Ist das Ende der Ente gekommen?
25 Jahre lang wurde der Frau eines Karikaturisten einer französischen Satirezeitung ein Gehalt bezahlt. In der Redaktion war sie nie. Nun soll der Rechercheur kaltgestellt werden, der den Skandal aufgedeckt hat.
25 Jahre lang wurde der Frau eines Karikaturisten einer französischen Satirezeitung ein Gehalt bezahlt. In der Redaktion war sie nie. Nun soll der Rechercheur kaltgestellt werden, der den Skandal aufgedeckt hat.
Die Satireshow „ZDF Magazin Royale“ spitzt gern zu. Die neueste Sendung über den „Hohen Repräsentanten der Staatengemeinschaft“ in Bosnien ist voller Fehler. Eine energische Lobbygruppe möchte Schmidt gerne ersetzen.
Ukraine, Putin und der „Scholz-o-mat“: Die Themen der Welt sind auch Themen des Mainzer Rosenmontagszugs, wie eine Vorschau auf die Motivwagen zeigt. Der Bau der Wagen war deutlich schwieriger als sonst.
Die russische Propaganda tobt sich auf einem neuen Feld aus. Sie fälscht Titel von Satireblättern wie „Charlie Hebdo“, „Mad“ und „Titanic“. Die Botschaft lautet: Die Ukrainer seien Nazis, und die Europäer hätten die Ukrainehilfe satt. Ein Gastbeitrag.
Jan Böhmermann und das Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld überzeugen in der ausverkauften Jahrhunderthalle Frankfurt mit Persiflagen auf Rapper, Protest- und Schlagersänger.
Die Redaktion der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ wurde von Islamisten fast ausgelöscht. In einer Sonderausgabe erinnert sie daran und blickt auf die Gegenwart: das Mullah-Regime in Iran.
Satiriker, Aufklärer und Schöpfer riesiger Textsysteme: Vor hundert Jahren wurde der amerikanische Schriftsteller William Gaddis geboren.
Von den neun Männern, die in erster Instanz verurteilt worden waren, legten zwei Berufung ein. Die beiden Angeklagten müssen nun lange Haftstrafen antreten. Bei den Anschlägen im Januar 2015 waren 17 Menschen getötet worden.
Kein Klischee wird ausgelassen: Moritz Hürtgen, Chefredakteur des Satiremagazins „Titanic“, hat eine bitterböse Medienfarce verfasst. In „Der Boulevard des Schreckens“ nimmt er die dehnbare Moral der Boulevardjournalisten aufs Korn.
Adenauer, steh uns bei: Eine Ausstellung im Kölner Käthe-Kollwitz-Museum zeigt, wie der legendäre „Simplicissimus“ in der Nachkriegszeit noch einmal wiederbelebt wurde.
Darf man über Putin Witze machen? Solange es geht, wäre es gut. Denn: Wer das Böse auslachen kann, übt seinen Widerstandsmuskel.
Was die Nachbarn so treiben. Kabarettist Severin Groebner schreibt über „Gegenüber & Nebenan“.
Die Richter haben die Ablehnung der Verfassungsbeschwerde von Jan Böhmermann nicht begründet. Damit hat das Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts nicht nur im Ergebnis Bestand, sondern leider auch mit seiner banausischen Bestimmung des Verhältnisses von Kunst und Satire.
Die Aufregung war groß, als Jan Böhmermann 2016 sein „Schmähgedicht“ gegen Erdogan veröffentlichte. Ein jahrelanger Rechtsstreit folgte. Nun ist der Satiriker in Karlsruhe gescheitert.
Die Kabarettistin Lisa Fitz tritt nicht mehr in der Satireshow "Spätschicht" des SWR auf. Dafür gibt es einen Grund. Der Sender hatte einen Auftritt von ihr, bei dem sie von vermeintlichen Impf-Todesfällen sprach, aus dem Internet entfernt.
Wieso muss ein öffentlich-rechtlicher Sender eigentlich denen, die nur über die Wissenschaft lamentieren, statt sich mal ein paar produktive Gedanken zu machen, etwas beweisen?
Satire darf alles, meint Nico Wehnemann, der für „Die Partei“ im Frankfurter Stadtparlament sitzt. Für diese radikale Haltung nimmt er auch Morddrohungen in Kauf.
