Vereint und doch geteilt
Weniger Gehalt, weniger Rente – viele Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Ökonomen warnen: Die wahren Probleme liegen woanders.
Weniger Gehalt, weniger Rente – viele Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse. Ökonomen warnen: Die wahren Probleme liegen woanders.
Er ist der Senkrechtstarter der hessischen SPD. Der junge Anwalt Kaweh Mansoori wurde jüngst überraschend zum Chef des SPD-Bezirks Hessen-Süd gewählt. Was will der Mann erreichen?
Den Behörden in Niedersachsen wurde bereits mehrmals ein zu laxer Umgang mit vertraulichen Akten vorgeworfen. Nun ist abermals ein geheimes Dokument verschwunden – ein Mitarbeiter musste deswegen schon das Landeskriminalamt verlassen.
Die Sonntagsfrage zeigt ein eher durchwachsenes Stimmungsbild. Was die Deutschen über die Bundesregierung, die Klimapolitik und ihre neue Verteidigungsministerin denken.
Flensburgs Oberbürgermeisterin kandidiert abermals für den Vorsitz – dieses Mal im Duo mit Alexander Ahrens. Sie will die SPD nach links rücken.
Der Berliner Olympiapark erlebt am Wochenende ein sportliches Happening: Die deutschen Meisterschaften mehrerer Sportarten verströmen olympisches Flair. Aber in der Debatte um eine zeitgemäße Spielstätte verhärten sich die Fronten.
Die Initiative besorgter Genossen will einen Linksruck der Sozialdemokratie verhindern. In einem dreiseitigen Aufruf plädiert sie unter anderem für eine Neujustierung in der Migrationspolitik. „Zum Land der guten Hoffnung müssen die Heimatländer werden“, heißt es dort.
Frankreich hat es vor Jahren eingeführt, und nun auch die Niederlande. Die Landwirtschaftsministerin will auch ein Verbot für Deutschland. Das Innenministerium widerspricht.
Die Suche nach der neuen SPD-Führung läuft noch langsam. Dietmar Woidke verteidigt den Prozeß und warnt vor einem Ratz-fatz-Vorsitzenden.
Wie erwischt man Telefonbetrüger? Wofür steht der neue Vorsitzende des SPD-Bezirks Hessen-Süd? Wo bekommt Offenbach ein neues Hochhaus? Das und was sonst noch wichtig ist in Rhein-Main steht in der FAZ.NET-Hauptwache.
Am 75. Jahrestag des Warschauer Aufstands fordert Außenminister Heiko Maas für die polnischen Opfer der Nazi-Herrschaft eine Gedenkstätte in Berlin. Diese sei „lange überfällig“, sagte der SPD-Politiker.
1959 hatte SED-Chef Walter Ulbricht versprochen, dass „die seit Jahrhunderten bestehende Wohnungsnot“ beseitigt wird. Doch der Plan scheiterte. Wirken Wohnungsenteignung und Mietenstopp doch nicht? Ein Gastbeitrag.
Die Verbindung zwischen alter und neuer Hauptstadt ist die am meisten genutzte Route im innerdeutschen Flugverkehr. In Bonn würde man einem Abzug der zugesicherten Ministerialbürokratie zustimmen. Doch dafür wird eine Gegenleistung erwartet.
„Bundesumweltminister“ nannte sich Hans Dietrich Genscher vor 50 Jahren zwar noch nicht. Doch mit seiner „Abteilung U“ setzte er ein ambitioniertes Reformprogramm um. Was hat sich seitdem verändert?
Nur mit einem Anstandspakt, wie von Kandidat Michael Roth gefordert, wird sich das „schwerwiegende Haltungsproblem“ der Sozialdemokraten kaum lösen lassen.
SPD-Vize-Kanzler Olaf Scholz sagte, man müsse verhindern, dass es in der Region zu einer Eskalation komme. CDU-Politiker Friedrich Merz zeigte sich offen für eine deutsche Beteiligung.
Die Union solle aufhören, den Grünen in der Klimapolitik hinterherzulaufen, fordert Sachsens Ministerpräsident Kretschmer. Und aus der SPD werden Mahnungen laut, die Leute auf dem Land nicht zu vergessen.
Michael Roth hat sich für den Vorsitz der SPD beworben. An ihrem derzeitigen Zustand lässt er kaum ein gutes Haar. Er wolle die Sozialdemokraten „wieder zu einer wunderbaren Partei“ machen, sagt er.
