„Nicht in Hektik verfallen“
Thorsten Schäfer-Gümbel ist derzeit auf Wahlkampftour in Hessen. Und während ihm die Genossen dankbar sind für die Wiederaufrichtung der Partei, hat er doch mit einem großen Hemmnis zu kämpfen.
Thorsten Schäfer-Gümbel ist derzeit auf Wahlkampftour in Hessen. Und während ihm die Genossen dankbar sind für die Wiederaufrichtung der Partei, hat er doch mit einem großen Hemmnis zu kämpfen.
Die Stimme für die Grünen, die einstige Protestpartei, ist auch eine Gewissensberuhigung – ein Ablass für den eigenen Lebensstil.
Die Bundesregierungen soll in diesem Jahr bereits Exportgenehmigungen im Wert von 416 Millionen Euro an Riad erteilt haben. Der Spitzenplatz steht allerdings im Widerspruch zu bislang bekannten Fakten.
Die Frage, ob Merkels Macht zerfällt, kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt – jedenfalls für die Gäste von Maybrit Illner. Wer will sich kurz vor der Wahl in Hessen schon zu weit aus dem Fenster hängen?
Die Parteien der großen Koalition sind in Deutschland so unpopulär wie nie zuvor. Einer neuen Umfrage zufolge setzt sich der Höhenflug der Grünen auch bundesweit fort.
Am Russlandtag vergangenen Mittwoch waren sich Mecklenburg-Vorpommern und Russland gefühlt ganz nah – über das Fest der beiden Länder regt sich inzwischen fast niemand mehr auf.
Den Partnern der großen Koalition in Berlin droht nach Bayern die nächste Denkzettel-Wahl. Großer Gewinner könnten wieder die Grünen werden – trotzdem könnte es für die schwarz-grüne Koalition eng werden.
Als Spitzenkandidat der Grünen steht Tarek Al-Wazir kurz vor der Hessen-Wahl vor seinem größten Erfolg. Vielleicht wird er gar neuer Ministerpräsident. Im F.A.Z-Woche-Interview spricht er über die Stärke seiner Partei – und Christian Lindner.
Die Umfragewerte kurz vor der Wahl in Hessen kündigen eine politische Sensation an. Denn wo die CDU in den Prognosen an Stimmen verliert, könnten die Grünen am Ende triumphieren.
Nach dem desaströsen Ergebnis in Bayern steht die SPD am Scheideweg. Eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen schätzt Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel die Lage bei den Sozialdemokraten ein.
Die Pläne des Finanzministers für eine europaweite Arbeitslosenversicherung stoßen auf harsche Kritik. Nicht nur in der Unionsfraktion.
Der Frankfurter SPD-Verkehrsdezernent und die Grünen-Minister Al-Wazir und Hinz sprechen über Möglichkeiten, ein Fahrverbot am Main doch noch zu verhindern. Unter anderem ist von E-Bussen die Rede.
Die Parteienfamilien in Europa entscheiden, mit wem sie ins Rennen um den Posten des EU-Kommissionspräsidenten gehen – und wie es in Sachen Brexit weitergeht. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Sandra Maischberger hat gestern den Niedergang der Volksparteien untersucht. Ein Grund: Die Wähler werden taktischer – und so gilt SPD neuerdings als verschenkte Stimme.
Erst wollte sie nicht, dann doch: Katarina Barley wird Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl. Ihr Beschluss hat mit ihrer Lebensgeschichte zu tun – und ihrer Partei.
Der Zusammenhalt der Koalition, die Zukunft der SPD: Nach der Bayern-Wahl geht es in Hessen um mehr als nur den neuen Landtag: Beim TV-Duell wird deutlich, wie schwer die Klötze an den Füßen der beiden Spitzenkandidaten sind.
Bei der Wahl in Bayern mussten SPD und CSU herbe Verluste hinnehmen. Aber Bayern sei nicht Hessen, betonen nun die Spitzenkandidaten Bouffier und Schäfer-Gümbel. Doch nicht alle reagieren so.
