Mit der Faust zuschlagen
Der Muslimische Ältestenrat will das Magazin „Charlie Hebdo“ wegen der Mohammed-Karikaturen verklagen. Zeichnungen wie diese gefallen auch Papst Franziskus nicht. Da gibt es einen gefährlichen Schulterschluss.
Der Muslimische Ältestenrat will das Magazin „Charlie Hebdo“ wegen der Mohammed-Karikaturen verklagen. Zeichnungen wie diese gefallen auch Papst Franziskus nicht. Da gibt es einen gefährlichen Schulterschluss.
„Unter vier Augen ist er sehr lustig“: Mit ihrem aktuellen Titel löst die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ neue Proteste aus. Die Türkei kündigt juristische und diplomatische Schritte gegen die Erdogan-Karikatur an.
In einer Satireshow des russischen Staatssenders RT verkörpert eine Moskauer Schauspielerin eine belarussische Demonstrantin. Kurz darauf bittet sie alle Belarussen für ihre „unentschuldbare Tat“ um Verzeihung.
Emmanuel Macron preist die Meinungsfreiheit und solidarisiert sich mit „Charlie Hebdo“. Das ist wichtig und nötig. Denn die Zeichner der Satirezeitung sind weiter bedroht. Und die Islamisten hetzen immerfort.
Mehr als fünf Jahre nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat der Prozess gegen mutmaßliche Helfer der Attentäter begonnen. Das Verfahren wurde vor einem Pariser Schwurgericht unter hohen Sicherheitsvorkehrungen eröffnet. Angeklagt sind 13 Männer und eine Frau. Ihnen drohen mehrjährige Haftstrafen bis hin zu lebenslanger Haft.
Kurz vor Beginn des Prozesses in Paris zum Anschlag auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Recht auf Blasphemie in seinem Land verteidigt. Das Recht auf blasphemische Äußerungen und Darstellungen sei in Frankreich durch die Gewissensfreiheit abgedeckt, sagte Macron.
Mehr als fünf Jahre nach den Anschlägen von Paris beginnt der Prozess gegen die mutmaßlichen Hintermänner. Die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ zeigt sich selbstbewusst – und druckt die umstrittenen Karikaturen noch einmal.
Die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ gibt ihre kritische Linie nicht auf. Anlässlich des Strafprozesses zu dem islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion vor fünf Jahren hebt sie abermals Mohammed-Karikaturen ins Blatt.
Aus einem Kofferraum heraushängende Haarzöpfe haben eine Großfahndung ausgelöst. Der Fahrer bezeichnete die so plazierte Perücke als Satire. Ebenfalls angebracht hatte er einen Aufkleber: „Greta??? Nie gesehen...“. Jetzt muss er zahlen.
Eine Pistole mit der Aufschrift „Rassismus“: Der Anschlag von Hanau ist nur eines der Themen am diesjährigen Rosenmontag. Doch auch das Coronavirus, Greta Thunberg und zahlreiche Politiker sind auf den Wagen vertreten.
Fünf Jahre nach dem Anschlag auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ haben die Franzosen der zwölf Todesopfer gedacht. Vor dem früheren Sitz der Zeitung in Paris legten Politiker und Redaktionsmitglieder Kränze nieder und hielten eine Schweigeminute ein.
Vor fünf Jahren sorgte der Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo" für einen weltweiten Schock. Zwölf Menschen wurden getötet. Überlebende schildern, wie sie nach dem Attentat weiterleben.
Die Satireseite „Der Postillon“ entwirft eine Parodie eines Schwarzkopf-Shampoos. Die fixe Reaktion von Henkel bringt dem Unternehmen viel Lob ein. Von dem Rummel profitiert noch jemand anderes.
TV-Moderator Jan Böhmermann hat die vier Gutachten zu den Entschädigungsansprüchen des Hauses Hohenzollern veröffentlicht. Jetzt kann die Öffentlichkeit endlich frei über den Fall diskutieren.
Die „Titanic“ wird 40 Jahre alt – und feiert sich an diesem Sonntag selbst mit einer Jubiläumsgala. Martin Sonneborn, Heinz Strunk, Pit Knorr und viele mehr treten auf.
