„Wie tickende Zeitbomben“
Rückkehrer aus ehemals von der Terrormiliz IS beherrschten Gebieten in Syrien und im Irak sind eine nur schwer zu kontrollierende Bedrohung. Viele kommen eher radikalisiert als geläutert zurück.
Rückkehrer aus ehemals von der Terrormiliz IS beherrschten Gebieten in Syrien und im Irak sind eine nur schwer zu kontrollierende Bedrohung. Viele kommen eher radikalisiert als geläutert zurück.
Während Großbritannien die Annexion des Golan für „null und nichtig“ erklärt, verteidigt Trumps Vertreter deren Anerkennung, weil sie zur Stabilität des Nahen Ostens beitrage. Derweil bombardiert die israelische Luftwaffe Ziele nahe Aleppo.
Schon oft ist das Ende des „Islamischen Staats“ verkündet worden. Am Freitag war es nun tatsächlich so weit. Im Osten Syriens wurde die letzte IS-Stellung bombardiert.
Dem „Islamischen Staat“ wurde das letzte Stück seines Territoriums genommen. Dauerhaft besiegt werden kann er aber nur, wenn ihm politisch der Boden entzogen wird – und sich die nahöstlichen Regime grundlegend ändern.
Der Islamische Staat kontrolliert nach Darstellung des amerikanischen Präsidenten keine Gebiete Syriens mehr. Die letzte Bastion des IS war am Freitag im Osten des Landes nach zweitägiger Pause wieder unter Beschuss genommen worden.
Auf dem Golan ist man begeistert über Trumps Vorstoß, Israels Souveränität über das Gebiet anzuerkennen. Doch der Präsident verfolgt auch innenpolitische Ziele.
Obwohl Russland selbst die Halbinsel seines Nachbarstaates annektiert hat, hält es nichts von den Golan-Plänen des amerikanischen Präsidenten. Auch die Türkei und Iran kritisieren den Vorstoß.
Donald Trump will die Golanhöhen offiziell als israelisches Staatsgebiet anerkennen. Es sei nach 52 Jahren Zeit dazu, schrieb er auf Twitter. Zuvor schon hatte Außenminister Pompeo in Jerusalem für Aufsehen gesorgt.
Als Abdullah Adnan Karam 2014 aus Syrien flüchten musste, gab sich der leidenschaftliche Computerspieler selbst ein Versprechen: Wenn er lebend in Europa ankommen sollte, würde er seine Flucht in einem Computerspiel erlebbar machen.
50 Menschen sind bei dem Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben gekommen. Eine Erinnerung an die Opfer des grausamen Attentats, das wohl aus einer rassistischen Ideologie heraus begangen wurde.
Die Behauptung, die Vereinigten Staaten wollten bis zu 1000 Soldaten in Syrien belassen, sei inkorrekt, sagt Joseph Dunford. Das Land wolle sich aber weiterhin eng mit der Türkei abstimmen.
Ein Syrien ohne Assad wird es in naher Zukunft nicht geben. Das hat wohl auch Europa eingesehen. Denn Berlin und Paris schlagen zur Heimkehr der Flüchtlinge einen neuen Ton an.
Der Krieg in Syrien geht in sein neuntes Jahr, doch inzwischen wird nur noch in wenigen Regionen gekämpft. Trotzdem ist das Land noch weit entfernt vom Frieden. Eine Bestandsaufnahme.
Tausende Kämpfer der IS-Miliz haben laut Angaben der Syrischen Demokratischen Kräfte kapituliert. Derzeit läuft der Angriff auf die letzte Bastion der Terroristen.
Noch wird in der Islamisten-Enklave Baghus im Osten Syrien gekämpft, aber wie die Schlacht ausgehen wird, zeichnete sich deutlich ab: „Der Sieg über die Dschihadisten sei sehr nah“, sagte ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Armee.
Munitionsreste, Erdlöcher, Autowracks: Kämpfer der Syrischen Demokratischen Kräfte haben die letzte IS-Bastion Baghus im Osten Syriens in Teilen erobert; nun wird deutlich, welche Zustände in dem zeitweise völlig überfüllten Dorf herrschten, bevor zehntausende Menschen flohen.
Ein Zug fährt durch Russland, der den Feldzug in Syrien als zweiten Großen Vaterländischen Krieg erscheinen lässt. Er zeigt Panzer, Transporter, Gewehre – Trophäen aus einem Krieg, der nicht enden will.
