ZDF kippt Schulz & Böhmermann
Das ZDF nimmt die Show von Jan Böhmermann kurzfristig aus dem Programm. Er hatte eine SPD-Politikerin zu Gast. Das ist kurz vor der Bundestagswahl nach den Richtlinien des Senders nicht erlaubt.
Das ZDF nimmt die Show von Jan Böhmermann kurzfristig aus dem Programm. Er hatte eine SPD-Politikerin zu Gast. Das ist kurz vor der Bundestagswahl nach den Richtlinien des Senders nicht erlaubt.
Das Video hatte weltweit Empörung ausgelöst: Donald Trump geht als Wrestler auf einen Kontrahenten mit „CNN“-Logo los. Nun meldet sich der Produzent des Prügelvideos zu Wort.
Im Satiremagazin „extra 3“ wurde die AfD-Politikerin Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“ tituliert. Das will sie nicht auf sich sitzen lassen. Der NDR weist ihre Unterlassungsforderung jedoch ab.
Ausgerechnet die Satirezeitschrift „Le Canard Enchaîné“ spielt im Wahlkampf eine Schlüsselrolle und bringt eine Enthüllung nach der anderen. Wie macht sie das?
Vor dem Hamburger Landgericht findet Jan Böhmermann mit seinem Satire-Gedicht auf Recep Tayyip Erdogan keine Gnade. Der türkische Potentat kann sich freuen.
Jan Böhmermann hat den Deutschen Fernsehpreis gewonnen. Die Auszeichnung widmet er einem bestimmten Verbündeten.
Der Unterschied zu Berlin: Die türkische Regierung weiß immer, wer hinter Anschlägen steckt. Chaos auf der Insel des Friedens? Niemals – Erdogan hat alles unter Kontrolle.
Mit einer Satire über „Schwimmkurse“ für Flüchtlinge im Mittelmeer in seinem Begleitheft „Almanach“ hat der traditionsreiche Bundespresseball einen Eklat ausgelöst. Journalisten und Politiker zeigen sich entsetzt, die Macher bitten um Entschuldigung.
Die Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“ hatte die Opfer des Erdbebens in Italien als Nudelgerichte dargestellt. Nun klagt der verwüstete Ort Amatrice: Die Zeichnung sei diffamierend.
Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hat sich mit ihren Karikaturen zum Erdbeben in Amatrice in die Nesseln gesetzt. Jetzt schiebt die Redaktion eine erklärende Zeichnung nach.
Um den Irrwitz der amerikanischen Politik zu verstehen, schaut man sich am besten die Komödie „Braindead“ des Senders CBS an. Denn sie hat für alle Absurditäten die Erklärung parat: Aliens!
Das Satiremagazin „Titanic“ provoziert mit einer Abbildung des türkischen Staatspräsidenten. Dieser könnte nun analog zum Fall Böhmermann juristisch dagegen vorgehen.
Der Terror in Frankreich reißt nicht ab. Seit dem Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 kam es immer wieder zu Anschlägen. Eine Übersicht.
Beschwerde abgelehnt: Auch vor dem Kölner Oberlandesgericht scheitert der türkische Präsident gegen den Springer-Chef Döpfner, der sich Böhmermanns „Schmähkritik“ zu eigen gemacht hatte. Erdogan bleibt jetzt noch eins.
Erdogan gegen Böhmermann: Das Hamburger Landgericht bestimmt den Spielraum der Satire sorgfältig, lässt den türkischen Präsidenten aber im Besitz der Trumpfkarte, die alles sticht.
Nicht nur die Künstler und Intellektuellen haben die Nase voll von Zensur und Gängelung. Aber sie besonders. Ein Gespräch mit dem polnischen Film- und Theatermacher Przemek Wojcieszek.
Doch Böhmermann-Adepten, aufgepasst: Natürlich darf nicht jeder Satire.
Die Majestätsbeleidigung im deutschen Gesetz sei anachronistisch, spottet die „Washington Post“ über den Fall Böhmermann. „Merkels Geschwafel“, schreibt die Zeitung, ermutige dazu, kritische Äußerungen zu unterdrücken.