Der Fall der Mauer vor dreißig Jahren hat den Sport befreit. Vielleicht nicht vom Doping. Doch längst haben olympische Resultate in Deutschland nicht mehr das übermäßige politische Gewicht.
Der Schweizer Rundfunk lässt sich für eine Satire rügen, in der von einer „Miss Juso“ die Rede war, die „heiß“ sei. Der Obudsmann des Senders meint, das gehe nicht. Etwas anderes fällt ihm jedoch nicht auf.
China sperrt wegen Kritik am Einfluss der Zensur alle „South Park“-Folgen. Die Macher verspotten China und die Anbiederung in Hollywood und setzen sich für Meinungsfreiheit und Demokratie ein.
Vor 40 Jahren erblickte das Frankfurter Satiremagazin „Titanic“ das Licht der Welt. Mit den Waffen des Wortwitzes kommentierte das Blatt so manches ernste Weltereignis.
Wer sein Land und sein Volk liebe, müsse die bestehende Ordnung auf den Kopf stellen, lautet die Devise in Ian McEwans neuer Erzählung. Das Ergebnis ist eine fast zu realistische Satire.
Wie sie ihr Haus selbst renoviert hat, die Vorzüge des Trash-Fernsehens – und über den Stellenwert von Geld spricht die Moderatorin Sonya Kraus im Podcast.
Bekannt wurde er vor allem durch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Komiker Otto Waalkes – Bernd Eilert von der Neuen Frankfurter Schule im Gespräch über Satire, Politik und Reinheitswahn.
Wie kriegen Sie derart gute Dialekteinschläge hin, Herr Priol? Der fränkische Kabarettist über Politainment und Witz-Tabus vor Schülern in Porto.
Zum vierten Jahrestag des Attentats erinnert die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ an die Opfer, die bei dem Anschlag starben. Chefredakteur Riss meint, der „islamistische Totalitarismus“ erstarke weiter.
Mit einer selbst verfassten Eilmeldung sorgt Grünen-Politiker Boris Palmer für Irritation. Doch statt zu entwirren, verwirrt er lieber weiter.
Ab kommendem Jahr soll Moritz Hürtgen der Chefredakteur des Frankfurter Satiremagazins werden. Mit seinen Aktionen hat er bereits öfter für Aufsehen gesorgt.
Wie kann Satire über Donald Trump funktionieren? Howard Jacobson versucht es mit einer Fabel auf den Präsidenten. Gelungen ist das nicht immer.
Der Fall um den ans Kreuz genagelten Osterhasen hat nun ein Ergebnis. Das Gericht hat entschieden, dass diese Art der Satire rechtmäßig sei.
So verlief sein Jahr der Rebellion: Was Pit Knorr, bekannt als Satiriker, „Titanic“-Gründer und Textautor für Otto Waalkes, 1968 in Frankfurt und anderswo erlebt hat, erzählt er im F.A.Z.-Gespräch.
Ein kurzer Ausschnitt der Satiresendung über einen Politiker mit Sprachbehinderung hat bei der AfD Empörung ausgelöst. Nun hat der Moderator reagiert.
Twitter gibt nach – und den „Titanic“-Twitteraccount wieder frei. Das Satiremagazin dankt für die Dauer des Verfahrens und will nach Beatrix von Storch einer weiteren unterdrückten Stimme Deutschlands ein Forum geben.
Der Twitter-Account des Magazins „Titanic“ ist immer noch abgeklemmt. Justizminister Maas findet das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das solche Sperren bedingt, immer noch gut. Er denkt dabei aber vor allem an die AfD.
Wie schnell ist so ein Volk denn verhetzt? Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen das Magazin „Konkret“ und übersieht Satirezusammenhänge.
Was sich Saudi-Arabien von der Aufhebung des Verbots von Kinos verspricht und wie dreißig Pop-Art-Porträts in Moskau Putin zeigen: Kurze Kulturmeldungen im Überblick.
Der Journalist und Autor Hans Zippert ist neuer Turmschreiber in Darmstadt. Schon bei seiner Vorstellung zeigte er sich gewohnt scharfzüngig.
Für die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ ist Schluss mit lustig. Sie wendet sich mit deutlichen Worten gegen diejenigen, die sie für Versteher des islamistischen Terrors hält.