An Frankreichs Seite
Im Kampf gegen den Terrorismus ist Deutschlands Platz an der Seite Frankreichs. Würde es nur Trost spenden, könnte man von Partnerschaft und Verlässlichkeit nicht mehr reden.
Im Kampf gegen den Terrorismus ist Deutschlands Platz an der Seite Frankreichs. Würde es nur Trost spenden, könnte man von Partnerschaft und Verlässlichkeit nicht mehr reden.
Es sollte die Stunde der Flüchtlinge im deutschen Fernsehen werden: Tatsächlich haben die Einwanderer bei Maischberger anschaulich von ihren Schicksalen berichtet. Doch weder die Moderatorin noch die beiden anderen Gäste hörten ihnen offenbar zu.
Im Gespräch mit FAZ.NET erklärt der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels, warum die Deutschen bei ihrem Einsatz in Syrien einen langen Atem brauchen. Und warum er Bodentruppen für falsch hält.
In der Krise zwischen der Türkei und Russland will die Nato die Südflanke des Bündnisses stärken. Zugleich sollen die Gesprächskanäle nach Moskau offen bleiben.
Bis zu 1200 Soldaten sollen an dem Bundeswehreinsatz in Syrien beteiligt werden. Das hat die Bundesregierung heute beschlossen. Nun muss noch das Parlament zustimmen. Die Opposition kündigte schon Ablehnung an.
Mindestens ein Jahrzehnt wird der Kampf gegen den IS dauern, so die Prognose des Bundeswehrverbandes. Klare Einsatzziele müssten definiert werden. Wegen des Syrien-Engagements fürchtet eine Mehrheit der Deutschen Anschläge.
Ob der Plan des französischen Präsidenten Hollande gelingt, eine schlagkräftige Allianz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat" zu bilden, muss bezweifelt werden. Zu unterschiedlich sind die Interessen der internationalen Akteure im syrischen Bürgerkrieg. Ein Gastbeitrag.
In Wolfsburg hat der Prozess gegen zwei mutmaßliche IS-Mitglieder begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, unter anderem an einer Offensive der Terrormiliz gegen die irakische Armee beteiligt gewesen zu sein.
Im Kampf mit dem „Islamischen Staat“ schielen viele nun nach Assads Armee. Doch solange der syrische Diktator ihr Oberkommandierender ist, kann der Westen nicht mit ihr kooperieren.
Mit ihrem Vorschlag geht die Verteidigungsministerin in die richtige Richtung, sofern sie damit eine Zusammenarbeit mit der syrischen Armee nach dem Abtritt Assads meint. Eine frühere Zusammenarbeit aber wäre ein Fehler, denn sie würde dem IS nutzen. Ein Kommentar.
Die Bundeswehr wird demnächst auch in Syrien im Einsatz sein. Die Kosten schätzt das Verteidigungsministerium auf 134 Millionen Euro. Die deutschen Bischöfe unterstützen die Mission.
Deutschland sitzt schon jetzt in der Kriegsfalle, in die der Islamische Staat lockte. Ein Schulterschluss zieht nicht nur außenpolitische Konsequenzen nach sich. Wie kommt man da wieder heraus? Ein Gastbeitrag.
Peter R. Neumann will keine Panik erzeugen, erwartet aber, dass auf dem „Nebenschauplatz“ Europa die Bedrohung durch Dschihadisten weiter ansteigen wird.
Teile der syrischen Armee könnten im Kampf gegen den IS eingesetzt werden, sagt die Verteidigungsministerin. Eine Allianz mit Assad schließt sie weiter aus. Ein Sicherheitsexperte glaubt aber: An dem Diktator führt kein Weg vorbei.
António Guterres, Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, spricht über die Ursache der Flüchtlingsbewegung, die Rolle der internationalen Gemeinschaft und Deutschlands Aufnahmekapazität.
Der Psychologe Ahmad Mansour war selbst mal Islamist. Er hat den Ausstieg geschafft - und warnt nun vor der Radikalisierung einer ganzen Generation.
Der neue deutsche Glaubenskampf findet sein Opfer. In dieser Woche war es der Präsident des Zentralrats der Juden. Was Josef Schuster über Flüchtlinge gesagt hat und was behauptet wurde, dass er es gesagt habe – eine Klärung.
Nirgends sonst in Deutschland sind extremistische Salafisten so aktiv wie in Nordrhein-Westfalen. Das hat viel mit zwei Fanatikern zu tun.
