Letzter Ausweg Lachen
„Stricheln und sticheln“: Das Caricatura Museum für Komische Kunst widmet sich in Frankfurt der Satire in der Krise der Demokratie. Was tun, wenn der Wahnsinn um sich greift?
„Was hat hundert Beine und riecht nach Urin?“ So beginnt ein Witz von Oliver Welke in der ZDF-Sendung „heute-show“ über Konzerte von Howard Carpendale. Der fragt: „Sag mal, spinnst du?“
„Stricheln und sticheln“: Das Caricatura Museum für Komische Kunst widmet sich in Frankfurt der Satire in der Krise der Demokratie. Was tun, wenn der Wahnsinn um sich greift?
Der Straßenkarneval hat seinen Höhepunkt erreicht. Durch Köln, Düsseldorf und Mainz rollten am Rosenmontag die Motivwagen – und nahmen Wladimir Putin, Donald Trump und Friedrich Merz ins Visier.
Jacques Tilly zeigt mit seinem Wagen auf dem Düsseldorfer Rosenmontagsumzug, wie wenig ihn Russlands Gerichtsverfahren gegen ihn beeindruckt. Im Interview erzählt er von seiner anfänglichen Furcht – und der unverhofften Solidarität aus Köln.
El Hotzo ist freigesprochen worden, und das Strafverfolgungsinteresse des Rechtsanwalts Kubicki verpufft. Auch Christian Lindner, der die „Titanic“ verklagt hat, könnte wenig Erfolg haben. Was ist Satire und was der sogenannte gute Geschmack?
Die türkische Satirezeitschrift Leman hat eine Mohammed-Karikatur gedruckt. Das Magazin bestreitet, dass es sich um den Propheten handelt. Die türkische Justiz sieht das anders.
In „Mountainhead“ treten vier Tech-Tycoons auf, die sich für die Herrscher der Welt halten. Die Figuren kommen uns bekannt vor. Das ist kein Wunder. Könnten die Herren vielleicht Musk, Thiel, Altman und Zuckerberg heißen?
Rudi Hurzlmeier zeigt Europa-Satiren im Frankfurter Caricatura Museum für Komische Kunst. Seine Werke karikieren Macht und Machtspiele.
Warum ich schreibe. Und wogegen ich anschreibe. Eine Rede zum Dank für den Berliner Literaturpreis. Und eine Kampfansage an die Intoleranz.
In der Satire „Whiskey on the Rocks“ bricht beinahe der Weltkrieg aus – durch ein sowjetisches U-Boot, das Fischer 1981 an der Küste von Schweden entdecken. Wie wirkt das heute? Finden wir das witzig? Wir fragen den Autor Jonas Jonasson.
Das Satireblatt „Titanic“ brachte ein Titelbild mit Christian Lindner, seiner schwangeren Ehefrau Franca Lehfeldt und einem Fötus und schrieb, Lindner wolle Paragraph 218 abschaffen. Dagegen gehen Lehfeldt und Lindner rechtlich vor.
Donald Trump teilt ein bizarres Video, das bebildert, wie das Urlaubsparadies „Trump Gaza“ aussehen könnte. Das wirkt wie Satire, dem US-Präsidenten scheint es aber zu gefallen. Am Ende liegt er mit Netanjahu am Pool.
Max Uthoff kennen die ZDF-Zuschauer von der Satiresendung „Die Anstalt“. Jetzt muss er für eine Sendung pausieren, weil er Wahlwerbung für die Linke macht.
Im Garten Eden war noch alles bestens unvollkommen: Der Regisseur Franz Müller hat Mark Twains „Die Tagebücher von Adam und Eva“ kongenial fürs Kino verfilmt.
Wenn ich der „getürkte“ Deutsche bin, was sind dann die anderen? Das fragte sich Muhsin Omurca schon vor fast 30 Jahren. Also erfand der Kabarettist und Cartoonist das Wort „Bio-Deutscher“. Ein Interview.
Am 7. Januar 2015 stürmen zwei Attentäter die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris. Sie töten elf Menschen, der Angriff erschüttert Frankreich und die Welt.
Zehn Jahre nach den Anschlägen auf die Satirezeitung „Charlie Hebdo“ hat sich die französische Gesellschaft verändert. Den Franzosen ist Meinungsfreiheit heute wichtiger.
