Der Ölpreis als geopolitische Waffe
Venezuela und Russland werfen den Saudis und den Vereinigten Staaten vor, den Ölpreis zu manipulieren. Doch kann es wirklich sein, dass beide Länder kooperieren, um unbequeme Führungen zu beseitigen?
Venezuela und Russland werfen den Saudis und den Vereinigten Staaten vor, den Ölpreis zu manipulieren. Doch kann es wirklich sein, dass beide Länder kooperieren, um unbequeme Führungen zu beseitigen?
Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hat einen Erfolg in den Atom-Verhandlungen in Zweifel gezogen. Er sei zwar für eine Einigung mit dem Westen, ein Erfolg sei aber noch nicht sicher.
Teheran entsendet zwei Kriegsschiffe vor die umkämpfte jemenitische Hafenstadt Aden. Offiziell geht es um den Kampf gegen Piraten. Doch Iran gilt als Unterstützer der Houthi-Rebellen.
Die Vereinigten Staaten sind besorgt über das Erstarken von al Qaida auf der arabischen Halbinsel. Die Terrororganisation nutzt den Zerfall des Jemen. Deshalb wollen die Vereinigten Staaten mehr Waffen an Saudi-Arabien liefern.
Wenige Tage nach dem Durchbruch im Streit über das iranische Atomprogramm haben der türkische Präsident und der iranische Präsident Hassan Rohani in Teheran vereinbart, den Handel zwischen den beiden Ländern zu verstärken.
Die Gefechte um das südjemenitische Aden haben die Stadt so weit entvölkert, dass Beobachter schon von einer Geisterstadt sprechen. Erstmals seit zwei Wochen gab es Hilfsgüter für die restliche Bevölkerung.
Die von Russland vorgeschlagene Waffenruhe im Jemen lässt auf sich warten. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen brauche noch Zeit für die Beratungen, heißt es. Die Houthi-Miliz stellt derweil Forderungen.
Die saudischen Luftangriffe gegen die Houthis im Jemen fordern immer wieder zivile Opfer. Bei den laufenden Beratungen im UN-Sicherheitsrat über die Lage im Jemen fordert Moskau eine humanitäre Feuerpause - bislang ohne Erfolg.
Russland fordert im höchsten Gremium der Vereinten Nationen eine Feuerpause. Die Staaten werden auch über ein mögliches Waffenembargo gegen die Houthis beraten. Die Meinungen darüber gehen auseinander.
Die Houthi-Rebellen haben den Palast des Präsidenten in Aden gestürmt, obwohl dieser schon seit Tagen in saudischen Riad ist. Al Qaida nutzte die Kämpfe in dem Land, um Kampfgefährten aus einem Gefängnis zu befreien.
Die Gefechte zwischen Rebellen und der Koalition unter saudi-arabischer Führung gehen weiter. Beim Beschuss einer Molkerei in der Stadt Hodaida sollen mindestens 37 Menschen getötet worden sein.
Der Arabische Frühling hat seine Blüten verloren. Terrorismus, Staatszerfall und der mit mörderischer Intensität geführte Kampf um die Vorherrschaft in der islamischen Welt haben die Träume von Freiheit und Teilhabe unter sich begraben.
Jedes Jahr zählen die Menschenrechtler von Amnesty International Todesurteile und Exekutionen in aller Welt. Für 2014 haben sie wieder einen Trend herausdestilliert. Aber die Zahlen bleiben leider unvollständig.
Männer trainieren Männer, Frauen trainieren Frauen: Beim DFB gibt es eine Geschlechtertrennung wie man sie auch in Saudi-Arabien oder in Iran nicht konsequenter betreiben könnte. Das ist in vielfacher Weise schädlich.
Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition setzt ihre Bombardements von Houthi-Stellungen im Jemen fort. Berichten zufolge wurde bei den Luftangriffen auch ein Flüchtlingslager getroffen. Dutzende Menschen sollen dabei getötet worden sein.
Das Gipfeltreffen der Arabischen Liga hat eine lange währende Lähmung beendet. Ist es Zufall, dass Saudi-Arabien gerade dann im Jemen eingreift, wenn die Verhandlungen über Irans Atomprogramm in die entscheidende Runde gehen?
Die Staaten der Arabischen Liga haben auf ihrem Gipfeltreffen beschlossen, eine gemeinsame Eingreiftruppe aufzubauen. Die von Saudi-Arabien angeführte Koalition setzte unterdessen ihre Luftangriffe auf die Houthi-Rebellen im Jemen fort.
