Ein Knoten für die Digitalisierung
Politik und Bahn ringen um den dritten Baustein für den „Digitalen Knoten Stuttgart“. Er soll als Blaupause für etliche weitere Bahnstrecken dienen.
Politik und Bahn ringen um den dritten Baustein für den „Digitalen Knoten Stuttgart“. Er soll als Blaupause für etliche weitere Bahnstrecken dienen.
Die Eröffnung von Stuttgart 21 wurde noch mal verschoben. Ohne die Erfahrungen mit der Problembaustelle hätten die Menschen mehr Vertrauen in Politik und Bahn.
Nach monatelangen Debatten hat die Bahn nun entschieden, in Stuttgart einen funktionsfähigen Bahnhof in den Fahrplan aufzunehmen – und zwar Ende 2026.
Wolodymyr Selenskyj spricht im deutschen Bundestag. Die Bahn verschiebt die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 vermutlich abermals. Und Jan Böhmermann streitet sich vor Gericht mit einem Imker. Der F.A.Z.-Newsletter.
Am Dienstag will der Lenkungskreis für Stuttgart 21 bekannt geben, wie es mit dem Projekt weitergeht. Seit Monaten werden zwei Varianten diskutiert.
Es gibt Streit über die Finanzierung des Pilotprojekts für die Bahn-Digitalisierung. Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann sieht diese in Gefahr. Das könnte auch Folgen haben für Stuttgart 21 – und weit darüber hinaus.
Die baden-württembergische Landeshauptstadt fiel häufig durch städtebauliche Fehlleistungen auf. Durch einen Ideenwettbewerb soll das besser werden.
Die Bahn muss die Mehrkosten von Stuttgart 21 allein tragen. Das ist ein Skandal. Denn die Bahn wollte Stuttgart 21 nie wirklich.
Veggieburger oder Schweinesteak? Gas oder Holzkohle? Viele Fragen erhitzen die Gemüter, wie der Wochenrückblick auf Stuttgart 21, die Lufthansa und einen bizarren Erbstreit zeigt.
Das Stuttgarter Verwaltungsgericht gab der grün-schwarzen Landesregierung in erster Instanz Recht: Die seit 2016 verhandelte Klage der Bahn sei teilweise unzulässig und unbegründet. Die Bürger des Landes wird es freuen.
Der Staatskonzern scheiterte vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart mit einer Klage gegen seine Projektpartner. Die Klagen seien teils unzulässig und teils zulässig, aber unbegründet, hieß es.
Das milliardenschwere Infrastrukturprojekt ist teurer geworden als geplant. Die Deutsche Bahn will die zusätzlichen Lasten nicht allein tragen und überlegt, ob sie sich gegen das Gerichtsurteil wehrt.
Der neue Stuttgarter Bahnhof soll im Dezember 2025 eröffnet werden. Doch die Kosten sind aus dem Ruder gelaufen – und die Bahn streitet mit ihren Projektpartnern vor Gericht, wer sie tragen soll.
Selbst eine provisorische Inbetriebnahme von Stuttgart 21 Ende 2025 wird unwahrscheinlicher. In der Politik ist die Angst groß vor einem Verkehrschaos.
Kelchstützen, erste Bahnsteige, Lichtaugen: Tausende Menschen wollen sehen, wie es auf der Baustelle in Stuttgart vorangeht – und überraschen den Veranstalter. Wann der Tiefbahnhof in Betrieb geht, ist immer noch unklar.
Blockierte Republik: In der baden-württembergischen Landeshauptstadt zeigen sich die Probleme des ganzen Landes – nur in besonders krasser Form.
Eigentlich sollte der oberirdische Hauptbahnhof in Stuttgart Ende 2025 außer Betrieb gehen und durch den neuen Tiefbahnhof Stuttgart 21 ersetzt werden. Laut Bahn verzögern sich die Pläne nun weiter.
