Mutmaßlicher Terrorhelfer festgenommen
Ein 27 Jahre alter Deutscher ist in Frankfurt unter dem Verdacht festgenommen worden, an einer Kampfausbildung der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra in Syrien teilgenommen zu haben.
Ein 27 Jahre alter Deutscher ist in Frankfurt unter dem Verdacht festgenommen worden, an einer Kampfausbildung der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra in Syrien teilgenommen zu haben.
Gemischte Bilanz der Luftangriffe auf die Terrormiliz IS: Die Kurden in Syrien melden Erfolge, im Irak bringen die Dschihadisten aber weitere Gebiete unter ihre Kontrolle.
Es ist verständlich, dass Obama keine Kampftruppen gegen den „IS“ ins Feld schicken will. Aber auch er kann nicht ignorieren, dass der Einsatz von Bodentruppen unerlässlich ist – wer auch immer sie stellt.
Das Selbstmordattentat am Sonntag im irakischen Qara Tappah, bei dem 20 Menschen getötet wurden, war schon der achte Vorfall, der von Verfassungsschützern deutschen IS-Kämpfern zugerechnet wird.
Nach einem Treffen mit Militärchefs der internationalen Koalition spricht der amerikanische Präsident von „wichtigen Fortschritten“ im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Mit einer „schnellen Lösung“ rechnet er aber nicht.
Einem mutmaßlichen Salafisten aus Offenbach soll es gelungen sein, trotz einer elektronischen Fußfessel über die Türkei nach Syrien zu reisen. Dort soll der per Haftbefehl gesuchte Hassan M. sich einer islamistischen Terrorgruppe angeschlossen haben.
Wohin mit den vielen Flüchtlingen? Viele Kommunen schlagen Alarm. Der Stuttgarter Regierungschef Kretschmann sieht den Bund in der Pflicht, will aber auch selbst mehr Geld in die Hand nehmen.
Außenminister Steinmeier legt sich fest: Deutschland werde keine Bodentruppen gegen den IS entsenden. Er brüskiert damit die Grünen, die ein robustes UN-Mandat für Syrien fordern.
Irakisch-kurdische Kämpfer dürfen weiterhin nicht über türkisches Territorium gehen, um die bedrängten Verteidiger Kobanes zu unterstützen. PKK-Führer Bayik droht, die Freischärler könnten ihre Waffen gegen die türkische Armee erheben.
Ihre zögerliche Haltung im Kampf gegen die Terrormiliz IS hat der türkischen Regierung zuletzt viel diplomatischen Ärger eingebracht. Nun macht Ankara Zugeständnisse: Die internationale Allianz darf künftig die Militärbasen im Land nutzen.
Auch im Irak gelingt es nicht, den Vormarsch des „Islamischen Staats“ zu stoppen. Die Terrormiliz erzielt Geländegewinne trotz Luftangriffen. Offenbar hat sich bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Diyala auch ein deutscher Dschihadist in die Luft gesprengt.
Barack Obama will nicht die selben Fehler wie sein Vorgänger George W. Bush machen. Um Amerika aus dem Konflikt in Syrien und im Irak zu halten, geht er merkwürdige Koalitionen ein. Im Weißen Haus rechnet niemand mit einer schnellen Lösung.
In Bosnien funktioniert 19 Jahre nach dem Bürgerkrieg noch immer vieles nicht. Doch eines zeigen die anstehenden Wahlen deutlich: Islam und Demokratie passen zweifellos zusammen.
Allein in Düsseldorf werden in den nächsten Stunden wohl 12.000 Kurden für ein härteres Vorgehen gegen die Terrormiliz IS demonstrieren. Der Verfassungsschutz warnt derweil vor einer Gewalteskalation in Deutschland.
Zivilisten und Rebellen in Syrien haben sich von den Bombardements der Amerikaner gegen den „Islamischen Staat“ mehr versprochen. Die Luftangriffe würden die Islamisten kaum schwächen, Machthaber Assad helfen - und die einfache Bevölkerung erheblich beeinträchtigen.
Gaza, Irak, Libyen, Jemen, Syrien: Der Nahe Osten brennt mal wieder, und das vielleicht an mehr Orten gleichzeitig als je zuvor. Wie man Kindern erklären kann, worum dort so lange schon so erbittert gekämpft wird.
Der 20-jährige Kreshnik B. ist nur einer von vielen Deutschen, die in Syrien gekämpft haben. Dieser Terror-Tourismus wird nur zu stoppen sein, wenn sich der Druck auf die salafistische Szene erhöht.
Die Weigerung der Türkei die kurdischen Kämpfer zu unterstützen, könnte noch auf sie zurückfallen. Denn ohne Hilfe wird es keinen Frieden zwischen den beiden Seiten geben.