In Österreich könnte nun doch Herbert Kickl Kanzler werden. Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ wirkt bei den Franzosen nach. Und: „Höchste Ehre“ für Franz Beckenbauer in München. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Frankreichs Regierung muss sich einem aussichtsreichen Misstrauensvotum der Opposition stellen. Im Tarifkonflikt bei Volkswagen kommt es zum Showdown in Wolfsburg. Und die EU-Gesundheitsminister empfehlen das Rauchen an der frischen Luft einzuschränken. Der F.A.Z. Frühdenker.
Heute vor einem Jahr erschien die erste Ausgabe des Satiremagazins „Titanic“, in der keine Karikatur von Hilke Raddatz zu finden war. Seitdem warten wir auf die Rückkehr der Meisterzeichnerin.
„The Onion“ übernimmt „Infowars“ und macht aus Alex Jones’ ehemaliger Verschwörungsplattform eine Satire-Seite. Zukünftig sollen Verschwörungstheorien und fragwürdige Produkte dort satirisch beleuchtet werden.
Eine Dystopie und eine schwarze Satire auf Kunstbetrieb und Politik: Frankfurter Künstler lesen Hans Traxlers neues Werk.
Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass Jan Böhmermann von Humor und Satire nichts versteht, liefert er ihn selbst mit dem Prozess gegen den Imker Rico Heinzig. Da bleibt kein Auge trocken.
Gerhard Henschel, Schriftsteller und einst Redakteur beim Satiremagazin Titanic, spricht im Interview über seinen damaligen Einsatz für Bernd Schuster und die aktuelle Art der EM-Nominierung des DFB.
Vorwegnahme des Unvorstellbaren: Vor einhundert Jahren persifliert ein österreichischer Stummfilm die Vertreibung der Juden.
Seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ ist die Gefahr des Missbrauchs des Dekalogs durch religiöse Fanatiker offensichtlich.
Achim Greser und Heribert Lenz sind unter anderem als langjährige Karikaturisten der F.A.Z. bekannt. Nun wurden sie mit dem Göttinger Satirepreis für ihr Lebenswerk geehrt.
Amerikas führender Politsatiriker Jon Stewart ist zurück. Mit seiner ersten Show zeigt er allen, wie sehr er gefehlt hat. Er nimmt Biden und Trump auseinander und – verweist auf den Ernst der Lage.
Von verkannten Autoren und unglaubwürdigen Gleichstellungsbeauftragten: Nis-Momme Stockmanns „Das Portal“ ist eine Persiflage auf den Theaterbetrieb und wird in der Regie von Herbert Fritsch in Stuttgart uraufgeführt.
Früher gab es mehr Verkehrstote, und man musste länger arbeiten. Der Fortschritt ist allerdings eine Schnecke, der Deutschlandpakt soll ihr nun Beine machen. Steve Jobs gelang das schließlich auch.
Das „ZDF Magazin Royale“ veröffentlicht einen Teil der Chats, die sich Frankfurter Polizeibeamte geschickt hatten. Die Inhalte sind nicht neu – aber werfen abermals die Frage auf, wie juristisch mit ihnen umzugehen ist. Nun äußert sich das Innenministerium.
Das finanziell angeschlagene Satiremagazin „Titanic“ gewinnt 6000 Abonnenten und kann seine Publikation zumindest im kommenden Jahr fortsetzen.
Markus Lanz findet, Jan Böhmermann sei feige. Werde es für den ZDF-Clown mit Argumenten eng, flüchte er zum „Notausgang Satire“. Ob da am Ende etwas dran ist?
Seit zwei Monaten ist das Satiremagazin aus Frankfurt zahlungsunfähig, Redakteure und Autoren warten auf ihr Geld. 5000 Abonnements müssen her, sonst droht das Aus. Eine Rettungsaktion beginnt.
Weil bei einer Verwechslung außenpolitischer Schaden drohen könnte – mit dieser Begründung ist das Auswärtige Amt gegen einen Twitter-Account vorgegangen, der sich über die deutsche Außenministerin lustig macht.
Axel Naumer und Henning Bornemann machen mit „Satire Deluxe“ auf WDR 5 eine Satireshow vom Feinsten. Was bedeutet politischer Witz heute? Und: Nehmen sie Rücksicht auf neue Empfindlichkeiten? Ein Interview.
Die Philosophin Kathleen Stock wurde von radikalen Gender-Ideologen diffamiert und aus dem Amt gedrängt. Nun soll sie auch bei öffentlichen Auftritten mundtot gemacht werden.