Amnesty wirft Assad Kriegsverbrechen vor
Fassbomben sind eine brutale Art der Kriegsführung. Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International werden sie in Syrien gezielt über Schulen und Krankenhäusern abgeworfen.
Fassbomben sind eine brutale Art der Kriegsführung. Laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International werden sie in Syrien gezielt über Schulen und Krankenhäusern abgeworfen.
Zwischen BND-Affäre und dem Fall Oberursel: Die Sicherheitsbehörden wehren sich gegen die Skandalisierung ihrer Arbeit. Nicht jeder Fehler sei ein Skandal, sagte Verfassungsschutzpräsident Maaßen auf einer Tagung zum islamistischen Terrorismus.
Guido Steinberg, Islamwissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, porträtiert den „Islamischen Staat“ und seine fanatischen Protagonisten; er hat dafür lange recherchiert.
Mit der Festnahme von Halil D. und seiner Ehefrau vereitelte die hessische Polizei wahrscheinlich einen Anschlag. Nach Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte der Islamist zuvor Kontakt zu mehreren Rückkehrern aus dem Syrien-Krieg.
Bei der Tagung der Anti-IS-Koalition geben sich die Verbündeten siegessicher: Die Ausbreitung der Terrormiliz sei gestoppt. Doch das Treffen wird überschattet von einem Luftangriff, bei dem Dutzende Zivilisten getötet worden sein sollen.
Dass es ausgerechnet ein Ehepaar war, das sich in islamistischen Kreisen radikalisiert haben soll, ist kein Einzelfall. Gerade in Hessen gab es zuletzt ähnliche Fälle. Das verdächtige Paar in Oberursel galt in der Nachbarschaft zwar als muslimisch-konservativ – ein Attentat zu planen, hätte ihnen aber keiner zugetraut.
Das Münchner Oberlandesgericht hat einen 21 Jahre alten Deutsch-Türken, der sich in einem Terrorcamp des Al-Qaida-Ablegers Al Nusra in Syrien an Waffen ausbilden ließ, zu einer Jugendhaft von dreieinhalb Jahren verurteilt.
Awda ist Yezidin. Der „Islamische Staat“ hat ihre Familie verfolgt. Sie selbst wurde mehrfach vergewaltigt und verkauft, bevor sie aus den Händen ihrer Peiniger fliehen konnte. Ihren Sohn haben sie zum Krieger gemacht.
Den Islamisten der Nusra-Front sind nach der Eroberung eines Armeestützpunktes in Syrien Panzer und schwere Artillerie in die Hände gefallen. Nun könnten sie weiter in Richtung Mittelmeer vorstoßen.
Immer wieder kentern Boote voller Flüchtlinge im Mittelmeer. Sehr viele Menschen ertrinken dann, manchmal hunderte zugleich. Warum sind sie auf der Flucht? Warum werden sie nicht gerettet? Und was kann man tun?
Die EU will mehr Geld ausgeben, um Flüchtlinge zu retten. Bei Maybrit Illner ging es um die Frage, was im Anschluss an die Nothilfe geschehen soll. Eine Antwort gab es nicht. Allein der Verdacht auf eine moderne Völkerwanderung reicht bekanntlich für Alarmstimmung.
Hundert Jahre nach dem ersten Einsatz von Giftgas durch die deutsche Armee fordern Überlebende in Syrien und Irak europäische Regierungen zum Handeln auf: Nur so könne Assad gestoppt werden, weiter Chlorgas zu verwenden.
Die anhaltende Debatte über den Umgang mit Flüchtlingen zeigt, dass es keine einfache Lösung gibt. Entscheidend ist die Lage in den Heimatländern der Asylsuchenden: Europa muss mehr Einsatz gegen die dortigen Krisen zeigen.
Der „Islamische Staat“ foltert und mordet gezielt. Der Plan dazu stammt von Terrorstrategen. Einer von ihnen ist Abu Bakr Naji, der ehemalige Chefdenker von Al Qaida. Das Ziel ist der Kollaps jeder Ordnung.
Selbstgewissheit auf allen Seiten prägt die Debatte über die Lehren, die aus dem Flüchtlingsunglück im Mittelmeer zu ziehen sind. Das zeigte auch die Diskussion bei Günther Jauch. Ein Gast aus Brandenburg sorgte jedoch für eine Überraschung in der Sendung.
Rückt Afghanistan in den Fokus des IS? Verbündete sollen am Hindukusch einen Anschlag verübt haben – doch Zweifel bleiben.
