Der Krieg an der inneren Grenze
In türkischen Städten demonstrieren Kurden gegen die angebliche Unterstützung der IS-Terrormiliz durch die Türkei. Stehen nun auch die Friedensgespräche mit der PKK vor dem Ende?
In türkischen Städten demonstrieren Kurden gegen die angebliche Unterstützung der IS-Terrormiliz durch die Türkei. Stehen nun auch die Friedensgespräche mit der PKK vor dem Ende?
Erdogan spielt gegenüber den kurdischen Enklaven in Syrien ein gefährliches Spiel und ist dabei, es sich mit allen zu verderben. Es ist eine Illusion zu glauben, der IS-Terror mache an der Grenze zur Türkei halt.
Der Streit über die Situation in Syrien und im Irak endete mit Fußtritten und Faustschlägen: Im niedersächsischen Celle ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen yezidischen Kurden und muslimischen Tschetschenen gekommen. Beinahe 100 Personen waren daran beteiligt. Nun bemühen sich die Behörden um Dialog und Deeskalation.
Türkeis Staatspräsident Erdogan warnt vor der baldigen Einnahme der Kurdenstadt durch die Terrormiliz IS. Er bezeichnete die Luftschläge der Amerikaner als unzureichend. Gleichzeitig verweigert er jegliches Eingreifen - und stellt Bedingungen für eine Bodenoffensive.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon appelliert an „alle, die die Mittel dazu haben“, die Bevölkerung von Kobane zu schützen. In der nordsyrischen Stadt toben heftige Straßenkämpfe, mehrere Stadtteile sind unter Kontrolle der Dschihadisten.
Hessens Justizministerin will radikale Islamisten mit dem Strafrecht davon abhalten, zu Terrormilizen zu reisen. Durch einen Beschluss des UN-Sicherheitsrats sieht sie sich in ihrer Haltung bekräftigt.
Am Stadtrand von Kobane hisst die Terrormiliz IS bereits ihre schwarze Fahne. Dennoch zögert die Türkei mit einem Eingreifen in Syrien, denn für Ankara steht viel auf dem Spiel.
Im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ muss der Westen die bedrängten Rebellen unterstützen. Die arabischen Freiheitskämpfer sind trotz all ihrer Schwächen das glaubwürdigste Bollwerk gegen den mörderischen Wahn der Islamfaschisten.
Auch nach Luftangriffen auf Stellungen der IS-Miliz verschärfen sich die Kämpfe um die kurdische Stadt Kobane weiter. Das türkische Militär greift bislang nicht ein.
Washington will „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ einsetzen, die vom IS vorgeführte Geisel Peter Kassig zu retten. Unterdessen haben Islamisten in Libyen eine britische Geisel freigelassen. Einem Bericht zufolge wurde Lösegeld bezahlt.
Alan Henning hat alles geopfert. Erst Frau und Kinder, dann das Weihnachtsfest, schließlich sein Leben, das IS-Mörder ihm nahmen. Er hatte eine Mission, die ihn antrieb.
Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat offenbar eine weitere Geisel ermordet. Der 47 Jahre alte Brite Alan Henning hatte einen Hilfskonvoi für syrische Flüchtlinge begleitet. Der britische Premierminister Cameron kündigte Vergeltung an.
Terrorkämpfer des Islamischen Staats und kurdische Verteidiger liefern sich heftige Kämpfe am Stadtrand der syrischen Exklave Kobane. Die Türkei verspricht den Kurden Hilfe. Doch Syrien warnt Ankara vor einem Eingreifen.
Das türkische Parlament hat Ankara zu Militäreinsätzen in Syrien und dem Irak ermächtigt. Ob die Türkei deshalb kurdische Städte mit Waffengewalt verteidigen wird, bleibt dennoch fraglich. Eine Analyse.
Die Kämpfe in Syrien und Irak, in Zentralafrika und Südsudan haben Millionen Menschen zur Flucht getrieben. Sie mit Lebensmitteln und sauberem Wasser zu versorgen ist eine gewaltige Aufgabe. Ein Gespräch darüber mit Elisabeth Rasmusson, der stellvertretenden Exekutivdirektorin des Welternährungsprogramms WFP.
Türkische Soldaten dürfen die Terrormiliz IS jetzt in den Nachbarländern bekämpfen. So hat es das Parlament entschieden. Ob die Regierung die Truppen tatsächlich ins Feld schickt, ist aber noch unklar.
Die Bundesregierung will gewaltbereite Islamisten an der Ausreise nach Syrien oder Irak hindern. Laut bayerischem Landeskriminalamt hatten die Sicherheitsbehörden jahrelang nichts dagegen, wenn Extremisten Deutschland verließen - im Gegenteil.
