Die Stille nach dem Knall
Die Frau des Frankfurter Rathauschefs Peter Feldmann soll als Kita-Leiterin außer einem Dienstwagen auch ein erhöhtes Gehalt beziehen. Eine politische Affäre wird daraus, falls Feldmann Einfluss genommen hat.
Die Frau des Frankfurter Rathauschefs Peter Feldmann soll als Kita-Leiterin außer einem Dienstwagen auch ein erhöhtes Gehalt beziehen. Eine politische Affäre wird daraus, falls Feldmann Einfluss genommen hat.
Mehr Pflegekräfte, mehr Ausbildung, höhere Löhne: In der Pflege hat sich die große Koalition viel vorgenommen. Reicht das? Und: Wer soll dafür bezahlen?
Mit der Hochmoselbrücke wird am Donnerstag die zweithöchste Brücke Deutschlands eröffnet. Damit findet ein Projekt der Superlative seinen Abschluss, das bis zuletzt umstritten war.
Bei einem Vortrag wurde der Arzt Fritz von Weizsäcker erstochen, die Nato ärgert sich über Macron und Brandenburg freut sich über Kenia. Was heute wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Wer hätte das gedacht, dass ein neuer Popsong und eine Krebsdiagnose einem Kandidatenpaar für den SPD-Vorsitz zu Rückenwind verhelfen?
Die Arbeiterwohlfahrt in Frankfurt soll der Frau von Oberbürgermeister Peter Feldmann ein bedeutend höheres Gehalt gezahlt haben als üblich. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Awo in der Kritik steht.
Das Zutrauen in die Leistung der Regierung und in die politische Stabilität des Staates ist erdrutschartig verfallen. Außerdem bescheinigt fast jeder zweite Deutsche allen Parteien ein Defizit in Zukunftskompetenzen.
Noch 2015 lobte eine Mehrheit der Deutschen die Qualität der Regierungsarbeit als besondere Stärke Deutschlands. Vier Jahre später ist das gründlich vorbei – ein dramatischer Befund.
Zum Auftakt der Stichwahl für den Parteivorsitz der SPD hat sich Olaf Scholz optimistisch gezeigt: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl, was die Abstimmung betrifft.“ Die Parteimitglieder entscheiden nun in einer Stichwahl, welches Duo den Vorsitz der SPD übernehmen soll.
Der populäre Präventions-Coach Carsten Stahl behauptet, er rette Leben. Berlin-Neukölln will nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten – aus Sorge, er schade Kindern. Was stimmt? Die Geschichte eines Eklats.
Gern wird übersehen: Nichts erschwert das Reichwerden in einer funktionierenden Marktwirtschaft so sehr wie der Wettbewerb. Außerdem brauchen wir Ärmeren die Milliardäre aus eigenem Interesse.
Die SPD-Mitglieder stimmen ab diesem Dienstag in einer Stichwahl über ihre künftige Parteispitze ab. In dieser zweiten Runde treten die Parteilinken Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gegen Klara Geywitz und Olaf Scholz an.
Jetzt geht es um Alles bei der SPD: Ab diesem Dienstag können die gut 420.000 Parteimitglieder über die neue Parteispitze abstimmen. An der ersten Runde hatten nur gut 50 Prozent teilgenommen.
Der Rundfunkbeitrag, den jeder Haushalt in Deutschland entrichten muss, ist seit Jahren nicht gestiegen. Sachverständige bringen jetzt ein Plus ins Spiel.
Der Protest der Deutschen gegen Windräder wächst, und der Ausbau ist beinahe zum Erliegen gekommen. Kann der Mindestabstand von 1000 Metern für mehr Frieden sorgen – oder wird nun alles noch schwieriger?
Die SPD-Stichwahl beginnt, der EuGH entscheidet über die Unabhängigkeit der polnischen Justiz – und Donald Trump spielt mit dem Gedanken, eine Aussage zu machen. Was sonst wichtig wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Auch eine Kandidatur um den stellvertretenden Parteivorsitz schließt der Juso-Chef nicht aus. Für Kühnert sei es an der Zeit, nach Kritik an der Partei selber Verantwortung zu übernehmen.
