Verschüchtert sind die Friedfertigen
Nach dem islamistisch motivierten Mord an einem Soldaten wird in London wieder über die muslimische Gemeinschaft im Land diskutiert. Gerade junge Muslime neigen extremen Ansichten zu.
Nach dem islamistisch motivierten Mord an einem Soldaten wird in London wieder über die muslimische Gemeinschaft im Land diskutiert. Gerade junge Muslime neigen extremen Ansichten zu.
Der liberale Oppositionelle Salam Kawakibi ist empört über die Zurückhaltung des Westens im Syrien-Konflikt. Er fordert Waffenlieferungen, um eine Radikalisierung der Rebellen zu verhindern.
Der amerikanische Außenminister Kerry hat die von Iran unterstützte Hizbullah vor einem weiteren Eingreifen in den Syrienkrieg gewarnt. „Auch iranische Kräfte und schiitische Milizionäre aus dem Irak“ seien dort aktiv.
Der syrische Bürgerkrieg greift immer stärker auch auf Libanon über. In Tripoli lieferten sich Anhänger der syrischen Bürgerkriegsparteien abermals heftige Gefechte, bei denen mindestens fünf Menschen starben.
China will den UN-Einsatz in Mali mit mehr als 500 Soldaten unterstützen. Diplomaten werteten das Angebot als Versuch, Spannungen mit dem Westen - etwa über den Syrien-Konflikt - zu mindern.
Die Kerngruppe „Freunde des syrischen Volkes“ hat in einer Erklärung den Eingriff der Hizbullah sowie iranischer Kämpfer als „schamlose Intervention in syrisches Gebiet“ verurteilt. Die Außenminister forderten den sofortigen Abzug der ausländischen Kämpfer aus dem syrischen Bürgerkrieg.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International zeigt sich in ihrem Jahresbericht besorgt über zunehmende Einschränkungen von Meinungsfreiheit. Zudem kritisiert sie die Asylpolitik der Europäischen Union.
Seit mehr als 18 Monaten hatte es in gebetsmühlenartiger Wiederholung geheißen, der Sturz Assads und seines Regimes stehe unmittelbar bevor.
Die schweren Kämpfe um den Grenzort Qusair dauern an. Einheiten der dschihadistischen Al-Nusra-Front stehen Assad-Truppen und Einheiten der Hizbullah gegenüber. Die Bundesregierung fordert EU-Sanktionen gegen die Hizbullah.
mrb. KAIRO, 21. Mai. Im Grenzgebiet zwischen Israel und Syrien ist es in der Nacht zum Dienstag zu einem Schusswechsel gekommen.
Die syrische Armee hat erstmals öffentlich erklärt, ein israelisches Fahrzeug auf dem Golan zerstört zu haben. Israel erwiderte das Feuer.
cheh./rüb. FRANKFURT/WASHINGTON, 20. Mai. Der syrische Machthaber Baschar al Assad hat sich skeptisch über einen Erfolg der von den Vereinigten Staaten und ...
BEIRUT, 20. MaiAli Hamdan sieht erschöpft auf den Verkehr. Vor dem Costa-Café auf Beiruts Hamra-Straße steht der schmale, uniformierte Mann mit hagerem Gesicht ...
Für eine Intervention des Auslands ist es in Syrien zu spät. Das Land ist zur Hölle geworden. Was, wenn auch der Teufel am Leben bliebe?
Guido Westerwelle besuchte über Pfingsten den Nahen Osten und den Maghreb. Die Reise, ganz im Zeichen des Syrien-Krieges, bot dem Außenminister auch Gelegenheit, auf seine Amtszeit zurückzublicken.
Nach langer Zeit hat Syriens Machthaber wieder ein Interview gegeben. Assad wies den Vorwurf zurück, Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Solche Beschuldigungen seien das „Vorspiel für einen Krieg gegen unser Land“.
Seit einem Jahr, nach Folter und Flucht, lebt der syrische Autor Amer Matar im deutschen Exil. Als er bei einer Lesung in Offenbach über sein Land und sein Leben spricht, bedrängt ihn nicht nur die Erinnerung.