Die FDP könnte CDU und Grünen beispringen, damit es für eine Mehrheit reicht – dafür muss sie es aber erst einmal in den Landtag schaffen. Und auch dann ist eine Jamaika-Koalition keinesfalls gewiss.
SPD-Chefin Andrea Nahles bezeichnet sie der Vorstellung in Berlin als „geborene Europäerin“. Barley sieht in ihrer Spitzenkandidatur eine echte Herausforderung.
Der Posten als SPD-Generalsekretärin war für sie die härteste Schule. Nun soll Katarina Barley, die in ihrer Freizeit gerne durch Weinberge fährt, die SPD in die Europawahl 2019 führen.
Erste Details aus den Plänen des deutschen Finanzministers für eine europaweite Rückversicherung nationaler Arbeitslosenversicherungen werden bekannt. Wie verhält sich Altmaier?
Nach dem Debakel in Bayern zeigen sich Union und SPD merkwürdig still – zu groß ist die Angst, die Gunst der hessischen Wähler zu verspielen. Welcher Konzern dagegen Bahnbrechendes plant, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Die Deutsche Kommunistische Partei führt ein Schattendasein. Nur nicht in Mörfelden-Walldorf. Da drängt sich eine einfache Frage auf: Warum?
SPD-Parteichefin Nahles spricht bislang nur von einem „hervorragenden Vorschlag“. Doch aus Parteikreisen wird ihr Name schon bestätigt: Justizministerin Katarina Barley soll die Sozialdemokraten in die Europawahl führen.
CSU-Parteichef Seehofer ist dazu bereit, sich nach dem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl in Bayern einem Parteitag zu stellen. Und er erklärt, wie er Wähler von den Grünen zurückgewinnen will.
Die SPD im Landtag verlangt vom Wissenschaftsminister Auskunft über vermutete Missstände am Uniklinikum. Mancher Kritikpunkt könnte sich entkräften aber lassen.
Die Verlierer machen es auch nicht besser: Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl offenbart einen messbaren Wähler-Überdruss an Schicksalsfragen.
Wenn in Berlin nicht endlich Ruhe einkehre, gebe es nicht mehr viel, was dafür spreche, in der Regierung zu bleiben, heißt es aus der SPD. CDU-Politiker fordern derweil personelle Konsequenzen – bei der CSU.
Die Friedberger Landstraße ist für Radfahrer gefährlich. Jetzt soll sie Radstreifen bekommen und für Autos einspurig werden. Gegner und Befürworter streiten darüber heftig.
Trotz hoher Wahlbeteiligung ist es der SPD in Bayern nicht gelungen, ehemalige Nichtwähler wieder anzusprechen. Die Sozialdemokraten halten ein Klientel für entbehrlich, das ihr zu alter Stärke verhelfen könnte.
Während sich die Koalition in Berlin zerfleischt und in Bayern vom Wähler abgestraft wird, setzt die Regierung in Österreich ihr Programm erfolgreich um. Zur Freude der Wirtschaft.
Horst Seehofer und Joachim Löw haben sich vertan. Ihre Bayern spielten nicht mit. Warum für beide heute der Tag der Entscheidung sein könnte, lesen Sie im FAZ.NET-Sprinter.
Während die CSU heute mit den Sondierungen beginnt, warnen Politiker aus Union und SPD vor den Folgen des Wahldebakels für die große Koalition auf Bundesebene. Nur Bundesinnenminister Seehofer findet, dass es ganz gut laufe.
Die Sozialdemokratie führt Selbstgespräche. Darum ist sie für die meisten Wählerinnen und Wähler uninteressant. Ein Kommentar.
Die SPD hatte bei den Landtagswahlen in Bayern mit einem schlechten Ergebnis gerechnet – haben die Sozialdemokraten nun einen Plan, wie es in Hessen besser werden kann?
Die Verluste treffen die CSU empfindlich, im Vorstand machen viele ihrem Ärger Luft. Doch die Analyse wird vertagt – erst gilt es, den Ministerpräsidenten zu wählen.