Methoden der Zermürbung hatte die Stasi viele
Gabriele Stötzer erzählt die Geschichte einer widerständigen Erfurter Künstlergruppe in der DDR.
Gabriele Stötzer erzählt die Geschichte einer widerständigen Erfurter Künstlergruppe in der DDR.
Unter dem Hofpflaster lag der Punk: Das Kulturlabor Trafo in Jena zeigt autonome Kunst in der späten DDR und erzählt die persönlichen Geschichten des Widerstands gegen das SED-Regime.
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Die Staatssicherheit der DDR nutzte die Entführung Hanns Martin Schleyers für ihre perfide Desinformationsarbeit aus – und setzte dafür auf die Hilfe eines früheren SS-Manns.
Fünf Jahre arbeitete Wladimir Putin als KGB-Offizier in Dresden. Stasi-Unterlagen aus dieser Zeit verraten mehr über den russischen Präsidenten, als diesem lieb sein dürfte. Ein Gastbeitrag.
War Olympia 1972 in München sauber? Der Sport kontrollierte sich selbst, als erstmals systematische Kontrollen eingeführt wurden. Das Ergebnis: eine Manipulationskultur ohne Rücksicht auf Leib und Leben.
Zur Zeit des chinesischen Wildwestkapitalismus häufte Xiao Jianhua Milliarden an und verkehrte mit den Familien der Parteielite. Jetzt wurde er zu 13 Jahren Haft verurteilt.
Der sowjetische Geheimdienst KGB hatte in der DDR auch ein waches Auge auf die „Freunde“ von der Stasi. Das illustriert die Machtverhältnisse im SED-Staat.
Um an Devisen zu kommen, verkaufte die DDR selbst Kulturschätze an das kapitalistische Ausland. Ein Kapitel deutsch-deutscher Geschichte, dessen Aufarbeitung erst am Anfang steht. Ein Gastbeitrag.
War doch alles nur halb so wild und irgendwie auch ganz lustig – mit dem Film „Leander Haußmanns Stasikomödie“ beendet der Regisseur seine DDR-Trilogie, die vor mehr als zwanzig Jahren mit „Sonnenallee“ begann.
Ein fein gehäkeltes Bild einer aus den Fugen geratenen Gesellschaft: Roswitha Quadflieg orientiert sich für ihren Stasi-Roman „Ihr wart doch meine Feinde“ an einem realen Fall.
Eine Geschichte aus dem Jahr 1970: Ein Junge wird in der DDR festgenommen. Was hat er verbrochen, wie ging man mit ihm um? Und wie blickt er heute darauf zurück?
Der Tibeter Dhondup Wangchen hat einen kritischen Film über Olympia in Peking 2008 gedreht und wurde danach gefoltert. Jetzt warnt er vor den Winterspielen im autoritär geführten Land – und wird kaum gehört.
Seinen politischen Gegnern galt er als „kältester Krieger“. Aber der streitbare Journalist bekämpfte Totalitarismus auf beiden Seiten.
Erst in einer ihrer letzten Reden als Bundeskanzlerin hat Angela Merkel offenbart, wie wichtig ihre Erfahrungen aus 30 Jahren DDR waren. Die eigene Partei hat das oft nicht verstanden. Rückblick auf eine komplizierte Beziehung.
Die Regierung in Warschau will die Gerichte des Landes auf Linie bringen. Polnische Richter, die auf ihrer Unabhängigkeit beharren, werden unter Druck gesetzt. Igor Tuleya ist zu einem der Anführer des Richterprotests geworden.
Annett Gröschner und Dima Al-Bitar Kalaji sammeln Geschichten von Menschen, die in einer Diktatur leben oder gelebt haben. Dabei spielt der Geruchssinn eine große Rolle. Warum? Ein gemeinsamer Besuch im Stasi-Museum in Berlin.