Seit drei Tagen bombardieren arabische Kampfjets Stellungen der Houthi-Rebellen im Jemen. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben. Saudi-Arabien kündigt eine Fortsetzung der Angriffe an.
Nach einer offiziellen Entschuldigung will Saudi-Arabien offenbar wieder einen Botschafter nach Stockholm schicken. Dieser war nach Kritik aus Schweden am Umgang mit dem zu Peitschenhieben verurteilten Blogger Raif Badawi abgezogen worden.
Vor der Küste des Jemen hat die amerikanische Armee zwei saudische Kampfpiloten aus dem Meer gerettet. Die Saudis setzen ihre Angriffe auf die Houthis fort und evakuieren Diplomaten aus Aden. Die Arabische Liga diskutiert am Wochenende über den Einsatz von Bodentruppen.
Die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition setzt die Luftangriffe gegen die schiitischen Houthi-Rebellen fort. Bündnis unterstützt Jemens Präsident Hadi, der ins Nachbarland geflüchtet ist.
Politische Konflikte interessierten den Ölpreis in jüngster Zeit nicht. Mit den Luftangriffen im Jemen ist die Geopolitik auf den Ölmarkt zurückgekehrt.
Die militärische Intervention Saudi-Arabiens im benachbarten Jemen hat am Donnerstag für Unruhe an den internationalen Finanzmärkten gesorgt. Zum Handelsschluss erholte sich der deutsche Leitindex Dax aber wieder.
Im Jemen fallen vier Konflikte zusammen, die das Land vollends zerbrechen lassen. Zerrissen wurde das Land zunächst vom Konflikt zwischen Norden und Süden. Doch birgt der Aufstieg von Al Qaida noch besondere Sprengkraft.
Saudi-Arabien hat 2009 schon einmal in den jemenitischen Bürgerkrieg eingegriffen. Damals konnte die saudische Armee die Houthis noch zurückwerfen. Das wird jetzt deutlich schwieriger werden.
Der Konflikt im Jemen lässt den Ölpreis deutlich steigen. Auch Gold ist bei Anlegern wieder stark gefragt. Die Aktienkurse fallen dagegen.
Saudi-Arabien und mehrere arabische Verbündete haben Stützpunkte der schiitischen Houthi-Kämpfer im Jemen bombardiert. Iran protestierte gegen den „gefährlichen Schritt“. Ein Houthi-Sprecher sprach von einer „Kriegserklärung“.
Der Vormarsch der von Iran unterstützten Houthi-Rebellen schürt Einkreisungsängste der Sunniten. Saudi-Arabien droht bereits mit einem Einmarsch in den Jemen.
Die schiitischen Houthi-Rebellen kommen dem Zufluchtsort Aden des Präsidenten Hadi immer näher. Angeblich haben sie den Verteidigungsminister schon festgenommen. Indes ist von Luftangriffen auf den Präsidentenpalast die Rede.
Saudi-Arabien hat seinen Botschafter aus Schweden abgezogen. Der Schritt war eine Reaktion auf die Nichtverlängerung eines Rüstungsvertrages. Schon vorher aber war das Verhältnis der beiden Staaten belastet.
Menschenrechte, Waffen, Kampf gegen IS, Öko-Energie: Die deutsch-saudische Agenda ist lang. Vizekanzler Gabriel spricht lange mit König Salman - auch über die Stockschläge für den Blogger Badawi.
Wirtschaftsminister Gabriel reist in die Golfstaaten, wo deutsche Waffen hoch im Kurs stehen. Der SPD-Chef will weniger liefern. Das bringt den Wirtschaftsflügel der Union auf die Palme.
Der Kurznachrichtendienst Twitter ist ein wichtiges Propagandainstrument des „Islamistischen Staats“. Eine neue Studie fand 46.000 Konten von Unterstützern der Dschihadistenmiliz - die meisten davon wurden in Saudi-Arabien betrieben.
Der ägyptische Staatspräsident al Sisi hat einige sehr bissige Bemerkungen in Saudi-Arabien gutzumachen. Und er möchte eine arabische Eingreiftruppe gegen den IS schmieden. Am Sonntag flog er nach Riad.
Die Ehefrau des gefolterten saudi-arabischen Bloggers Badawi bittet Wirtschaftsminister Gabriel um Hilfe. Sie hat Angst, dass ihrem Mann eine noch schwerere Strafe droht als 1000 Stockschläge.
Ägyptens Alleingang gegen den „Islamischen Staat“ in Libyen führt zu schweren diplomatischen Verstimmungen in der Arabischen Liga. Der Golf-Kooperationsrat stellt sich hinter Qatar, dem Kairo Unterstützung von Terrorismus vorgeworfen hatte.