Bald wird die SPD eine neue Doppelspitze haben. Im Fernsehduell machten beide Finalistenpaare Scholz/Geywitz und Esken/Walter-Borjans Boden gut.
Der frühere Außenminister und ehemalige SPD-Parteivorsitzende plädiert in Moskau für ein selbstbewusstes Europa und tritt Trugbildern der russischen Propaganda entgegen
Der CSU-Vorsitzende rät der CDU davon ab, mit den Grünen koalieren zu wollen. Sie seien zu links. Fragt sich nur: Wie links ist die CDU?
Als letzte Partei haben die Grünen in Brandenburg einer sogenannten Kenia-Koalition mit SPD und CDU zugestimmt. Nach zehn Jahren löst das rot-schwarz-grüne Bündnis das rot-rote ab.
Für die Verbreitung von Betriebsrenten wurde lange ein Hinderungsgrund genannt: die doppelten Krankenversicherungsbeiträge im Ruhestand. Das korrigiert die Bundesregierung nun. Leidtragende sind die Krankenkassen.
Was denn nun? Soll der Koalitionsvertrag neu verhandelt werden oder nicht? Wie die SPD verfängt sich auch die Union im internen Clinch. Und ausgerechnet die Grünen machen beiden vor, wie Geschlossenheit geht.
Ein Grenzwert soll in Zukunft verhindern, dass Arbeiter zu viele Asphaltdämpfe einatmen. Nun fürchtet die Branche, komplett lahmgelegt zu werden. In einem Brandbrief bittet man um eine Übergangszeit.
Für viele in der Union war Schwarz-Grün mal eine moderne Idee. Jetzt wächst die Angst, dass die Grünen übermächtig werden – und sie selbst als Juniorpartner enden.
Während es bei der SPD zum nächsten Duell um den Vorsitz kommt, läuft es bei den Grünen prächtig. Es steht sogar die Frage nach der Kanzlerkandidatur im Raum. Was sonst noch wichtig wird, der F.A.Z.-Sprinter.
Die Regierung schmiedet einen ehrgeizigen Plan für eine umfassende Datenstrategie. Auf der anstehenden Digitalklausur will sie die Eckpunkte des „ambitionierten“ Papiers beschließen.
Die SPD befindet sich in der schwersten Krise seit 1945. Der frühere Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann erinnert seine Partei an das Godesberger Programm und das darin enthaltene Erfolgsrezept, um wieder auf die Beine zu kommen.
Kurz vor der Entscheidung über den SPD-Vorsitz geht Olaf Scholz in die Offensive. Der Bundesfinanzminister gründet eine Spezialeinheit gegen Steuerbetrügereien wie „Cum-Ex“. Das aber ist ein Kernthema seines parteiinternen Kontrahenten Norbert Walter-Borjans.
Olaf Scholz erfährt viel Lob für seine Idee, den Finanzplatz Frankfurt zu stärken. Nur fehlt es an Mitstreitern.
Das rote Hannover wird künftig von einem Grünen regiert. Für die Partei ist das wichtig. Die Öffentlichkeit interessierte sich mehr für Belit Onays Herkunft.
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer will den Koalitionsvertrag nicht überarbeiten. Sie wendet sich damit gegen entsprechende Vorstöße aus der Union und der SPD.
Es war ein öffentlich ausgetragener Machtkampf. Nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht gibt es einen Sieger, doch das Problem der Linken ist größer. Die Wähler wissen nicht, wofür die Partei steht.
Im Duell um die SPD-Spitze wirft Olaf Scholz seinem Rivalen Norbert Walter-Borjans vor, die SPD kleinzumachen. Walter-Borjans hatte die Ernennung eines SPD-Kanzlerkandidaten abgelehnt.
Eine Woche vor dem CDU-Bundesparteitag verzichtet Friedrich Merz auf weitere Attacken gegen die Parteichefin oder die Kanzlerin. Um Sachfragen müsse es in Leipzig gehen. Da hat er auch schon einige Ideen.
Vor 60 Jahren verwandelte sich die SPD mit dem Godesberger Programm von einer Arbeiter- zu einer Volkspartei, die sich mit der Marktwirtschaft versöhnte. Heute könnte sie davon profitieren.