Der FC Vorwärts aus Berlin war ein erfolgreicher Fußballklub in der DDR. Doch 1971 wurde die Mannschaft plötzlich nach Frankfurt an der Oder versetzt. Was steckte vor 50 Jahren dahinter?
Aufklärung kann ein böses Wort sein, wenn Hauptverwaltung davor steht. Franziska Stünkels Film „Nahschuss“ erzählt im Genre des Thrillers von einer DDR, die nicht mehr ist als bloßes Design.
Schlüsselministerien werden neu besetzt, das Ressort Staatssicherheit bei der Präsidentschaft angesiedelt. Die Ausschreitungen hatten nach der Inhaftierung des früheren Präsidenten Jacob Zuma begonnen.
Ein Jahr nach der Explosion im Hafen von Beirut hält Libanons politische Klasse zusammen: Niemand soll erfahren, wie es zu dem Desaster kam. Unterdessen türmt sich die nächste Katastrophe auf – Tag für Tag.
Auf einer Website werden chinesische Hacker enttarnt. Das Material wird sogar vor Gericht verwendet - in den Vereinigten Staaten.
Nach nur sechs Verhandlungstagen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat in Amman ein Tribunal der Staatssicherheit den früheren Finanzminister und Leiter des Königshofs zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Auch ein entfernter Cousin des Königs muss in Haft.
Manche Geschäftsreisende werden in China bald verhört. Schon jetzt müssen Mitarbeiter von Behörden und Universitäten in vielen Fällen Gesprächsprotokolle schreiben, wenn sie Kontakt zu Ausländern aufnehmen.
Als sich die Wirklichkeit selbst aufschrieb: Wie der Schriftsteller Jürgen Fuchs das Unrecht der SED-Diktatur zu spüren bekam. Ein Gastbeitrag.
Das Frankfurter Museum für Kommunikation widmet sich einer BBC-Sendung für die DDR. „Briefe ohne Unterschrift“ zeigt nicht nur den Alltag in der DDR, sondern macht deutlich, wie aktuell das Thema Meinungsfreiheit ist.
Tobias Hollitzer und Gesine Oltmanns waren in der Bürgerrechtsbewegung der DDR. Heute reden sie kein Wort mehr miteinander. Zu unterschiedlich sind ihre Vorstellungen von Aufarbeitung. Wer hat die Deutungshoheit?
Vor zehn Jahren begann die Revolution in Ägypten, als Teil eines hoffnungsfroh erwarteten „Arabischen Frühlings“. Unser Autor war als Student in Kairo dabei.
Ein Gericht in Polen hat zwei katholische Bistümer zu einer Entschädigung in Höhe von 70.000 Euro für ein Missbrauchsopfer verurteilt. Aber das Bistum Breslau sagt, die Verantwortung trage allein der Täter.
Das Ende der Behörde für die Stasi-Unterlagen ist besiegelt. Endlich werden die Akten ins Bundesarchiv eingegliedert. Eine späte deutsch-deutsche Vereinigung.
Der jahrzehntelange Privatsekretär Johannes Pauls II., Kardinal Stanislaw Dziwisz, steht in der Krise der katholischen Kirche in Polen im Mittelpunkt. Hat er Missbrauchstäter beschützt?
Diplomaten haben erstmals Zugang zu zwei in China inhaftierten kanadischen Geiseln erhalten. In Ihrer Haft sind sie praktisch isoliert von der Außenwelt – von Details der Corona-Pandemie hören sie zum ersten Mal.
Das schwierige Leben eines SED-Gegners - in Ost und West.
Wer das Staatssicherheitsgesetz nicht unterstütze, eigne sich nicht als Abgeordneter, teilte die Hongkonger Regierung mit. Für die Oppositionellen ist das eine „völlige Missachtung gegenüber dem Willen der Hongkonger“.
Chinas Staatssicherheit setzt Zoom unter Druck. Das amerikanische Unternehmen will Nutzer in China auch künftig von Videokonferenzen aussperren, wenn ihre Aktivitäten dort politisch als „illegal“ betrachtet werden.