In Bahrein wollen Briten und Amerikaner heute hinter verschlossenen Türen über die Ausgestaltung einer Marinemission für die Straße von Hormuz verhandeln. Deutschland bekräftigt derweil seine Ablehnung einer Teilnahme.
Auch führende SPD-Leute haben wiederholt von Deutschlands Verantwortung in der Welt gesprochen. Doch Amerikas Anfrage zu einer Beteiligung an einer Mission in der Straße von Hormuz weist die Partei zurück – und verfällt damit in alte Reflexe.
Die Vereinigten Staaten haben um Unterstützung bei der Sicherung des Handelsverkehrs in der Golfregion gebeten. Deutschland wiegelt ab. Aber das wollen sie nicht gelten lassen.
Der niedersächsische Ministerpräsident Weil soll seinen Verzicht den Interims-Vorsitzenden mitgeteilt haben, berichten Medien. Statt dessen wolle er Generalsekretär Klingbeil unterstützen. Der hat sich aber noch nicht erklärt.
Eine europäische Mission mit Unterstützung amerikanischer Kräfte sei die beste Lösung für die Marinemission im persischen Golf, heißt es von der neuen britischen Regierung. In Berlin ist man skeptisch.
SPD und Linkspartei lehnen einen Bundeswehreinsatz im Persischen Golf reflexartig ab. Trump macht ihnen das besonders leicht. Doch Berlin kann nicht nur einen Runden Tisch zu Wasser lassen, wenn London und Paris Fregatten schicken.
Dreimal schon musste das Rheinbad nach Tumulten komplett geräumt werden. Nun will der Oberbürgermeister die Lage mit einem Maßnahmenkatalog in den Griff bekommen – und muss frühere Aussagen zurechtrücken.
Die Sozialdemokraten brauchen einen neuen Vorsitzenden – oder zwei. Bis zum 1. September können sich Kandidaten melden. Die Entscheidung spielt auch eine Rolle für die Zukunft der Bundesregierung.
In der Bundeshauptstadt tobt ein Kulturkampf über die Gestaltung zukünftiger Mobilität. Fußgänger und Radfahrer sollen Vorfahrt haben. Was passiert mit dem Autoverkehr?
Aufenthalte in Tel Aviv und München bringen die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus in Erklärungsnot. Sie übernimmt nun zwar die Kosten, betont allerdings weiterhin, dass die Verlängerung notwendig gewesen sei.
Wissenschaft und Politik ringen um die Deutungshoheit in der Debatte zur Europäischen Verteidigungsunion. Die theoretische Begriffsgenese selbst ist bisher nicht untersucht worden.
London will auf die Kaperung eines britischen Tankers durch die iranischen Revolutionsgarden mit einer Militärmission am Persischen Golf reagieren. SPD und Union sind sich jedoch uneins, ob und wie man sich beteiligen soll.
Der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude war lange Mieteranwalt – und ist nun Vermieter. Ein Gespräch über Wohnungsnot und was dagegen zu tun ist.
Die Wohnraumdebatte ist der Dauerbrenner der deutschen Sozialpolitik. Wer bei der aktuellen Baupolitik in die Röhre guckt, ist der Mittelstand. Und nicht nur das: Womöglich entsteht gerade der Leerstand von morgen.
Die Union schaue nur auf die Maximierung ihres eigenen Wahlerfolgs, sagt Stefan Ruppert, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion. Deshalb könne man versuchen, sich mit den anderen Parteien zu einigen.
Mehr Geld für die Bahn, für Bildung und günstigere Wohnungen: Die SPD will für den Staat mehr finanzielle Mittel organisieren – „und ich bin dafür, sie da zu heben, wo sie sind“, sagt einer ihrer Vorsitzenden.
Die Debatte über Hetze im Netz kocht hoch. Müssen Gesetze verschärft werden? Die Politik sieht eine Lösung in Schwerpunktstaatsanwaltschaften – und mehr Druck auf soziale Netzwerke.
Auf Facebook hat jemand seinem Hass auf Politiker Luft gemacht. Die Staatsanwältin wirft dem mutmaßlichen Autor Volksverhetzung vor. 2019 berichteten unsere Autoren aus diesem und anderen Prozessen wegen Hetze im Netz.