Tote bei Anschlag am Militärflughafen in Kabul
Eine Explosion erschüttert Afghanistans Hauptstadt Kabul: Am Neujahrsmorgen sind am Eingang des Militärflughafens mehrere Menschen getötet worden. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist noch unklar.
Eine Explosion erschüttert Afghanistans Hauptstadt Kabul: Am Neujahrsmorgen sind am Eingang des Militärflughafens mehrere Menschen getötet worden. Wer für die Tat verantwortlich ist, ist noch unklar.
Die Taliban haben alle NGOs im Land aufgefordert, Frauen nicht mehr arbeiten zu lassen. Welche dramatischen Folgen diese Entscheidung hat, erklärt Samira Sayed-Rahman vom International Rescue Committee in Kabul im F.A.Z.-Interview.
Bei einem Autobombenanschlag im Norden Afghanistans ist ein Polizeichef der Taliban getötet worden. Auch diesmal reklamiert der IS die Tat für sich.
Die pandemische Phase von Sars-CoV-2 könnte endlich beendet sein. Entwicklungsministerin Schulze will deutsche Hilfe für Afghanistan aussetzen. Und: Neuer Ärger für Lambrecht. Der F.A.Z.-Newsletter.
Nach dem Arbeitsverbot für Frauen in NGOs in Afghanistan will das Entwicklungshilfeministerium überdenken, wie und ob den Menschen im Land weiter geholfen werden kann.
Die Taliban verdrängen afghanische Frauen nach und nach aus dem öffentlichen Leben. Doch nach dem NGO-Verbot mehren sich die Zeichen, dass der Streit innerhalb der Führung eskalieren könnte.
Auch wenn es vielen westlichen Politikern schwerfällt, das zu akzeptieren: Nur die Afghanen selbst könnten den Rückfall ihrer Gesellschaft in vormoderne Traditionen aufhalten. Die Aussichten dafür sind nicht gut.
Die junge Afghanin Marwa wollte in Kürze ein Studium beginnen – jetzt ist der Traum aus. Die radikal-islamischen Taliban haben Frauen den Zugang zu Hochschulen verboten. Marwa und ihre Familie sind verzweifelt.
Die Taliban-Regierung hatte am Samstag alle in- und ausländischen NGOs angewiesen, ihrem weiblichen Personal bis auf weiteres den Gang zur Arbeit zu untersagen. Erst wenige Tage zuvor hatten die Taliban ein Hochschulverbot für Frauen ausgesprochen.
Die Taliban drängen Frauen immer weiter aus dem öffentlichen Leben in Afghanistan zurück. In Reaktion auf das Arbeitsverbot stellen drei NGOs vorerst ihre Arbeit in dem Land ein.
In Afghanistan gehen die Machthaber weiter gegen Frauen vor. Das trifft nun auch Ausländerinnen. In Herat protestieren Afghaninnen gegen ihren Ausschluss von Universitäten.
UN-Generalsekretär António Guterres zeigte sich „zutiefst beunruhigt“. Außenministerin Annalena Baerbock schrieb auf Twitter, die herrschenden Taliban hätten beschlossen, die Zukunft ihres Landes zu zerstören, „indem sie die Zukunft von Mädchen und Frauen in Afghanistan zerstören“.
Die Hardliner unter den Taliban zeigen, wer die Richtung der Politik in Afghanistan bestimmt. Aufschreie der internationalen Gemeinschaft und die Drohungen mit neuen Sanktionen scheinen sie sogar noch zu bestärken.
Erst schlossen die Taliban Mädchen von der Sekundarschule aus, nun verwehren sie Frauen die Universität. Damit führen sie der Welt vor, wie vollständig sie Frauen kontrollieren.
In Afghanistan haben Sicherheitskräfte ersten Frauen den Zugang zu Universitätsgebäuden verwehrt. Die radikalislamischen Taliban haben die Rechte von Frauen seit ihrer Machtübernahme stark eingeschränkt.
Die Geiselnahme in der pakistanischen Stadt Bannu hatte bereits am Sonntag begonnen. Laut Angaben von Behörden und Sicherheitskräften konnten alle Geiseln in einer Befreiungsaktion innerhalb von einer Stunde gerettet werden.