Der Bundesrat stimmt über das Cannabis-Gesetz ab und hat noch weitere Streitthemen auf dem Tisch. Der EU-Gipfel geht zu Ende. Und: Nimmt Stuttgart 21 noch später den Betrieb auf? Der F.A.Z.-Newsletter.
Ende 2025 soll der Betrieb im neuen Tiefbahnhof endlich anlaufen, jedoch nur zum Teil. Politiker drängen deshalb auf eine Verschiebung der Eröffnung von Stuttgart 21.
Ein Prestigeprojekt der Deutschen Bahn läuft finanziell immer weiter aus dem Ruder. Die Umbaukosten für Stuttgart 21 steigen auf 11 Milliarden Euro, zudem soll es einen Risikopuffer von 500 Millionen Euro geben.
Pünktlichkeit und Nöte der Kunden sind Nebensache, Selbstzufriedenheit ist Trumpf. Und sie muss sich lohnen. Die Deutsche Bahn ist bald manövrierunfähig, aber der Vorstand erhält Boni. Das passt ins Bild.
Der neue Bahnhof kann nicht wie geplant vollständig zum Winterfahrplan 2025 in Betrieb gehen. Die Digitalisierung des Bahnknotens erweist sich als anspruchsvoll. Darüber hinaus wird der Bau abermals teurer.
Am Montag ist Dürr im Alter von 90 Jahren in Berlin gestorben, wie der gleichnamige Lackieranlagenspezialist am Dienstag in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart mitteilte.
Mit Heinz Dürr an der Spitze führte die Deutsche Bahn in den neunziger Jahren den ICE ein und stellte die Weichen für Stuttgart 21. Nun ist der ehemalige Vorstandschef der Bahn im Alter von 90 Jahren gestorben.
Baden-Württembergs grüner Finanzminister Danyal Bayaz über die finanzpolitische Zeitenwende, einen höheren CO₂-Preis und wer seinen Sohn betreut.
Während die Schnellfahrstrecke von Hamburg nach Hannover auf die lange Bank geschoben wird, kommen vergleichbare Projekte in Rhein-Main voran – langsam, aber stetig.
Ein Geburtsfehler des Frankfurter Eisenbahnverkehrs wird endlich korrigiert: Für die ICEs soll es in Frankfurt einen Tunnel geben. Aber keine Kopie von Stuttgart 21.
Wagner wurde nach einer schweren Verletzung durch einen Wasserwerfer der Polizei bekannt. Danach erblindete er fast vollständig. Jetzt ist der Stuttgart-21-Gegner im Alter von 79 Jahren gestorben.
Die EVG geht in die dritte Streikrunde. Ein Gespräch mit den Verhandlungsführern über die Belastungen für die Kunden, festgefahrene Verhandlungen und die Wut der Mitglieder.
3000 Seiten umfassen die Akten, der Streit währt schon seit Jahren: In Stuttgart verhandelt das Verwaltungsgericht jetzt über die Frage, wer die Mehrkosten für Stuttgart 21 zahlen soll.
Bund, Länder und Kommunen bringen sich für den Flüchtlingsgipfel in Stellung. Für Diesel-Kläger wird spannend, was der BGH urteilt. Und die Briten können heute ausschlafen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Im Dezember 2025 soll „Stuttgart 21“ endlich fertig sein. Bis dahin muss die Bahn allerdings noch ein paar Probleme lösen. Fahrgäste treibt die Baustelle zur Weißglut.
Nach fast einem Vierteljahrhundert ist jetzt das Gebäude im Rohbau fertig, das Massenproteste provozierte und die Figur des „Wutbürgers“ entstehen ließ. Ein erster Besuch im Riesenbahnhof „Stuttgart 21“.
Damit Stuttgart 21 pünktlich fertig wird, muss die Bahn monatelang wichtige Strecken sperren. Noch ist nicht einmal klar, ob es einen Schienenersatzverkehr geben wird.