Bis zu 40 Prozent von Kobane sollen in der Hand des „Islamischen Staates“ sein. Gefallen ist die Stadt damit aber noch nicht. Seit Tagen toben erbitterte Straßenkämpfe.
Es ist das erste Mal, dass ein deutscher Dschihadist vor Gericht aussagt. Kreshnik B. legte über seinen Anwalt in Frankfurt ein Geständnis ab, dass er für die Terrormiliz IS in Syrien kämpfte - angeblich nur mit geringem Einsatz.
Der in Frankfurt angeklagte Syrien-Rückkehrer Kreshnik B. hat am Freitag den Kampf für die Terrormiliz „IS“ zugegeben. Er habe sich gegen die Tyrannei des Assad-Regimes stellen wollen.
Amerika und die Türkei streiten über die richtige Strategie im Kampf gegen den „Islamischen Staat“. Als Bedingung für ein militärisches Eingreifen fordert die Regierung in Ankara offenbar eine Flugverbotszone an der Grenze zum Nachbarland.
Die Terrormiliz Islamischer Staat drängt die sich verzweifelt wehrenden Kurden in der Grenzstadt Kobane immer weiter in die Enge. Trotz der amerikanischen Luftangriffe konnten die Dschihadisten weitere Viertel der Stadt erobern.
Militärisch wäre der Fall von Kobane kein schwerer Schlag. Mit einem Sieg würden die Extremisten zwar an Prestige gewinnen. Aber es passt trotzdem nicht in die Strategie der Anti-IS-Koalition, die Stadt zu retten.
Auch beim Besuch des Nato-Generalsekretärs Jens Stoltenberg macht die türkische Führung klar, dass sie nicht allein am Boden in Syrien einrücken wird. Und erst recht werde man nicht mit der PKK zusammenarbeiten.
Der Einmarsch der Dschihadisten des IS in die syrische Grenzstadt Kobane scheint nicht aufzuhalten zu sein - weder durch kurdische Kämpfer noch durch amerikanische Luftangriffe. Wie erklärt sich der militärische Erfolg der Terrormiliz?
Kobane ist mehr als eine weitere Etappe auf dem brutalen Eroberungszug des „Islamischen Staats“. Es ist zum Symbol für die Unfähigkeit der Staatengemeinschaft geworden, die Dschihadisten zu stoppen. Die Interessen der westlichen und prowestlichen Staaten sind zu verschieden.
Die Krimtataren kommen nach der Annektion der Krim-Halbinsel durch Russland nicht zur Ruhe. 18 Männer sind spurlos verschwunden. Extremisten wollen die Region ins Chaos stürzen.
Die dritte Nacht in Folge haben Proteste von Kurden die Hamburger Polizei auf Trab gehalten. Es kam abermals zu Ausschreitungen. Fast 1300 Beamte waren im Einsatz. Schusswaffen und Munition wurden sichergestellt.
Amerikas Präsident erwartet einen langen Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Das Pentagon befürchtet, dass Kobane und auch andere Städte unter die Kontrolle der Dschihadisten fallen. Es fehle ein „williger, fähiger Partner“ gegen die IS-Miliz in Syrien.
Bundeskanzlerin Merkel wirft der Türkei vor, ihre Prioritäten falsch zu setzen. Die Lage in Deutschland sieht das Bundeskriminalamt angesichts von Straßenschlachten in Hamburg und Celle mit Sorge.
Die Gefechte in Kobane gehen unverändert heftig weiter. Die kurdischen Kämpfer rufen nach internationaler Hilfe. In Istanbul prangern Demonstranten die Tatenlosigkeit der türkischen Regierung an.
Vorerst sollen die amerikanischen Luftschläge den „Islamischen Staat“ aus den östlichen und südwestlichen Bezirken Kobanes zurückgedrängt haben. Doch angesichts fortgesetzter Waffenlieferungen an die Dschihadisten geht die Schlacht um die Kurdenstadt weiter.
Das Drama in Kobane droht auch die Türkei zu zerreißen. Bei Straßenschlachten zwischen Sicherheitskräften und kurdischen Demonstranten sind mindestens 14 Personen getötet worden. Auch die Armee kommt zum Einsatz.
Die Luftangriffe auf die Terrormiliz IS stellen sich im Kampf um das syrische Kobane als weitgehend wirkungslos heraus. Auch der türkische Präsident Erdogan kritisierte die amerikanische Strategie: „Nur durch Luftangriffe können sie dem Terror kein Ende setzen.“ Die Türkei selbst greift allerdings nicht in den Krieg ein.
250 Kurden haben bei der Eröffnung der Buchmesse am Dienstag gegen die Massaker des IS in Syrien protestiert. Sie wollten mit Frank-Walter Steinmeier sprechen, der die Messe eröffnete.