Shamima Begum bat darum, mit ihrem Baby in ihre Heimat Großbritannien zurückkehren zu dürfen. Ohne Erfolg. Jetzt starb ihr Neugeborenes in einem syrischen Flüchtlingslager.
Die Stadt Baghus im Osten Syriens, unweit der Grenze zum Irak, ist die letzte Bastion der Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS). 2014 hatte der IS sein Kalifat ausgerufen, jetzt ist nur noch Baghus übriggeblieben.
Nach heftigen Kämpfen sollen sich mehrere IS-Anhänger den von den Amerikanern unterstützten Rebellen ergeben haben. In der letzten IS-Bastion Baghus befinden sich noch 1500 Dschihadisten.
Die letzte Siedlung in Syrien, die sich in der Hand der Extremistenmiliz Islamischer Staat befindet, war am Wochenende heftig umkämpft. Die von den Amerikanern unterstützten Rebellen im Osten Syriens rücken weiter vor.
Die Islamistengruppe Ansar al-Tauhid habe die Regierungstruppen im Morgengrauen angegriffen, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Die Gruppe gilt als Ableger von Al Qaida in Syrien.
Fast ein Jahr nach dem Giftgasangriff auf Douma kommt die OPCW zu dem Schluss, dass dort tatsächlich Chlorgas zum Einsatz kam. Es gebe „hinreichende Verdachtsmomente“, teilt die Organisation in ihrem Abschlussbericht mit.
Eine Ausstellung im Pergamonmuseum zeigt die Arbeit des Syrian Heritage Archive: Bilder, Geschichten, Pläne und Zeichnungen von den im Bürgerkrieg zerstörten einmaligen Kulturschätzen Syriens.
Bis zu hundert Menschen am Tag verlassen die letzte Bastion der Terrormiliz in Syrien. Unter den Menschen sind vor allem viele traumatisierte Kinder und junge Frauen.
In Ägypten sondieren EU und Arabische Liga gemeinsame Interessen. Die Europäer verhandeln aber auch untereinander. Denn mit den Staats- und Regierungschefs reisten auch deren eigene Probleme in den Badeort am Roten Meer.
Wer für eine ausländische Armee kämpft, verliert seine deutsche Staatsbürgerschaft. Der CDU-Innenpolitiker Patrick Sensburg, will deswegen deutsche IS-Kämpfer mit zweitem Pass in Syrien lassen.
Deutschland will mehr Flüchtlinge abschieben. Damit das gelingt, wird offenbar auch Geld an die Betroffenen gezahlt.
Die kurdische Selbstverwaltung in Nordsyrien will dort inhaftierte deutsche Dschihadisten nicht freilassen. Donald Trump hatte die Europäer zuvor aufgefordert, inhaftierte Landsleute zurückzunehmen.
Die Razzien gegen islamistische Netzwerke in Hessen zeigen, dass der Geist des IS noch präsent ist. Der wachsame Blick auf Gefährder darf nicht schwinden. Ein Kommentar
Eigentlich sollten alle 2000 amerikanische Soldaten Syrien verlassen, das fragile Machtgefüge in dem Land drohte zu zerbrechen. Nun weicht Trump seine Entscheidung auf. Derweil erhebt eine IS-Anhängerin Anklage gegen den Präsidenten.
Eine Gruppe von „etwa 200“ Soldaten solle zur „Friedenssicherung“ in Syrien bleiben, teilte das Weiße Haus mit. Derweil bemühten sich die Anti-IS-Kräfte, die verbleibenden Zivilisten aus der letzten IS-Bastion zu holen.
Auf der Webseite liest es sich so, als sei der Syrien-Krieg beendet: Ein Pariser Reise-Unternehmen bietet eine Kulturreise in das Konfliktgebiet an – sehr zum Missfallen des französischen Außenministeriums.
Donald Trump droht den Europäern damit, Terroristen freizulassen, wenn diese nicht in ihre Heimatländer zurückkehren dürfen. Gleichzeitig verweigert er einer amerikanischen IS-Anhängerin die Einreise.
Donald Trump wollte die amerikanischen Soldaten aus Syrien abziehen. Wem nutzt das Vakuum? Droht eine Eskalation? Nun sollen doch rund 200 Soldaten in Syrien bleiben.
Am Donnerstagmorgen durchsuchen Polizisten in drei südhessischen Orten Wohnungen und stellten Unterlagen sowie Bargeld sicher. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Ehepaar, das zur Terrormiliz IS nach Syrien reisen wollte.