Aufstand in kurdischem Gefängnis beendet
Am Sonntag war es Häftlingen gelungen, die Kontrolle über das Erdgeschoss des Gefangenenlagers zu übernehmen. Ausbrechen konnte nach kurdischen Angaben niemand.
Am Sonntag war es Häftlingen gelungen, die Kontrolle über das Erdgeschoss des Gefangenenlagers zu übernehmen. Ausbrechen konnte nach kurdischen Angaben niemand.
Syrien hat kürzlich seinen ersten Coronavirus-Fall bestätigt. Die Sorge ist groß, das Virus könne bald die Flüchtlingslager im Nordwesten des Landes erreichen. Es droht eine humanitäre Katastrophe.
Sollte eine Infektionswelle durch den Nordwesten Syriens rollen, wäre diese sehr wahrscheinlich weitaus tödlicher als in China, Italien oder Iran. Drei Millionen Menschen droht das Schlimmste.
Eine Internet-Konferenz soll am Dienstag einen Migrationsgipfel ersetzen. Die EU zeigt damit, dass sie Ankara mit dem Problem nicht allein lässt. Die Türkei fordert vor allem Geld.
Omaima A. soll sich 2015 mit ihren drei Kindern dem IS angeschlossen haben. Dort hat sie wohl den deutschen Dschihadisten Dennis Cuspert geheiratet. Wegen Mitgliedschaft im IS wird ihr nun der Prozess gemacht.
Die irreguläre Migration ist für die EU und die Türkei das größte Problem. Die meisten irregulären Migranten fliehen nicht aus Syrien. Ein neues Flüchtlingsabkommen müsste gerade dafür eine Lösung finden.
Recep Tayyip Erdogan öffnet die Pforten, und nun flüchten fast mehr Türken als Syrer. All das folgt seinem Plan für den Krisenfall.
Lange war der Syrer Abdul Abbasi der Vorzeige-Flüchtling. Jetzt ist er so integriert, dass er diese Rolle in Frage stellt – mit einem Theaterstück.
Ist das Römische Reich am Klimawandel zugrunde gegangen? Oder an einer ansteckenden Krankheit? Kyle Harper untersucht in „Fatum: Das Klima und der Untergang des Römischen Reiches“ die Spätantike.
Die EU-Außenminister ringen um eine Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten. Sollen sie mehr Geld für syrische Flüchtlinge in der Türkei bereitstellen? Paris zeigt sich hart, Berlin denkt über ein Hilfsprogramm nach.
Auf den ersten Blick ist der russische Präsident der Sieger: Die in Moskau vereinbarte Waffenruhe zementiert die Gebietsgewinne der syrisch-russischen Truppen in Idlib. Doch dass ihr Vormarsch fürs erste gestoppt ist, dürfte Putin ebenfalls recht sein.
2015 reiste Carla-Josephine S. nach Syrien, um den IS zu unterstützen – mit ihren zwei Töchtern und ihrem kleinen Sohn. Den schickte sie in ein Terrorlager. 2018 wurde er getötet. Nun steht die Mutter vor Gericht.
In der syrischen Provinz Idlib ist die von der Türkei und Russland ausgehandelte Waffenruhe in Kraft getreten. Die EU-Außenminister kommen in Kroatien für ein Krisentreffen zusammen. In Brüssel tagen die EU-Gesundheitsminister. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Die EU will die Sprache der Macht sprechen, kann es aber nicht. Über die Geschicke von Millionen entscheiden deshalb andere.
Der stellvertretende Vorsitzende der größten türkischen Oppositionspartei CHP, Ünal Ceviköz, über Präsident Erdogans Entscheidung, die Flüchtlinge loszuschicken und die Widersprüche seiner Außenpolitik.
Ob Syrien die Quelle eines Flüchtlingsstroms bleibt, entscheiden vor allem Putin und Erdogan.
In den vergangenen neun Jahren sind Millionen Menschen aus Syrien in Richtung Europa geflohen. Was waren die wichtigsten Etappen – und welche Länder haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen? Ein Überblick.
Die Kämpfe um die Rebellenhochburg Idlib in Syrien halten an: AFPTV-Bilder zeigen Luftangriffe auf Orte im Süden. Im Norden von Idlib suchen Helfer nach angeblich russischen Luftangriffen in Trümmern nach Überlebenden.