Die Moderatorin Wana Limar weiß, wie man Menschen unterhält. Mit ihrer Schwester Hila hat sie ein Schmucklabel gegründet, das Frauen zu Goldschmiedinnen ausbilden will – in ihrem Geburtsland Afghanistan.
In einem Geschäftsviertel der afghanischen Hauptstadt wurde ein Hotel in Brand gesetzt. Die Taliban sprechen von einem Anschlag.
Der aus amerikanischer Haft freigelassene Waffenhändler Bout unterstützt Putins Angriff auf die Ukraine „voll und ganz“. Er habe in seiner Zelle im Gefängnis „stets“ ein Porträt des russischen Präsidenten gehabt.
Viele Ärzte des vom früheren Langener Chefarzt Ernst Hanisch initiierten Brustkrebszentrums in Herat haben Afghanistan verlassen. Ihre Expertise stellen sie nun per Telemedizin zur Verfügung, damit die Arbeit weitergehen kann.
Erste öffentliche Hinrichtung durch Taliban
Die Taliban haben einen wegen Mordes verurteilten Mann öffentlich hingerichtet. Ein Sprecher verwies auf das im islamischen Recht zulässige Vergeltungsprinzip.
Die Taliban verweigern Frauen und jungen Mädchen in Afghanistan den Zugang zum Sport. Das IOC gewährt dem Regime nun eine weitere Chance – und verzichtet vorerst darauf, das Land auszuschließen.
Trotz internationaler Kritik verteidigen die islamistischen Taliban öffentliche Auspeitschungen und warnen vor jeder Einmischung in innere Angelegenheiten.
Erinnerung im Exil: Zwei afghanische Musikensembles spielen in der Alten Oper Frankfurt Musik aus der Heimat.
Es ist eine weitere Beschneidung der Rechte afghanischer Frauen. Als Grund nannte ein Taliban-Sprecher, dass sich niemand an die Regeln des getrennten Zugangs gehalten habe. Frauen und Parkbetreiber reagieren bestürzt.
Über das Bundesaufnahmeprogramm soll künftig eine bestimmte Zahl besonders schutzbedürftiger Afghanen legal nach Deutschland kommen können. Es bricht damit mit der alten Praxis der Flüchtlingspolitik.
Roger Willemsens „Afghanische Reise“ führt in ein beinahe verschwundenes Land, durch das uns Matthias Brandt souverän geleitet.
Mehr als 30 ehemalige Ortskräfte und andere gefährdete Personen, welche die Bundesregierung noch aus Afghanistan in Sicherheit bringen wollte, sind inzwischen ums Leben gekommen. In einem Zusammenhang mit der Arbeit für deutsche Stellen stünden die Tode aber nicht.
Seit der Machtübernahme der Taliban sind 32 ehemalige deutsche Ortskräfte gestorben, wie der „Spiegel“ berichtet – neun von ihnen offenbar gewaltsam. Ein Zusammenhang zur Tätigkeit für Deutschland sei nicht erkennbar.
Nach der Machtergreifung der Taliban ist die Zahl der arbeitenden Kinder in Afghanistan dramatisch gestiegen. Der iranische Fotograf Ebrahim Noroozi hat sie in einer der Ziegelfabriken Kabuls besucht.
Mindestens 53 Menschen, die meisten von ihnen junge Frauen, wurden vergangenen Freitag bei einem Anschlag in Kabul getötet. Die Taliban haben offenbar kein Interesse, die wahren Opferzahlen zu nennen.
Die Rebellen in Afghanistan haben zum ersten Mal seit der Machtübernahme der Taliban Gebiete zurückgewinnen können. Die Terrormiliz bestreit das allerdings.
Massoud gehörte zu den letzten afghanischen Anführern, die Widerstand gegen die Taliban leisteten. Er ruft Deutschland und Europa zum Handeln in Afghanistan auf.
Weil der Westen das Land sanktioniert, muss sich Russland andere Handelspartner suchen. Jetzt ist Moskau bei den Taliban in Afghanistan fündig geworden.