Israelische Vergeltungsangriffe in Gaza und Syrien
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel feuert der Islamische Dschihad in Gaza wieder Raketen ab. Das israelische Militär reagiert – auch mit Luftangriffen in Syrien.
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Israel feuert der Islamische Dschihad in Gaza wieder Raketen ab. Das israelische Militär reagiert – auch mit Luftangriffen in Syrien.
Beim syrischen Diktator Assad und seinen russischen Verbündeten treffen die europäischen Appelle an die Menschlichkeit auf eine Leerstelle. Entgegensetzen können sie ihnen nichts – aber menschliches Leid lindern.
Angela Merkel und Emmanuel Macron fordern von Wladimir Putin eine sofortige Waffenruhe in Syrien. Doch Russlands Präsident sieht sein Land im Kampf gegen Terroristen.
Russland spricht bei einer möglichen Offensive seitens der Türkei in der syrischen Rebellenhochbuch Idlib von einem „Worst-Case-Szenario“ und sei strikt dagegen. Die Kontakte zur Türkei blieben jedoch weiterhin bestehen, um Spannungen zu Ankara zu vermeiden.
In der Nähe von Izmir soll ein neues Werk von Volkswagen entstehen. In der Türkei ist alles vorbereitet. Die Politik allerdings blockiert das Projekt – noch.
Die gezielte Bombardierung von Zivilisten durch die russische Luftwaffe sei ein abscheuliches Kriegsverbrechen, so der CDU-Außenpolitiker. Nun bedürfe es „maximalen Druck“.
Die syrischen Truppen rücken in Idlib ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung vor. Die Türkei hält mit Unterstützung für die Rebellen dagegen – aber nur, solange das Moskau nicht zu sehr verärgert.
Hunderttausende Menschen sind im Nordwesten Syriens auf der Flucht vor der Offensive des Assad-Regimes. Gefahr droht ihnen inzwischen auch von der Kälte: Die Menschen erfrieren.
In einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef erklärt Amerikas Präsident, dass er die „Gräueltaten“ der syrischen Regierung nicht länger unterstützen wolle. Die Türkei will mit Moskau am Montag über die kritische Lage beraten.
Kein EU-Staat liegt näher an Syrien als Zypern. Doch das ist laut einer neuen Studie nur ein Grund dafür, warum die Zahl der Migranten drastisch zunimmt.
Durch Raketenbeschuss in der Provinz Aleppo sollen türkische Streitkräfte die beiden Hubschrauberpiloten getötet haben. Syrische Truppen rücken derweil immer weiter vor.
Bei einem Schusswechsel in Syrien haben US-Truppen nach Angaben syrischer Staatsmedien einen Zivilisten getötet und einen weiteren verwundet. Zu dem Zwischenfall war es demnach am Mittwoch in einem Dorf an der Grenze zur Türkei gekommen.
Mit russischer Hilfe rücken Assads Truppen auf die Rebellenhochburg Idlib vor. Hunderttausende sind auf der Flucht – und setzen die Türkei unter Druck.
Im Nordwesten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens fünf Zivilisten bei russischen Luftangriffen getötet worden. Vorausgegangen waren schwere Bombardierungen durch russische Truppen sowie durch Streitkräfte des syrischen Machthabers.
In Syrien fliehen Hunderttausende aus der letzten Bastion der Rebellen an die Grenze zur Türkei. Aber die will sie nicht aufnehmen.
Hat die israelische Luftwaffe 172 Menschen an Bord eines A320 über Damaskus absichtlich in Gefahr gebracht? Diesen Vorwurf erhebt die russische Armee.
Nach dem Angriff auf türkische Soldaten droht der Präsident mit dem Einsatz der Armee in der Rebellenprovinz Idlib. In Ankara wird befürchtet, dass die syrische Offensive eine neue Flüchtlingswelle auslöst.
Trotz vieler Aktionen wirkt die außenpolitische Aktivität Deutschlands oft zeitlupenhaft zögernd. Das muss nicht immer ein Handicap sein. Doch bisher wirkt es oft kleinmütig zagend.