Der steigende Druck an der türkisch-griechischen Grenze könnte bedeuten, dass demnächst auch in Hessen mehr Flüchtlinge als in den vergangenen Monaten ankommen. Man wäre gut vorbereitet, heißt es im Ministerium.
Nach der Grenzöffnung für Flüchtlinge erhöht der türkische Präsident den Druck auf die EU. Kommissionspräsidentin von der Leyen sieht die daraus resultierende Notlage in Griechenland als „europäische Herausforderung“.
Angesichts der Zahl von Migranten, die auf dem Weg in Richtung Westeuropa sind, fordert Friedrich Merz, eine Situation wie 2015 dürfe sich nicht wiederholen. Sein Kontrahent um den CDU-Vorsitz spricht sich für eine Neuverhandlung des Flüchtlingsabkommens aus.
Zehntausende Flüchtlinge harren weiter an der griechisch-türkischen Grenze aus. Athen weist sie ab und nimmt einen Monat lang auch keine neuen Asylanträge an. Grünen-Chefin Baerbock fordert dagegen eine Kontingentlösung.
Der türkische Präsident missbraucht Menschen in Not und lockt sie mit falschen Versprechen ins Tränengas. So mit Menschen umzugehen, ist widerwärtig. Für Erdogan aber geht die Rechnung auf.
Führende CDU-Politiker geben Russland die Schuld an dem neuen Flüchtlingsdrama in Syrien und in der Türkei. Erdogan dagegen wird schonend behandelt - auch von der Bundesregierung.
Sein abenteuerliches Vorgehen in Syrien konnte Erdogan nur riskieren, weil die Türkei den Schutz der Nato genießt. Das bedeutet nicht, dass das Bündnis nun das Feuer löschen muss, das der türkische Präsident gelegt hat.
Nach syrischen Angriffen in der Provinz Idlib hofft die Türkei auf die Solidarität der Nato. Die Verärgerung unter den westlichen Alliierten aber ist groß – und mit Russland will sich niemand anlegen.
Griechenland reagiert auf die Drohungen der Türkei, angesichts der Eskalation in Syrien Migranten auf dem Weg nach Europa durchzulassen. Ein Grenzübergang im Nordosten des Landes wurde geschlossen.
Die Situation in Syrien ist erschütternd, auf dem Rücken der Menschen dort tragen Putin und Erdogan ihre Machtspiele aus. Zumindest der türkische Präsident wirkt langsam überfordert, warum sonst sollte er sich auf einmal wieder der Nato zuwenden. Gibt es noch einen Ausweg?
Nach dem Angriff auf türkische Soldaten in Syrien sprechen die Verbündeten Ankara ihre Solidarität und Anteilnahme aus. Auf eine Bitte um mehr militärische Unterstützung gehen sie jedoch nicht ein.
Der Angriff auf türkische Soldaten mit 33 Toten verschärft drastisch die Spannungen zwischen der Türkei und Russland in Syrien. Bevor es zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen beiden Ländern kommt, stehen ihnen aber noch andere Instrumente zur Verfügung.
Unter syrischem Beschuss sind in Idlib zahlreiche türkische Soldaten gestorben. Die Türkei startet Vergeltungsangriffe und fordert Beistand. Russland reagiert.
Die Nato-Botschafter kommen in Brüssel zu einer Sondersitzung zu Syrien zusammen – auf Bitten der Türkei. Militärischen Beistand kann Ankara nicht erwarten.
In Syrien hält allein Wladimir Putin den Schlüssel in der Hand, die Katastrophe von Idlib abzuwenden. Sollte Russland aber türkische Städte bombardieren, droht ein Flächenbrand.
Die Lage in der umkämpften syrischen Grenzregion Idlib eskaliert. Bei einem Luftangriff syrischer Truppen sind Angaben zufolge 33 türkische Soldaten ums Leben gekommen. Die Türkei will syrische Flüchtlinge nicht länger von der Flucht nach Europa abhalten.
Der russische Präsident unterstützt Assads Ziel, die Herrschaft über ganz Syrien wiederzugewinnen. Doch Putin hat weiter reichende Interessen – und nimmt dafür auch den Zorn Erdogans in Kauf.
Rund 714.000 Anträge wurde im vergangenen Jahr in der EU, Norwegen, Island, Liechtenstein und in der Schweiz registriert – 13 Prozent mehr als 2018. Der Grund dafür ist nicht irreguläre Migration.