Der lange Weg der Ingenieure
Selbst hochqualifizierte Flüchtlinge tun sich schwer, in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden. Woran liegt das? Vier Ingenieure aus Syrien, Ägypten und dem Irak erzählen ihre Geschichte.
Selbst hochqualifizierte Flüchtlinge tun sich schwer, in Deutschland einen Arbeitsplatz zu finden. Woran liegt das? Vier Ingenieure aus Syrien, Ägypten und dem Irak erzählen ihre Geschichte.
Das Treffen Obamas und Putins wird von beiden Seiten als konstruktiv bezeichnet – konkrete Schritte zur Lösung des Syriens-Konflikts wurden aber nicht vereinbart
Die Interessen der Vereinigten Staaten und Russland kreuzen sich in Syrien. Der Nahost-Experte Günter Meyer erklärt im FAZ.NET-Interview den geschickten Strategiewechsel Putins, der den Kreml in eine Schlüsselrolle zur Lösung des Syrien-Konflikts bringt.
Am Montagabend hatten sich Wladimir Putin und Barack Obama auf Gespräche zwischen ihren Streitkräften geeinigt. In einem Informationszentrum zur Bekämpfung der Terrormiliz IS will Washington aber wohl doch nicht mitarbeiten.
Man muss es immer wieder sagen: Es war Assad, der friedlichen Protest niederschlug, der Chemiewaffen und ballistische Raketen gegen die eigene Bevölkerung einsetzte. Er schuf das Chaos, in dem Dschihadisten „gedeihen“.
Puitin und Obama kommen sich in Sachen Syrien näher. Das könnte der Druck des Flüchtlingsstroms sein. Die Frage ist, was der Preis für die Annäherung sein wird.
Mit Spannung war das Treffen von Obama und Putin in New York erwartet worden. Das Gespräch verlief „produktiv“. Doch ob Assad oder Ukraine – die großen Differenzen traten offen zutage.
Dank Russlands Initiative für Syrien sieht sich auch Iran international aufgewertet. Doch der Streit über Assad entzweit die Feinde des IS.
Der amerikanische Präsident hat seine Bereitschaft erklärt, auch mit Russland oder Iran zusammenzuarbeiten, um den Konflikt in Syrien zu lösen. Eine Zukunft gebe es für das Land aber nur ohne Machthaber Baschar al Assad, sagte Barack Obama vor den Vereinten Nationen.
Vor dem Beginn der UN-Generaldebatte in New York hat Russland am Montag ein Treffen einer neuen „Syrien-Kontaktgruppe“ angekündigt. Berlin will indessen nicht über die Ukraine und Syrien im Paket verhandeln.
Warum engagiert sich der russische Präsident Putin so sehr in Syrien? Weil er sich den Einfluss auf die Bildung einer Regierung nach Assad sichern will.
Die Schriftstellerin Samar Yazbek ist illegal nach Syrien gereist, um Geschichten von Rebellen und Islamisten zu sammeln. Jetzt legt sie einen Frontbericht vor.
Wenn Wladimir Putin an diesem Montagnachmittag in New York die Bühne der UN-Vollversammlung betritt, ist er wieder zu einem Schlüsselakteur der Weltpolitik aufgestiegen – Russlands militärische Hilfe für Assad macht es möglich.
Wie kann der Krieg in Syrien gestoppt werden? Verteidigungsministerin von der Leyen wirbt um Russland. Auch Syriens Machthaber Assad müsse einbezogen werden. Die Grünen warnen vor einem solchen Schritt.
Der Flüchtlingsstrom zwingt den Westen, die harte Haltung gegenüber Syriens Machthaber aufzugeben. Ein Dilemma, das durch Russland noch verschärft wird. Von Putins Rede vor der UN erhoffen sich die Europäer und Amerikaner jetzt mehr Klarheit.
Mit der Agenda 2030 begehen die Vereinten Nationen eine feierliche Selbstvergewisserung. Shakira singt „Imagine there’s no heaven“. Touristen jubeln Merkel zu. Dann sind da aber noch die Kriege und Krisen.
Es diene der „nationalen Sicherheit“: Präsident Hollande lässt die französische Luftwaffe Stellungen des IS in Syrien bombardieren. Zugleich setzt der Westen vor der UN-Generaldebatte auf Diplomatie - und Putin.
Syriens Machthaber hat sein Land weitgehend zerstört und einen Großteil seines Volkes vertrieben. Der Westen will jetzt mit Assad sprechen - und stärkt damit dessen Stellung statt sie zu schwächen.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat ein Ende der Sanktionen gegen Russland in Spiel gebracht - wegen der wichtigen Rolle des Landes im Syrien-Konflikt. Kanzleramtsminister Peter Altmaier widerspricht nun: „Wir sind nicht erpressbar“.
