„Ganz komisches Gefühl“ beim FC Bayern
Der FC Bayern hat aus der Kritik an der Saudi-Arabien-Reise gelernt. Vor dem Spiel in der Ukraine (20.45 Uhr) sprechen die Münchner ungewöhnlich offen über ihre Gefühle bei der Reise ins Krisengebiet.
Der FC Bayern hat aus der Kritik an der Saudi-Arabien-Reise gelernt. Vor dem Spiel in der Ukraine (20.45 Uhr) sprechen die Münchner ungewöhnlich offen über ihre Gefühle bei der Reise ins Krisengebiet.
In Spanien herrscht Austerität bei Hofe. König Felipe VI. kürzt sich sein Jahresgehalt um satte zwanzig Prozent – und verteilt das Geld an anderer Stelle. Unter anderem profitiert sein Vater Juan Carlos.
Brisante Vorwürfe gegen führende Mitglieder der saudischen Königsfamilie. Der als Terrorist verurteilte Zacharias Moussaoui hat als Zeuge drei Prinzen und führende islamische Geistliche in Saudi-Arabien als Unterstützer des Terrornetzes Al Qaida beschuldigt.
Nach dem Mittagsgebet sollte der saudische Blogger Badawi wegen Islambeleidigung öffentlich geprügelt werden. 50 Stockhiebe von 1000 drohten. Die Strafe wurde ausgesetzt - schon zum dritten Mal.
Michelle Obama trägt bei den Beerdigungsfeierlichkeiten für König Abdullah in Saudi-Arabien kein Kopftuch. Ein Tabubruch, der für erhitzte Diskussionen sorgt.
Leichensäcke aus Qatar, Verhaftungen in Baku: Menschenrechtlerin Minky Worden spricht im F.A.Z.-Interview über Sportverbände, Funktionäre und Sponsoren, die Macht nicht gegen Unrecht einsetzen.
Der FC Bayern zeigt eine Ausstellung anlässlich des 70. Gedenktages der Befreiung von Auschwitz und erhält viel Lob. Bei der Eröffnung mit Charlotte Knobloch ist aber auch die umstrittene Reise nach Saudi-Arabien nochmal Thema.
Wegen des Preissturzes werden überall in der Ölindustrie Investitionspläne gekürzt. Die Spielregeln am Ölmarkt haben sich verändert.
Kritik ruft Kritik hervor. Nach dem umstrittenen Testspiel des FC Bayern in Riad greift Bayern-Chef Rummenigge den früheren DFB-Präsidenten Zwanziger nach dessen Interview in der F.A.Z. scharf an.
Nach dem Bayern-Spiel in Saudi-Arabien geht es den Herren des Fußballs nur darum, die Diskussion möglichst schnell zu beenden. Die Münchner lassen den „Säbener Sigi“ für sich sprechen.
Weil Gauck Geburtstag feierte und Merkel erkältet war, schickte die Bundesrepublik Christian Wulff zur Trauerfeier des saudischen Königs nach Riad. Für den ehemaligen Präsidenten ist das eine Rehabilitierung.
Die Bundesregierung hat einem Bericht zufolge alle Waffenexporte an die Saudis gestoppt. Die Region sei derzeit zu instabil, entschied der Bundessicherheitsrat.
Saudi-Arabien steht am Wendepunkt: weiter sanfte Reformen oder reaktionäres Religions-Establishment? Deutschland sollte das zu denken geben. Das gilt vor allem für seine Rüstungsexporte.
Mit dem erwartet klaren Sieg gegen Saudi-Arabien beenden die deutschen Handballer als Gruppensieger die WM-Vorrunde. Beste Torschützen sind Musche und Sellin. Im Achtelfinale wartet Ägypten.
Die deutschen Handballer stehen in Qatar vorzeitig im WM-Achtelfinale. Verbandschef Bernhard Bauer spricht vor der letzten Vorrundenpartie gegen Saudi-Arabien (17.00 Uhr) über einen Glücksgriff, Prämien und TV-Rechte.
Der Übergang in Saudi Arabien verläuft völlig problemlos. Der neue König Salman wird den Kurs seines Vorgängers Abdullah beibehalten und rigoros gegen den Terror vorgehen. Reformen im Inneren bleiben so aber auf der Strecke.
Nach dem Tod von Saudi Arabiens Herrscher Abdullah lassen die Beileidsbekundungen aus Ost und West nicht lange auf sich warten. Sie loben seinen Modernisierungsprozess und würdigen ihn als Visionär in einem streng religiösen Land.