Die Bundeswehr will 1200 Soldaten in den Kampf gegen den IS schicken, sagt Generalinspekteur Volker Wieker. Die Syrien-Mission wäre damit der derzeit größte Einsatz der Streitkräfte.
Das Teheraner Regime greift schon seit längerem mit eigenen Truppen in den Syrien-Konflikt ein. Bisher hat er seine Rolle aber eher heruntergespielt. Nun ändert sich aber die Medienstrategie des Landes: Seine Toten sollen endlich gewürdigt werden.
Kirsan Iljumschinow ist Präsidenten des Weltschachbundes. Dabei machte er gemeinsame Sache mit Saddam Hussein und Muammar al Gaddafi. Nun gibt es Sanktionen gegen ihn. Die Vorwürfe sind schwer.
In Madrid sind tausende Spanier auf die Straße gegangen um die militärische Beteiligung ihres Landes im Kampf gegen den IS zu verhindern: Die Terrorgruppe könne man auch nach den Pariser Anschläge nicht mit Bomben besiegen.
Auch nach den Terroranschlägen bleibt Augustin d’Humières unbeirrbar. Der Lehrer leitet eine Schule in einem sozialen Brennpunkt bei Paris. Mit antiken Texten will er jungen Franzosen mit Migrationshintergrund Halt und Zukunft geben.
Der IS hat uns zu seinem Feind erklärt - und der Westen muss darauf reagieren. Die Terrororganisation dürfe keinen Schutz in fehlender Staatlichkeit finden, schreibt Norbert Röttgen in einem Gastbeitrag.
Der türkische Präsident Erdogan zeigt sich enttäuscht vom russischen Präsidenten. Russische Flugzeuge bombardierten weiterhin Turkmenen und nicht den IS. Dabei hatte Putin gerade erst das Gegenteil versprochen.
Der französische Außenminister kann sich vorstellen, dass syrische Regierungstruppen in den Kampf gegen den IS eingebunden werden. Die moderate Opposition hält von dieser Idee gar nichts.
Der französische Außenminister Fabius kann sich vorstellen, syrische Regierungstruppen an Bodeneinsätzen gegen den „Islamischen Staat“ zu beteiligen. Auch Russland will mit Paris militärisch enger in Syrien zusammenarbeiten.
Zwei regierungskritische Journalisten müssen sich wegen angeblicher “Spionage” und “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung” verantworten. Ihr Vergehen: Sie haben über türkische Waffenlieferungen nach Syrien berichtet.
„Angst, Panik, Krieg“ war der Titel der Sendung. Von Angst oder Panik war bei Russlands Botschafter in Berlin jedoch nichts zu spüren. Mit Krieg kennt sich Russland wie jede Großmacht dagegen aus. Im Gegensatz zum heutigen Deutschland.
Russlands Präsident Putin hat den französischen Präsidenten Hollande mit einer Charmeoffensive empfangen. Angeblich will Moskau die gemäßigte syrische Opposition künftig nicht mehr bombardieren. Die größte Streitfrage aber bleibt ungelöst.
Es ist richtig, dass Deutschland sich militärisch am Kampf gegen den „Islamischen Staat“ beteiligt. Wer eine Krake ins Jenseits befördern oder wenigstens dauerhaft lähmen will, darf nicht nur auf ihre Arme zielen.
Fast zwei Wochen nach den Anschlägen von Paris sucht die Polizei noch immer nach dem flüchtigen Terroristen Salah Abdeslam. Um Abdeslam spinnt sich ein verzweigtes islamistisches Netzwerk. Was wir bislang wissen – und was nicht.
Deutschland will Tornados für Aufklärungsflüge nach Syrien schicken, um Frankreich im Kampf gegen die Extremistenmiliz IS zu unterstützen. Das kündigte der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion an. Aber es bleibt nicht beim Einsatz der Tornados.
Nach dem Abschuss des russischen Jagdbombers hat der Kreml nun ein „System von Antworten“ auf den „aggressiven Akt“ angekündigt. Schon vor der Ankündigung ging die Lebensmittelaufsicht gegen „gefährliche Produkte“ vor.
Die Lage in den Flüchtlingslagern rund um Syrien sei „beschämend und „unmenschlich“, sagt Entwicklungsminister Müller. Er warnt vor Krankheiten und fordert ein milliardenschweres Hilfsprogramm. Sonst werde es eine neue Flüchtlingswellen geben.
Für Syrien bietet der amerikanisch-russische Schulterschluss einen Hoffnungsschimmer. Die Verhandlungen mit Assad sollten einer Doppelstrategie folgen – ein geschickter Schachzug ist möglich.