Die Möglichkeit keiner Insel
Wird Amerika, wie Donald Trump es will, bald keine Muslime mehr ins Land lassen? Für Flüchtlinge war der Atlantik jedenfalls noch nie so tief wie heute.
Wird Amerika, wie Donald Trump es will, bald keine Muslime mehr ins Land lassen? Für Flüchtlinge war der Atlantik jedenfalls noch nie so tief wie heute.
Von Straßburg aus reiste Foued Mohamed Aggad im Dezember 2013 nach Syrien. Mehrere seiner Freunde wurden nach ihrer Rückkehr nach Frankreich verhaftet. Er selbst wurde nun als dritter Attentäter im „Bataclan“ identifiziert.
Alle Objekte der Designerin Kathrin Boldt werden von syrischen Handwerkern hergestellt – die Stücke kommen direkt aus dem Bürgerkrieg.
Französische Ermittler haben offenbar den dritten Attentäter aus dem Pariser Musikclub Bataclan identifiziert. Es soll sich um den 23 Jahre alten Fouad Mohamed Aggad aus Straßburg handeln.
Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe führt derzeit weit mehr als 100 Verfahren gegen 200 deutsche Syrien-Kämpfer. Einen entsprechenden Bericht bestätigte Bundesjustizminister Heiko Maas.
Donald Trump will gar keine Muslime mehr nach Amerika einreisen lassen – zum Schutz der Bürger vor neuen Angriffen. Das geht nun auch seinen Konkurrenten zu weit.
Zehntausende radikal-islamistische Kämpfer aus dem Ausland sind den Milizen in Syrien und im Irak inzwischen gefolgt – so glauben amerikanische Sicherheitsexperten. Ihre Zahl hat sich offenbar binnen Kurzem verdoppelt.
In Jordanien leben 80.000 Syrer in dem gigantischen Flüchtlingslager Zaatari. Sie haben etwas im Blut, das den Einheimischen fehlt: Geschäftssinn, Eigeninitiative – und den unbedingten Willen, aus der Lage das Beste zu machen.
Der amerikanische Präsident, Barack Obama, wird scharf kritisiert. Vor allem die Republikaner werfen ihm vor, er wolle nicht zugeben, dass der radikale Islam Amerika bedrohe. Nun spitzt er zumindest den Ton an.
Um im Kampf gegen die Terrormiliz IS die Hilfe Deutschlands anzubieten, besucht Außenminister Steinmeier den Irak. In Bagdad gerät der SPD-Politiker jedoch in einen neuen Konflikt.
Zwei junge Männer, die im Irak für den „Islamischen Staat“ im Einsatz waren, wurden in Celle zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die beiden hatten es nur wenige Monate im Kampfgebiet ausgehalten.
Syrische Aktivisten berichten, dass erstmals seit Beginn der Angriffe der internationalen Koalition gegen den IS Soldaten der syrischen Regierung getroffen wurden.
Verteidigungsministerin von der Leyen sagt, der Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan sei „zu schnell“ und „zu ehrgeizig“ geplant worden. Sie verspricht: In Syrien werde man vieles besser machen.
Mit Angst beobachtet man in Rom die Ausbreitung des „Islamischen Staates“ in Libyen. Trotzdem schließt Ministerpräsident Matteo Renzi einen militärischen Einsatz Italiens aus.
Syriens Machthaber Assad vergleicht den Terrorismus mit einem Krebsgeschwür, das als Ganzes bekämpft werden müsse. Der britische Militäreinsatz in seinem Land sei jedoch „schädlich und illegal“ und werde den Terrorismus befördern.
Einen Bezug zwischen Deutschland und den Anschlägen von Paris soll es nicht geben, heißt es aus Ermittlungskreisen. Doch die Dschihadisten waren gut vernetzt.
Die Bundeswehr zieht nach Syrien in den Krieg. Ist sie dafür bereit? Der aktuelle „Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Hauptwaffensysteme“ liest sich wie ein einziges Dokument des Versagens.
