Kein Stuttgart 21
In einem Milliardenprojekt will Frankfurt am Hauptbahnhof neue unterirdische Stationen und Tunnels für Fernzüge bauen. Doch es herrscht Skepsis angesichts des Desasters in Stuttgart.
In einem Milliardenprojekt will Frankfurt am Hauptbahnhof neue unterirdische Stationen und Tunnels für Fernzüge bauen. Doch es herrscht Skepsis angesichts des Desasters in Stuttgart.
Die wirtschaftliche Lage der Bahn sei „besorgniserregend“, schreibt der Bundesrechnungshof. Die Prüfer kritisieren insbesondere das Wegschauen von Verkehrsminister Scheuer bei Stuttgart 21.
Die wirtschaftliche Situation der Deutschen Bahn sei besorgniserregend, urteilt der Bundesrechnungshof. Bundesverkehrsminister Scheuer fordert vom Aufsichtsrat „klare Antworten“.
In Stuttgart müssen Reisende noch lange mit Provisorien leben. Von Anfang 2020 an können sie die Bahnhofshalle gar nicht mehr betreten – sie müssen dann durch „Gehkanäle“ laufen.
Mit unserer Online-Flatrate F+ lesen Sie jeden Monat mehr als 500 exklusive Beiträge auf FAZ.NET, für nur 2,95 Euro in der Woche. So wie diese beliebtesten Artikel der Woche.
Eigentlich nicht baubar, sagen Ingenieure. Eigentlich nicht finanzierbar, die Finanzer. Ende 2025 soll der neue Bahnhof Stuttgart 21 nun fertig werden. Wie ist der Stand der Dinge? Eine Besichtigung.
Die Volksparteien haben immer noch nicht verstanden, wie moderne Wahlkämpfe zu führen, Menschen heutzutage anzusprechen und einzubinden sind. Der Blick auf die Parteibasis bringt da gar nichts.
Es ist spürbar Druck heraus aus dem Topf bei der Deutschen Bahn. Doch mit Stuttgart 21 tickt eine alte Bombe neu.
Es tut sich wenig beim Großprojekt Stuttgart 21. Der Fernbahnhof an der Messe könnte später als geplant eröffnen – und die Kosten abermals deutlich steigen.
In Stuttgart demonstrieren ein paar hundert Leute gegen die Fahrverbote, der Bürgermeister einer Kleinstadt kritisiert das Messverfahren als „überakkurat“, und ein Lungenarzt verteidigt seine Kritik an den Grenzwerten. Entsteht im Feinstaub-Streit eine Bewegung?
Die Kommunikation des Verkehrsministeriums zu dem geplanten Fernverkehrstunnel unter Frankfurt überzeugt nicht. Es wäre dringend geboten, dass sich einmal ein Staatssekretär, gerne auch der Minister höchstpersönlich, an den Main bequemt und den Plan umfassend erläutert. Ein Kommentar
Der Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke wird der Stadt von 2019 an Dreck, Lärm und Reisestress bringen. Das Milliardenprojekt weckt aber noch mehr Befürchtungen.
400 Lokomotiven rattern im Odenwald über die Gleise einer der größten Modelleisenbahn-Anlagen Deutschlands. Trotz großer Präzision sind Unfälle an der Tagesordnung. Ein Besuch.
Bernd Scheifele leitet einen der größten Zementhersteller der Welt. Er kritisiert die öffentliche Hand und hat auch zur CDU und Friedrich Merz eine klare Meinung.
Der RMV rechnet bis 2030 mit einem Drittel mehr Fahrgästen. Das Land hat die Generation 65plus im Blickfeld. „Was wir mit dem Schülerticket angefangen haben, wollen wir mit dem Seniorenticket fortsetzen.“
Ein Tunnel unter der Innenstadt könnte den Zugverkehr zuverlässiger machen. Ein Eisenbahnexperte fordert daher in diesem Gastbeitrag, eine alte Idee aufzugreifen. Und erklärt, warum diese wenig mit Stuttgart 21 gemein hat.
Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 befindet sich seit acht Jahren im Bau, ein Bahnhof lässt sich bisher nur erahnen. Nun wurde die erste Kelchstütze fertiggestellt – von insgesamt 28.
BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21: Die Deutschen schimpfen über ihre Großprojekte. Doch auch im Nachbarland Großbritannien klappt längst nicht alles.
Boris Palmers Wiederwahl steht erst 2022 an, doch mit seinen Bemerkungen zur Flüchtlingspolitik hat er sich in seiner Partei und in Tübingen völlig isoliert. Selbst die CDU im Tübinger Gemeinderat sieht „Schnittmengen zur AfD“.
Endlich wachgeküsst: Bad Karlshafen im äußersten Norden Hessens öffnet seinen historischen Hafen zur Weser und will Freizeitkapitäne so das Staunen lehren.
Die Innovationen bei der Deutschen Bahn verordnet jetzt der Minister. Und der Umbau des Aufsichtsrats ist in vollem Gang. Es scheint so, als verabschiede sich die Bahn von ihrer jahrelangen Wettbewerbsstrategie.
Die Bahn will den veralteten Kopfbahnhof Hamburg-Altona schließen und an anderer Stelle neu bauen. Dagegen formiert sich Protest. Anwohner warnen vor einer „riesigen Verschwendung von Steuergeldern“.
Das Berliner Flughafen-Desaster geht weiter: Warum hatte und hat niemand den Mut, das Projekt zu stoppen? Ein Gastbeitrag.
Das Bahnhofsprojekt in Stuttgart soll jetzt 8,2 Milliarden Euro kosten – und erst Ende 2025 fertig werden. Dafür nennt die Bahn auch Gründe.
Ein Sattelzug kommt von der Fahrbahn ab und gerät in eine Baugrube des Bahnprojekts Stuttgart 21. Der Fahrer hatte wohl noch Glück im Unglück.
Stuttgart 21 ist nicht mehr zu stoppen – und die politischen Kosten sind höher als die realen. Aus den Fehlern bei der Planung und beim Bau wäre viel zu lernen.
Heute kommt es zum ersten Spitzengespräch von Union und SPD. Der Bahn-Aufsichtsrat berät über den Kostenanstieg bei Stuttgart 21. Die amerikanische Notenbank Fed dürfte die Leitzinsen ein weiteres Mal anheben.
Heute kommt es zum ersten Spitzengespräch von Union und SPD. Der Bahn-Aufsichtsrat berät über den Kostenanstieg bei Stuttgart 21. Die amerikanische Notenbank Fed dürfte die Leitzinsen ein weiteres Mal anheben.
Stuttgart 21 wird noch teurer als gedacht, das ist jetzt klar. Doch woher kommt das Geld? Verkehrsverbände sagen nun: Die Auswirkungen könnten ziemlich weitreichend sein.
Stuttgart 21 wird sehr viel teurer als erwartet. Die Gründe liegen auf der Hand. Der Streit, wer die Kosten übernimmt, beginnt gerade erst.
Die Stuttgarter werden noch lange auf der Baustelle leben. Die Bahn kann von Glück reden, dass es mit dem Hauptstadtflughafen noch ein Großprojekt gibt, das es an Absurdität mit Stuttgart 21 aufnehmen kann.
Teurer und länger: Stuttgart 21 geht den Weg der Großprojekte. Jetzt wird die nächste Verschiebung bekannt.
Die Baustelle wächst, aber die Rechnung wächst schneller – weil die Baupreise steigen. Nun hat die Bahn eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft engagiert. Was sagen die Zahlen?
Stuttgart 21 sollte ein Symbol für ein modernes Stuttgart werden. Doch nun steht das Bahnprojekt vor allem für schlechtes Management. Was kann man daraus lernen für zukünftige Investitionen?
Der Tod des früheren CDU-Generalsekretärs und Familienministers Heiner Geißler hat bei Politikern über die Parteigrenzen hinweg Bestürzung ausgelöst. Nicht nur Bundeskanzlerin Merkel lobte seine Verdienste.