenthaltsort gefunden. Die südafrikanische Regierung will keine Menschen aufnehmen – und verweist stattdessen auf Pakistan.
Der dritte GDL-Streik geht auch am Freitag weiter, die EU-Außenminister diskutieren die Lehren aus dem Debakel in Afghanistan und Abba sind zurück. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Die Außenminister der EU-Staaten suchen nach dem richtigen Umgang mit der neuen politischen Situation in Afghanistan. Deutschland mahnt zur Eile und zu Pragmatismus.
Deutscher Außenpolitik wird eine Lektion erteilt: Um nationale Interessen durchzusetzen, ist sie gezwungen, auch auf Potentaten zuzugehen.
In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben viele Läden inzwischen wieder geöffnet, Kunden haben sie allerdings kaum. Die Machtübernahme der radikalislamischen Taliban hat das Land auch in eine Wirtschaftskrise gestürzt.
Die EU-Verteidigungsminister wollen bei einem Treffen in Ljubljana Lehren aus dem Afghanistan-Desaster ziehen. Warum etwa kann Europa den Flughafen Kabul nicht allein sichern?
Die USA schließen eine Zusammenarbeit mit den Taliban im Kampf gegen den IS nicht aus. Ein Ableger des IS hatte sich zu den Anschlägen am Kabuler Flughafen bekannt, bei dem auch mehrere US-Soldaten getötet wurden.
Der Westen ist aus Afghanistan abgezogen. Internationale Organisationen warnen vor einem baldigen Zusammenbruch, wenn nicht mehr Hilfsflüge und Gelder genehmigt werden. Die Taliban scheinen überfordert.
Die Bahn streikt. Der Wahl-O-Mat startet. Baden-Württemberg geht auf Steuersünderjagd und Deutschland will Liechtenstein besiegen. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Die radikalislamischen Taliban haben ein in der afghanischen Stadt Kandahar erbeutetes US-Militärgerät zur Schau gestellt. Viele der Fahrzeuge aus US-Herstellung hatten die weiß-schwarze Taliban-Flagge an ihre Antennen montiert.
Hunderte Männer trugen am Dienstag Särge mit den Flaggen der NATO, USA, von Frankreich und Großbritannien durch die Menschenmenge.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hält den direkten Kontakt mit den Taliban nach dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan für unausweichlich. Zudem zeigte sich der Minister prinzipiell offen für eine langfristige diplomatische Präsenz Deutschlands in Afghanistan auch unter einer Taliban-Herrschaft.
Der Mitschnitt eines Telefonats zwischen Biden und Ghani vor der Machtübernahme der Taliban gerät an die Öffentlichkeit. Darin ist der amerikanische Präsident voll des Lobes für Afghanistans Militär.
Außenminister Maas und sein qatarischer Amtskollege sind sich einig, dass mit den Taliban geredet werden muss. Dank diplomatischer Bemühungen erreichen erstmals deutsche Ortskräfte Pakistan auf dem Landweg in einem Konvoi.
In Berlin will die WHO mit einem Pandemiefrühwarnzentrum neue Krisen vermeiden. Und Bayern wirft seine Corona-Regeln über den Haufen. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z. Frühdenker.
Amerikas Präsident Joe Biden hat mit einer kämpferischen Rede abermals das Ende des Krieges in Afghanistan gerechtfertigt. Die USA erlebten nun neue Herausforderungen und das Land sei stark genug, sie gleichzeitig zu meistern.
Bundesaußenminister Heiko Maas hat die Bereitschaft zur Wiederbesetzung der deutschen Botschaft in Kabul angedeutet – zugleich aber Bedingungen an die Taliban gestellt. „Es geht um die Lösung ganz praktischer Probleme.“
Die Vereinigten Staaten beenden nach 20 Jahren ihren längsten Krieg. Am Ende müssen die Amerikaner sogar eigenes militärisches Gerät zerstören – und Landsleute zurücklassen.
Die Marginalisierung des Völkerrechts schreitet weiter voran. Das zeigt sich auch an der Ignoranz, mit der über die jüngsten Drohnentötungen in Afghanistan berichtet wird. Ein Gastbeitrag.
Die Initiative „Defend Afghan Women’s Rights“ will Frauen in Afghanistan schützen. Auf einer Pressekonferenz berichtet Zarifa Ghafari, eine der ersten Bürgermeisterinnen Afghanistans, von einem gespaltenen Land.
Nach der Übernahme des internationalen Flughafens von Kabul sagte ein Sprecher der islamistischen Gruppierung, man wolle die Beziehungen „zur ganzen Welt verbessern“. Doch in vielen westlichen Ländern herrscht darüber Uneinigkeit.
Die letzten amerikanischen Soldaten haben Kabul am Montag verlassen. Die Taliban und ihre Anhänger jubeln – doch auch am Tag danach herrscht weiterhin Chaos.
Merkel: Zu früh, um über Kontingente für Flüchtlinge zu sprechen +++ UN wollen humanitäre Luftbrücke aufrechterhalten +++ Maas fordert Taliban auf, Zusagen einzuhalten +++ Taliban feiern Abzug der Amerikaner +++ Alle Entwicklungen im Liveblog.
Außenminister Heiko Maas sucht in Pakistan nach Wegen, wie Schutzsuchende Afghanistan noch verlassen können. Der pakistanische Außenminister wirft dem Westen vor, Warnungen seiner Regierung lange nicht zugehört zu haben.
Die letzten amerikanischen Soldaten haben Afghanistan verlassen. Damit endet ein 20 Jahre langer Krieg. US-Außenminister Blinken versichert: „Amerikas Arbeit in Afghanistan geht weiter“. Wie lassen sich Ausreisen künftig organisieren?