Die Fluchtwelle in Syrien hält weiter an. Binnen zwei Monaten sind im Nordwesten des Landes nach UN-Angaben mehr als eine halbe Million Menschen vor den Kämpfen in der Region Idlib geflohen. In der Stadt Hazano drängt sich Auto an Auto.
Frank-Walter Steinmeier lädt überall in Deutschland an seine Kaffeetafel. In Gera spricht der Bundespräsident mit einem Fußballtrainer, einer Lehrerin aus Syrien, einem Maurermeister und einer AfD-Stadträtin.
Laut Präsident Erdogan sind schon Dutzende syrische Soldaten getötet worden. Mit dem Angriff reagiert Ankara auf den Beschuss türkischer Kräfte.
Assad hat eine neue Offensive auf die letzte von den Aufständischen gehaltene Provinz gestartet. Hilfsorganisationen befürchten die größte Flüchtlingswelle seit dem Beginn des Krieges in Syrien.
Der türkische Präsident ist ein problematischer Partner. Doch wer die Kriege in Syrien und Libyen eindämmen will, kommt nun auch an der Türkei nicht mehr vorbei.
Die norwegischen Rechtspopulisten haben die Regierung verlassen. Grund ist die Rückkehr einer mutmaßlichen IS-Anhängerin.
Europa will wieder eine größere Rolle spielen – sei es bei der diplomatischen Verhandlung eskalierender Konflikte oder der Technologie von morgen. Was heute wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Wenn in Berlin über Libyen verhandelt wird, geht nichts ohne Erdogan und Putin. Sie bauen ihre Macht in der arabischen Welt aus und machen Europa Angst.
Im Libyen-Konflikt kann sich die deutsche Politik so, wie einst Bismarck, als „ehrlicher Makler“ bewähren. Gleichwohl gilt: Wer nicht will, dass die libysche Konfliktmelange nach Europa ausstrahlt, muss sich dort engagieren.
Eine 29 Jahre alte Frau aus Rheinland-Pfalz soll in Syrien die Terrormiliz IS unterstützt haben. Sie ist nun mit drei Kindern in Frankfurt gelandet – und wurde sofort festgenommen.
Als Beitrittskandidat erhält die Türkei von der EU finanzielle Unterstützung. Wegen des Streits um Gasbohrungen vor Zyperns Küste und dem Militäreinsatz in Syrien soll das Land nun offenbar deutlich weniger Geld bekommen als ursprünglich geplant.
Als „IS-Emir“ soll Mohamed A.G. in Syrien eine Einheit von mindestens zwanzig Personen angeführt und an Kämpfen teilgenommen haben. Er sei das gar nicht gewesen, sagt er. Und eine wichtige Zeugin schweigt.
Die angespannte Lage dauert an: Auf einem Militärstützpunkt im Irak schlagen Raketen ein – bis vor kurzem waren dort noch deutsche Soldaten stationiert. Syrien meldet unterdessen einen Angriff Israels auf einen Flugplatz.
Zwei Menschen soll ein Islamist auf einer Müllkippe in Syrien ermordet haben und muss deshalb lebenslang hinter Gitter. Auch drei Gleichgesinnte sollen mehrere Jahre ins Gefängnis.
Täglich verlieren in den Kriegsgebieten des Mittleren Ostens Menschen Arme und Beine – unter ihnen auch viele Kinder. In einem Krankenhaus in Jordanien werden sie nun mit Prothesen aus dem 3-D-Drucker versorgt. Ein großes Glück.
Über den irakisch-syrischen Grenzübergang Al-Jarubija erreicht vor allem medizinische Hilfe mehr als eine Million Menschen. Nach einer Blockade Russlands ist die Versorgung der Notleidenden nun in Gefahr. „Syrer werden sterben“, warnen die Amerikaner.
Der Frankfurter Salafist Bilal G. hatte Beschwerde gegen seine weitere Untersuchungshaft eingelegt. Das Oberlandesgericht gab ihm wegen eines Formfehlers recht. Eine weitere Inhaftierung wäre unverhältnismäßig gewesen, entschieden die Richter.
Die Provinz im Nordwesten Syriens ist die letzte Rebellenhochburg. Machthaber Assad will sie wieder unter seine Kontrolle bringen. Nach UN-Angaben flohen allein im Dezember mehr als 280.000 Menschen vor Luftangriffen und Gefechten.