Insgesamt drei Videos der Aktion #allesaufdentisch um den Schauspieler Volker Bruch hatte Youtube von seiner Plattform verbannt. Nun wurde eine Video wieder hochgeladen. Derweil geht die juristische Auseinandersetzung weiter.
Satire darf alles, heißt es. Aber soll sie so politisch einseitig und oberlehrerhaft wie beim ZDF sein? Dort will Jan Böhmermann bestimmen, wer diskursfähig ist.
Polizei-Gewerkschafter fordern innerhalb der Polizei eine intensive Aufarbeitung des Skandals um rechtsextreme SEK-Chats. Gleichzeitig gibt es eine Absage an „jegliche Form von Vorverurteilung“.
Als Wutmensch Gernot Hassknecht in der „heute-show“ ist der Satiriker Hans-Joachim Heist bekannt geworden. In seinem Wohnort Pfungstadt engagiert er sich als Stadtrat.
Volker Bruch ist ein führender Kopf von #allesdichtmachen. Bei der Partei „Die Basis“ hat der Schauspieler einen Mitgliedsantrag gestellt. Doch was besagt das?
Rund fünfzig Schauspieler und Schauspielerinnen machen sich mit der Aktion #allesdichtmachen über die Corona-Politik und die Medien lustig. Unter #allesschlichtmachen bekommen sie Kontra. Hüben wie drüben herrscht Flachsinn.
Dutzende Film- und Fernsehprominente veröffentlichen ironische Videos zur Corona-Politik der Bundesregierung unter dem Hashtag #allesdichtmachen. Sehen Sie hier das Video von Nina Gummich.
Der Bayerische Rundfunk hat Helmut Schleich die Satirefigur des „Maxwell Strauß“ wegen vermeintlichen Rassismus’ gestrichen. Der Kabarettist will sich nicht verkämpfen. Aber das kritische Potential seines Auftritts sieht er verkannt.
Einerseits Testpflicht, andererseits angeblich neue Pläne zum Bürokratieabbau: Beides hat die Regierung in der gleichen Sitzung beschlossen. So laufen CDU und CSU Gefahr, sich lächerlich zu machen – egal mit welchem Kanzlerkandidaten.
Die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ legt es immer auf maximale Aufregung an. So auch jetzt mit dem Titelbild, auf dem die Queen Meghan Markle die Luft abdrückt. Was gibt es dazu zu sagen?
Das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ hat sich für seinen aktuellen Titel eine Symbolik ausgesucht, die an den gewaltsamen Tod von George Floyd erinnert: Queen Elisabeth kniet auf Meghan Markles Hals.
Im Film verliebt sie sich in einen Roboter: Maren Eggert wird bei der Berlinale für ihre Schauspielleistung mit einem Silbernen Bären ausgezeichnet. Der Goldene Bär für den besten Film geht an „Bad Luck Banging or Loony Porn“.
Wegen angeblicher Gotteslästerung hatte Google die App der Satirezeitschrift „Titanic“ gesperrt. Nun rudert der Konzern zurück, entschuldigt sich, und beweist dabei sogar Humor.
Google hat die App des Satiremagazins „Titanic“ aus seinem Play Store verbannt. Warum? Der Digitalkonzern befand, drei Titelblätter seien unanständig. Das ist keine Satire.
Wer Witze nur erträgt, wenn sie nicht auf Kosten der eigenen Weltanschauung gehen: Nach dem Austritt von Nico Semsrott aus der „Partei“ dürfte das Satireprojekt wohl an sein Ende gelangt sein.
Im neuen Lied des Satirikers besingt ein Kinderchor eine Oma, die Corona leugnet. Daraufhin sollen Menschen dazu aufgerufen haben, Böhmermann mit einen hupenden Autokorso zu besuchen. Nun ermittelt der Staatsschutz.
Im Prozess um den Anschlag auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ ist der Hauptangeklagte zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Die 13 weiteren Angeklagten wurden zu vier Jahren Gefängnis bis zu lebenslänglicher Haft verurteilt.
Die „heute-show“ im ZDF ist angeblich Satire. Doch sie macht Politik, etwa mit dem Kommentar, Polen und Ungarn sollten aus der EU fliegen. Ungarn reagiert.
Der Film „Das Unwort“ zeigt, was passiert, wenn Judenhass Schule macht. Das Happy End ist hier allerdings fehl am Platz.