Hat sich Jan Böhmermann mit seinem Erdogan-Gedicht strafbar gemacht? Die Anwältin Gabriele Rittig, die das Satiremagazin „Titanic“ vertritt, hat dazu eine klare Meinung. Und verrät, warum sie „die verzweifelteste Anwältin auf Gottes Erde“ ist.
Wegen der Aufregung um sein Schmähgedicht steht Jan Böhmermann unter Polizeischutz. Jetzt hat „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann ein fiktives Interview mit dem Satiriker veröffentlicht – und viele sind ihm auf den Leim gegangen.
Im Zweifel für die Kunst-, Presse- und Meinungsfreiheit – aber auch sie gelten nicht schrankenlos. Doch in welchen Fällen geht Satire zu weit und wie sollte damit umgegangen werden? Eine Einordnung.
Der Streit zwischen dem Satiremagazin „extra 3“ und dem türkischen Präsidenten geht in die nächste Runde. Das umstrittene Video wird nun weiterentwickelt.
Der türkische Präsident Erdogan fordert den Stopp einer deutschen Satiresendung, weil sie ihm zu kritisch ist. Und die Bundesregierung? Ihr Schweigen nährt die Befürchtung, dass Europa sich in der Flüchtlingskrise von Ankara erpressbar gemacht hat.
Eine Satire des NDR über den türkischen Präsidenten Erdogan sorgt für diplomatische Verstimmung. Im Gespräch mit dem deutschen Botschafter forderte das türkische Außenministerium, die Veröffentlichung der Sendung zu stoppen.
Das vom NDR gespielte Lied „Erdowie, Erdowo, Erdowahn“ ging dem Staatschef offenbar zu weit. Einem Bericht zufolge wurde der deutsche Botschafter wegen der Satire ins türkische Außenministerium geladen.
Tim Wolff ist Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“. Im FAZ.NET-Interview spricht er über verspottete Helden, die Wut von Sportfans über Witze – und Olympische Spiele in Tröglitz.
„Charlie Hebdo“ war immer das Organ des Affronts und der Brüskierung. Ein Jahr nach den Anschlägen auf ihre Redaktion hat das Blatt nichts von seiner Provokationskraft verloren.
Am Jahrestag des Anschlags auf „Charlie Hebdo“ hat die Polizei einen Mann erschossen, der in ein Pariser Kommissariat eindringen wollte. Er war mit einem Messer oder Beil bewaffnet und trug eine Sprengstoffgürtel-Attrappe.
Ein Jahr nach dem Terroranschlag bringt die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" eine Gedenkausgabe in Millionenauflage heraus.
Ein Jahr nach dem Attentat erscheint die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ mit einer Gedenkausgabe. Auf dem Titel sehen wir den blutbefleckten Gott der Christen. Geht es nicht um die Islamisten?
Frankreichs beliebteste Fernseh-Satire ist eine Puppenshow: „Les Guignols de l’ info“ sollten abgeschafft werden. Jetzt sind wieder da, aber wo ist ihr Biss geblieben?
Die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ thematisiert in ihrer neuen Ausgabe die Anschläge in Paris. Mit einem sehr speziellen Humor.
Israelische Terrorfachleute kritisieren die französischen Geheimdienste: Nach dem Anschlag auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ hätten sie nichts dazugelernt.
Der Chefredakteur von „Charlie Hebdo“ ist sehr bewegt, als er den M100 Medienpreis entgegen nimmt. Außenminister Steinmeier lobt den Mut der Redaktion. Doch warum gibt es gerade jetzt auch Kritik an der Zeitschrift?
Das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ ist in Potsdam mit dem M100 Media Award ausgezeichnet worden. In seiner Dankrede betont der Chefredakteur, sein Blatt trete für universelle Werte ein, für die alle Menschen kämpfen sollten.
Die Puppen der Satireshow „Les Guignols de l’Info“ kennt in Frankreich jeder. Und junge Leute kennen viele Politiker nur als Karikatur. Jetzt könnte es sein, dass die beliebte Sendung verschwindet.