Eine Phase der Unsicherheit fürchten Ölexperten nach dem Tod Abdullahs. Ob das Königreich seinen Preiskrieg gegen Iran und die amerikanische Fracking-Industrie weiterführt, ist unklar.
Die Nachfolge in Saudi Arabien war seit dem vergangenen Jahr geregelt. Doch König Abdullahs Halbbruder Salman stehen schwere Zeiten bevor: Die Kriege im Jemen, Syrien und Irak gefährden die Stabilität des Königreichs.
König Abdullah war am Anfang seines Lebens nicht dafür bestimmt, ein großer Regent zu werden. Trotzdem leitete er während seiner Herrschaft nicht nur materielle Veränderungen ein, sondern auch einen Wandel in den Köpfen.
Im Alter von über 90 Jahren ist Saudi-Arabiens Monarch Abdullah gestorben. Barack Obama würdigt ihn als mutigen Führer. Sein Nachfolger an der Spitze des absolutistischen, streng religiösen Königreichs steht bereits fest. Er ist nur wenige Jahre jünger.
Der Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent ist am Freitagmorgen deutlich um etwa 2 Prozent gestiegen. Der Tod des saudiarabischen Königs Abdullah erhöht laut Experten die Unsicherheit am Ölmarkt.
Bayern-Chef Rummenigge räumt Versäumnisse beim Auftritt in Saudi-Arabien ein. Frauenrechte werden nicht explizit erwähnt. VW reagiert indirekt auf die Vorwürfe.
Nach dem Spiel ohne Frauen in Riad mehrt sich die Kritik am FC Bayern. Zwanziger findet klare Worte. Auch Dortmund äußert sich. DFB und DFL verweigern konkrete Stellungnahmen.
Erst das Trainingslager in Qatar, dann das Freundschaftsspiel in Saudi-Arabien: Der FC Bayern spielt immer den gleichen bayerischen-arabischen Doppelpass – Hand auf, Mund zu.
Der aktuelle Preissturz am Ölmarkt ist dem von 1985/86 erstaunlich ähnlich. Damals gingen die Saudis als Sieger aus dem Preiskrieg hervor. Wird die Geschichte sich wiederholen?
Am Ölmarkt tobt ein harter Preiskampf. Saudi-Arabien will neue Wettbewerber hinausdrängen. Doch die Förderer aus Amerika haben gute Aussichten.
Der saudische Blogger Badawi sollte angeblich ausgepeitscht werden - tatsächlich geht es aber um Demütigung. Die für Freitag vorgesehene Bestrafung mit 50 Stockschlägen ist nach Protesten verschoben worden.
Da lachen Klerikale und Kerkermeister: Es ist noch gar nicht so lang her, dass man im christlichen Abendland als Dichter seine Existenz aufs Spiel setzte, wenn man sich den Himmel mit Spötteleien ausmalte.
Der Ölpreis sinkt und sinkt und sinkt – und die Autofahrer freut’s. Denn die Mineralölgesellschaften geben die Preise derzeit auch weiter. Woran liegt das? Und wie lange wird das noch so weitergehen?
Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bangt um sein politisches Überleben. Der niedrige Ölpreis bringt das Land in Zahlungsschwierigkeiten. Große Hoffnungen richten sich auf China.
Venezuela könnte im Geld schwimmen. Doch die sozialistische Regierung wirtschaftet das Land systematisch herunter. Kein Land der Welt ist so von einer Pleite bedroht.
Die Ergebnislosigkeit des jüngsten Klimagipfels zeigt: Der Rahmenvertrag muss dringend angepasst werden. Länder wie China, Indien oder Saudi-Arabien dürfen sich nicht mehr verstecken. Ein Kommentar.
Die Energieagentur warnt vor sozialer Instabilität in den Förderländern. Dabei dürfte der Ölpreis weiter fallen – und andere Rohstoffpreise gleich mit.
Der Verfall des Ölpreises wirkt auf die Weltwirtschaft wie ein gigantisches Konjunkturprogramm und führt zu globaler Umverteilung. Auch für Deutschland gibt er Anlass, sich von so manch alter Gewissheit zu verabschieden.
Der Drusenführer Walid Dschumblat im Libanon hält den Einsatz des Westens gegen den „Islamischen Staat“ für verfehlt. Wenn sich Iran, Saudi-Arabien, die Türkei, Amerika und Russland nicht einigten, werde der Syrien-Krieg noch sehr lange dauern.