Der amerikanische Generalstabschef Dempsey hat russische Waffenlieferungen an Syrien kritisiert. Machthaber Assad könne versucht sein, sich dadurch sicherer zu fühlen.
Israel ist besorgt über russische Raketenlieferungen an Syrien. Ministerpräsident Netanjahu sagt, dadurch würde Israel faktisch zu einer „No-Fly-Zone“. Moskau weist die Kritik zurück.
Die Zahl der Menschen, die im April in Deutschland um Asyl ersucht hat, ist mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Das Hauptherkunftsland im vergangenen Monat war Russland.
Die Sorge, dass Israel weiter in den Syrienkrieg hineingezogen wird, wächst. CIA-Chef Brennan traf zu Gesprächen in Jerusalem ein. Israel befürchtet, dass die mögliche Lieferung russischer Raketen an Syrien die Lage eskalieren könnte.
cheh. FRANKFURT, 16. Mai. Der türkische Präsident Abdullah Gül hat die internationale Gemeinschaft in scharfem Ton für ihre Syrien-Politik kritisiert.
Nach dem Aufruf der Vereinten Nationen rufen zum Ende der Gewalt in Syrien fordern oppositionelle Kräfte die Weltgemeinschaft zum Handeln auf. Derweil deutet ein am Donnerstag aufgetauchtes Video auf neue Greueltaten im Land hin.
Selbst wenn der Westen Assad stürzte, wären die Probleme und Konflikte noch immer da. Die Erfahrungen im Irak oder Afghanistan lassen daran zweifeln, dass die syrische Krise durch eine militärische Intervention beendet werden könnte.
Die jüdische Gemeinde in Malmö wird immer wieder bedroht. Ein Großteil der Mitgliedsbeiträge wird in Sicherheitsvorkehrungen gesteckt. Vor dem Eurovision Song Contest verstärkt die Polizei die Kontrollen.
Angesichts der zunehmenden Not in Syrien fordert die UN-Vollversammlung das syrische Regime erneut zu einem Ende der Gewalt auf. Doch die inzwischen dritte Resolution ist nicht bindend. Es fehlt weiter ein klares Wort des UN-Sicherheitsrates.
Mit verschärften Gesetzen und mehr Vorbeugung will Hessens Regierung gegen Islamisten vorgehen. Radikalisierte Heimkehrer - etwa aus dem Konfliktgebiet in Syrien - werden als Gefahr gesehen.
Das syrische Internet ist abermals von der Außenwelt abgeschnitten worden. Auch Auslands-Telefonverbindungen funktionieren nicht. Israel wurde derweil abermals von Geschossen aus Syrien getroffen.
Die Eskalation im Nahen Osten und die besseren Arbeitsmarktdaten aus Amerika lassen den Ölpreis steigen. Anleger können von dem Auf und Ab profitieren.
job./hcr. FRANKFURT, 14. Mai. Der britische Premierminister David Cameron und der amerikanische Präsident Barack Obama haben sich für eine Verhandlungslösung ...
Vom Nomadentum zum Islamismus: Die dreitausendjährige Geschichte der Araber kann auch weltlich geschrieben werden, wie Alfred Schlicht beweist.
NEW YORK, 13. Mai. Die Skepsis ist groß, dass eine Konferenz allein die Beendigung des Kriegs in Syrien einleiten wird. Alle großen Akteure sind sich dennoch ...
Das türkische Militär hat im Grenzgebiet zu Syrien den Kontakt zu einem Kampfflugzeug verloren. Die Regierung in Ankara beschuldigt derweil Linksextremisten, die Anschläge von Reyhanli gemeinsam mit dem syrischen Geheimdienst verübt zu haben.
Die Türkei debattiert über die richtige Antwort auf die Anschläge von Reyhanli. Ankara will sich in Syrien nicht in einen Stellvertreterkrieg gegen Iran hineinziehen lassen.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan besucht in dieser Woche Obama. Zu besprechen gibt es vor allem den Syrien-Konflikt, den die Türkei unmittelbar zu spüren bekommt. Doch guter Rat ist teuer.
In der türkischen Provinz Hatay hat Syriens Diktator Assad viele Sympathisanten. Das hat mit der Angst der Alawiten vor den Sunniten zu tun - und mit ihrer Kritik am türkischen Staat.