Die amerikanische Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, den Krieg in Syrien zu beenden. Rund um die Vollversammlung in New York werde Außenminister John Kerry auch mit Vertretern Russlands und des Iran Lösungen suchen.
Von den Amerikanern unterstützte syrische Kämpfer haben Transporter und Munition an einen Ableger von Al Qaida weitergegeben. Der Vorfall sei besorgniserregend, teilt die Armee mit.
Merkels Bereitschaft, mit Assad zu verhandeln, bestätigt Moskau und Damaskus in ihrem Kurs. Die überraschende Einigkeit ist einer neuen Dynamik geschuldet - die SPD möchte Verhandlungen unter einer Bedingung.
Der Ukraine-Konflikt dürfe nicht das Verhältnis zu Russland weiter so stark belasten, dass der Kreml als Partner in der Syrien-Krise ausfalle, mahnt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Der SPD-Chef spricht sich deshalb gegen dauerhafte Sanktionen aus.
Innenminister de Maizière gesteht erstmals Fehler im Umgang mit der Flüchtlingskrise ein - und übt damit indirekt Kritik an Kanzlerin Merkel. Mit der Entscheidung zur Grenzöffnung für syrische Flüchtlinge Anfang September sei die Lage „außer Kontrolle geraten“.
Der Syrer Ali M. war rund fünfzig Tage lang unterwegs, bevor er in München eintraf. Seinen Schleppern zahlte er 6000 Euro – und riskierte dafür mehr als einmal sein Leben. Die Geschichte einer Flucht.
In einem Fernsehinterview hat sich Russlands Präsident Putin offen über seine militärischen Ziele in Syrien geäußert. Es gehe ihm um die Rettung des umkämpften Assad-Regimes.
Merkel spricht sich dafür aus, den im Westen bisher verfemten syrischen Diktator als Gesprächspartner zu akzeptieren. Aus Moskau bekommt sie Lob dafür. Doch welcher Plan steckt hinter dem Vorschlag?
Die Hälfte der aus Deutschland eingereisten „Dschihadisten“, die in Syrien für die Terrormiliz IS kämpfen, hat eine kriminelle Vergangenheit. Unter ihnen ist ein bekannter Islamist und ehemaliger Rapper.
Bei der Lösung des Syrien-Konflikts nähern sich Deutschland und Russland an. Der Kreml zeigte sich erfreut über Bemerkungen der Kanzlerin, die nun auch wie Moskau den syrischen Machthaber Assad als Gesprächspartner sieht.
Mit „Süchtig nach Jihad“ hat Hubertus Koch eine berührende Online-Dokumentation über ein Lager von Vertriebenen in Syrien gedreht. Ein Gespräch über die Lage in den Lagern, Empathie und die Gefahr der Emotion.
Vizekanzler Gabriel besucht gemeinsam mit der Migrationsbeauftragten Aydan Özoguz ein Flüchtlingslager in Jordanien. In Sichtweite zur syrischen Grenze ist er sichtlich bewegt vom Schicksal der Kriegsopfer.
Dutzende Kampfflugzeuge, Hubschrauber, Drohnen: Das russische Militär unterstützt den syrischen Machthaber Assad inzwischen offenbar mit einem ganzen Arsenal von Kriegsgerät. Aus Washington sickern Details des Einsatzes durch.
Aus Syrien kommen nicht nur Ärzte, das stimmt. Aber die Syrer sind gebildeter als andere Flüchtlinge. Noch fehlen viele Daten über die Menschen, die in Deutschland Asyl suchen. Was es gibt, haben wir ausgewertet.
Drei Männer aus Syrien, die sich in Ungarn getroffen haben, grundverschieden, aber mit einem gemeinsamen Ziel: Sie wollen ins Land ihrer Träume. Wie so viele andere. Nur eine letzte Grenze müssen sie noch überwinden. Aber wie?
In der Türkei sind mehr Flüchtlinge als in allen europäischen Ländern zusammen untergebracht. Lange hat Ankara versucht, Syrer an der Flucht nach Europa zu hindern. Nun demonstriert Erdogan seine Macht – und öffnet alle Tore.
Amerika und Russland führen schon länger als bekannt Gespräche über eine Zusammenarbeit gegen den Islamischen Staat. Jetzt sagt der amerikanische Außenminister Kerry, die Hilfe Russlands sei willkommen. Doch was wird aus Assad?