Ausgerechnet die verhasste Armee aus Ankara soll den bedrängten Kurden von Kobane gegen den „Islamischen Staat“ beiseite springen, verlangt PKK-Führer Abdullah Öcalan. Sonst werde er die Friedensverhandlungen mit der türkischen Regierung stoppen.
Nach der UN-Resolution wächst der Druck auf die Bundesregierung, etwas gegen die Reisen von Dschihadisten zu tun. Werden künftig deren Personalausweise markiert?
Die amerikanischen Luftangriffe können die Extremisten der Terrormiliz „Islamischer Staat" im türkisch-syrischen Grenzgebiet offenbar nicht aufhalten. Die Kurden bereiten sich auf Straßenkämpfe in der Stadt Kobane vor.
Die autonome Kurdenregion im Nordirak braucht dringend Unterstützung, um die Flüchtlinge aus Syrien zu versorgen, denn der Winter steht vor der Tür. Der deutsche Entwicklungsminister Müller sieht aber nicht nur Deutschland in der Pflicht.
Die Terrormiliz IS steht an der Grenze der Türkei. Die Regierung in Ankara will vom Parlament die Erlaubnis für mögliche Schläge gegen die Extremisten. Auch von der Schaffung einer „Sicherheitszone“ auf syrischem Territorium ist die Rede.
Die syrische Opposition fordert ein stärkeres Vorgehen der Antiterrorallianz gegen das Regime in Damaskus. Das würde Amerika noch tiefer in einen Krieg verstricken, den Präsident Obama nie gewollt hat.
Die Kämpfe nahe der nordsyrischen Stadt Kobane dauern an. Nahe der kurdischen Enklave soll es zu weiteren Enthauptungen gekommen sein. Die türkische Regierung bittet das Parlament, Militäroperationen im Irak und Syrien zu billigen.
Das amerikanische Militär stellt den Medien ein schlechtes Zeugnis aus. Die Berichterstattung über den Kampf gegen die Terrormiliz IS werde der Realität nicht gerecht.
Kampfjets der britischen Luftwaffe haben zum ersten Mal Stellungen des „Islamischen Staats“ im Irak bombardiert. Indes sind die Extremisten im Norden Syriens bis auf zwei Kilometer an die Stadt Kobane herangerückt.
Die Extremistenmiliz „Islamischer Staat“ steht Berichten zufolge nur noch zwei Kilometer vor der syrisch-kurdischen Stadt Kobane. Das türkische Militär hat 10.000 Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt.
Die Kelkheimer Hilfsorganisation „Open doors“ steht weltweit verfolgten Christen bei. 15 Millionen Euro an Spenden fließen ihr jährlich zu. Am Stammsitz entsteht ein neues Zentrum.
Die IS-Miliz zieht den Belagerungsring um die kurdische Stadt Kobane immer enger. Offenbar sind die Extremisten nur noch drei Kilometer von der Stadt entfernt. Die Bewohner fordern mehr Unterstützung aus der Luft.
Neben schwerwiegender Materialproblemen bereitet auch die Überlastung der Soldaten der Bundeswehr Sorgen. So können die vorgeschriebenen Pausen zwischen zwei Einsätzen bei den Patriot-Einheiten in der Türkei nicht eingehalten werden.
In Antwerpen beginnt ein Prozess gegen 45 mutmaßliche Dschihadisten. Sie sollen in Syrien gekämpft oder andere durch Hassbotschaften angestachelt haben. Einer der Hauptbelastungszeugen ist ein Aussteiger.
Die Koalition unter Führung der Vereinigten Staaten hat eine Gasanlage in Syrien bombardiert, die unter Kontrolle der Terroristen des „Islamischen Staats“ steht. An der Grenze zur Türkei versuchen die Dschihadisten weiter, die Stadt Kobane einzunehmen.
Auch wenn Afghanistan durch die IS-Terroristen wieder in Vergessenheit zu geraten schien, unterstützen die Vereinigten Staaten das Land, da es weiterhin vor gewaltigen Problemen steht. Der neue Präsident braucht Amerika.
Die nordsyrische Kurdenstadt Kobane steht unter starkem Beschuss durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“. 1800 Peschmerga-Soldaten rüsten sich für einen Gegenschlag.
Die amerikanischen Geheimdienste haben nach Ansicht von Präsident Obama eine Mitschuld daran, dass der radikal-islamische Extremismus durch den Bürgerkrieg in Syrien erstarken konnte. In einem Fernsehinterview räumt er Fehler im Vorgehen ein.
Das türkische Parlament will über ein militärisches Eingreifen in Syrien beraten. Erdogan sagte, die IS lasse sich allerdings durch Luftschläge allein nicht zerstören. Er schloss den Einsatz von Bodentruppen nicht aus.