Im von Bürgerkrieg und Zerfall bedrohten Libyen findet die Dschihadistenmiliz des IS den idealen Nährboden für ihr Expansionsstreben - und gefährdet damit die Sicherheit des gesamten Maghreb.
Auch deutsche Dschihadisten sollen für die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien als Gefängniswärter und Folterer tätig sein. Dabei ahmen sie vor allem die Foltermethoden des amerikanischen Geheimdienstes CIA nach.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon nannte das Flüchtlingslager Jarmuk in der syrischen Hauptstadt die „tiefste Hölle“, nachdem es von der IS-Miliz eingenommen wurde. Nun sollen die Gotteskrieger das Lager verlassen haben.
Früher verübten Islamisten ihre Anschläge mit Sprengstoff. Heute benutzen sie Kriegswaffen. Die sind auch in Deutschland leicht zu bekommen.
Griechenland will Asylbewerbern aus dem Kriegsland Syrien sofort Asyl geben. Die griechische Küstenwache rechnet mit deutlich mehr als 100.000 Menschen.
Die amerikanische Offensive im Irak zeigt erste Erfolge: Laut Pentagon habe Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“ knapp 30 Prozent ihres Territoriums verloren. Dennoch stehe noch ein langer Kampf bevor.
Wie kann es sein, dass Christen Seite an Seite mit Islamisten kämpfen? Ganz einfach: aus Verzweiflung. Die Bewohner von Libanons Bekaa-Ebene fürchten eine Offensive des „Islamischen Staats“. Da ist ihnen jeder Verbündete recht.
In Jordanien schwindet die Begeisterung für den Krieg gegen den IS. Die Probleme des Königreichs werden immer größer: Jordanische Dschihadisten, die Lage in Syrien, die Flüchtlinge im eigenen Land - eine Zeitbombe.
Irakische Truppen haben den Vormarsch des IS in seinem Kernland zwar militärisch gestoppt. Doch in Europa, Afrika und anderen Teilen der arabischen Welt breitet sich die radikalislamische Ideologie weiter aus. Eine Analyse des Kampfs gegen die Terrormiliz.
Der Angeklagte in einem Terrorprozess vor dem bayerischen Oberlandesgericht in München hat am Donnerstag seine Beweggründe dargelegt, in den Dschihad nach Syrien zu ziehen. Er hatte sich dort der Al-Nusra-Front angeschlossen.
In München beginnt heute ein weiterer Prozess gegen einen Dschihadisten vor einem deutschen Gericht. Der 21-Jährige soll sich in Syrien einem Al-Qaida-Ableger angeschlossen haben. Ihm drohen bis zu zehn Jahren Haft. Die Beweislage ist jedoch schwierig.
Die Islamisten der Nusra-Front haben im Nordwesten Syriens 300 Kurden verschleppt. Die Männer und Kinder seien an einem Kontrollpunkt bei Aleppo in die Gewalt der Dschihadisten geraten.
Die Wirtschaft in Syrien liegt durch den brutalen Bürgerkrieg am Boden. Früher war der staatliche Tabakkonzern ein erfolgreiches Unternehmen. Mit selbst gerollten Zigarren will das Unternehmen nun einen Neustart wagen.
Aus Syrien werden Geländegewinne islamistischer Gruppen gemeldet: Der Weg zum Nachbarland Jordanien ist abgeschnitten, und der IS steht vor Damaskus.
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat ein Flüchtlingslager im Süden von Damaskus gestürmt. Die Islamisten kontrollieren zwar einen Großteil des Geländes, doch die Kämpfe gehen weiter.
Bei einer Geberkonferenz für die Opfer des Krieges in Syrien sind 3,8 Milliarden Dollar zugesagt worden. Von den benötigten 8,4 Milliarden Dollar ist das weit entfernt. Deutschland will mit 255 Millionen Euro helfen.
Die russische Aggression in Osteuropa, aber auch die drohende Nuklearisierung des Nahen Ostens lassen dem Westen keine Wahl. Es ist höchste Zeit, die Lektionen der Vergangenheit zu lernen. Nur sollten es die richtigen sein.
Auf dem Gipfeltreffen der Arabischen Liga wurde die Aufstellung einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen. Doch die Differenzen zwischen den Staaten sind noch groß.
Das Gipfeltreffen der Arabischen Liga hat eine lange währende Lähmung beendet. Ist es Zufall, dass Saudi-Arabien gerade dann im Jemen eingreift, wenn die Verhandlungen über Irans Atomprogramm in die entscheidende Runde gehen?
In Stuttgart sind drei Islamisten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte an Kämpfen in Syrien teilgenommen hat.