Ein Mann hat in der Londoner U-Bahn auf Fahrgäste eingestochen und mehrere Menschen verletzt. „Das ist für Syrien“, soll er während der Tat gerufen haben.
Der „Islamische Staat“ expandiert jetzt vor allem in Libyen. Die Taktik gleicht der in Syrien: Er nutzt die Wirren des Bürgerkrieges.
Angesichts verstärkter Auslandseinsätze fordern Bundeswehr-Vertreter eine Aufstockung der Truppe. Die Regierung will notfalls offenbar auch das KSK nach Syrien schicken.
Ellen studierte Bauingenieurwesen an der Universität in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Dann begann der Krieg, und sie floh. Heute studiert sie dank eines DAAD-Stipendiums in Deutschland.
Nach der Entscheidung für den Syrien-Einsatz im Bundestag geht es schnell: Schon nächste Woche werden die ersten Tornado-Flugzeuge in die Türkei verlegt. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Einsatz.
Der Bundestag hat dem Bundeswehreinsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zugestimmt. Damit sollen bis zu 1200 deutsche Soldaten mit Aufklärungsflügen und einer Fregatte die internationale Koalition gegen den IS unterstützen - zunächst bis Ende 2016.
Drei Wochen nach den Terroranschlägen von Paris entscheidet der Bundestag am Freitag über einen Militäreinsatz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien.
Warum zieht nun auch Deutschland in den Krieg in Syrien? Weil er auch gegen uns geführt wird.
Die Vereinten Nationen haben ihren Weltbevölkerungsbericht vorgelegt. Über 100 Millionen Menschen waren demnach 2014 auf humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder.
Mit Äußerungen über Kontingente für Flüchtlinge hat Oskar Lafontaine seine Partei empört. Im Gespräch erklärt er, warum Solidarität auch in der Linkspartei Grenzen hat und unser Mitleiden mit Terroropfern „rassistisch“ ist.
Tornados der Briten haben Ziele des „Islamischen Staates“ in Syrien angegriffen. Kurz zuvor hatte das Parlament den Einsatz gebilligt.
Auf welcher Grundlage? Die Regierung muss darlegen, dass der Kampfeinsatz deutscher Soldaten in Syrien dem nationalen Interesse, den eigenen Bürgern dient.
Bis in den späten Abend hinein debattiert das britische Parlament über Krieg, Frieden – und die Ausweitung des Einsatzes in Syrien. Die Gruppe der Unterstützer von Premierminister Cameron schrumpft.
Während in Berlin über den Familiennachzug diskutiert wird, wartet der syrische Flüchtling Chalid Almalki auf seine Frau und seine Töchter. Bekommen sie die notwendigen Visa, um Terror und Krieg zu entkommen?
Bomben förderten den Terrorismus nur, argumentiert die Opposition. Regierungspolitiker verteidigen den geplanten deutschen Einsatz gegen den IS in Syrien hingegen als rechtmäßig und notwendig.
Vor dem Oberlandesgericht Celle wird gegen zwei Syrien-Rückkehrer verhandelt. Die Ausreise der beiden Männer wirft Fragen auf. Wurde ein Anwerber des „Islamischen Staates“ vom deutschen Verfassungsschutz als V-Mann geführt?
Seit Monaten wirbt Premier David Cameron um die Zustimmung des britischen Unterhauses zu einem Militäreinsatz in Syrien. Vor der Abstimmung heute gibt es aber auch in seiner eigenen Partei noch Zweifler.
Im „Kampf gegen den Terror“ geht Russland gnadenlos vor. Zum Opfer fallen Putins Strategie nicht nur eigene Soldaten und syrische Zivilisten. Auch die russische Bevölkerung spürt Auswirkungen des Konflikts.
Der Grünen-Chef kritisiert die Abstimmung über den Bundeswehreinsatz gegen den IS als überhastet. SPD und Union würden das Thema vor ihren Parteitagen nur gerne vom Tisch haben.