Merz heizt Bundeskanzler Scholz ein
Im Bundestag greift Oppositionsführer Friedrich Merz den Kanzler frontal an. Die Ampel wirft ihm vor, in Zeiten des Kriegs leichtfertig als „Bierzeltredner“ zu taktieren.
Im Bundestag greift Oppositionsführer Friedrich Merz den Kanzler frontal an. Die Ampel wirft ihm vor, in Zeiten des Kriegs leichtfertig als „Bierzeltredner“ zu taktieren.
Andersson und Niinistö treffen Biden, die Union lehnt den Vorschlag der Ampel zur Verkleinerung des Bundestags ab, Lauterbach will die vierte Corona-Impfung für alle und Eintracht Frankfurt gewinnt den Europapokal. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Vielen Unternehmen fällt es schwer, von den Sanktionen betroffene Handelspartner und Warengruppen auszumachen. Das liege insbesondere an Regelungslücken und Interpretationsspielräumen.
Erstmals spricht Klaus Müller, der Präsident der Bundesnetzagentur, im Detail darüber, was nach einem russischen Gaslieferstopp passieren würde: Wohnzimmer bleiben warm, Schwimmbäder werden kalt – und in der Industrie entscheiden sechs Kriterien.
Der Rubelkurs befindet sich wieder auf Vorkriegsniveau. Das schafft Putin nur mit Tricks – und ist ganz und gar kein Zeichen von Stärke.
Ein Loslösen vom russischen Gas ist ohne Wohlstandsverlust nicht möglich. Die Verantwortlichen versäumten es, rechtzeitig auf Flüssiggas umzusatteln. Das liegt nicht nur an politischer Kurzsichtigkeit.
Deutschland will unabhängig von russischen Öl-Lieferungen werden. Als Problem gilt bislang, was das für die PCK-Raffinerie bedeutet, die mehrheitlich einem russischen Staatskonzern gehört. Deutet sich nun eine Lösung an?
Die internationalen Sanktionen treffen den russischen Fußball schwer. Verband und Vereine suchen Auswege, um der sportlichen Isolation zu entkommen. Dabei kommen sie auf skurrile Ideen.
10 Millionen Kubikmeter Gas am Tag fehlen wegen der russischen Sanktionen. Berlin hält das für kompensierbar. Die EU will mehr Tempo im Ausbau der Erneuerbaren.
Gab es wirklich keine andere Möglichkeit als die Drosselung des Transits? Die Führung in Kiew riskiert einen wirtschaftlichen Schaden bei ihren wichtigsten Verbündeten in Europa.
Der EU-Außenbeauftragte kritisiert im F.A.Z.-Interview, dass den Gegnern von Waffenlieferungen an die Ukraine offenbar egal ist, wie der Krieg ausgeht. Er fordert, dass Europa künftig weniger naiv in der Außenpolitik ist.
Fraport unterstützt die Sanktionen gegen Russland „uneingeschränkt“. Gleichzeitig steht der Flughafenbetreiber zu seiner Minderheitsbeteiligung am Flughafen St. Petersburg. Das Russland-Geschäft ruhe aber.
Russlands Zentralbank kann nicht auf 300 Milliarden Dollar zugreifen, die auf Konten im Westen liegen. Das eingefrorene Vermögen soll die EU für das vom Angriffskrieg zerstörte Land verwenden.
Russland hält seine traditionelle Militärparade in Moskau ab. Die CDU ist der große Gewinner bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Und Olaf Scholz empfängt Emmanuel Macron. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Kim Jong-uns Regime unterläuft systematisch die Strafmaßnahmen der Staatengemeinschaft. Belangt werden die Drahtzieher selten. Dieselben Muster wendet nun auch Russland an.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser übt auf dem F.A.Z.-Kongress in Frankfurt deutliche Kritik am Ton mancher Diskussionen und lobt die deutsche Ukraine-Politik. In einer Sache sei bei der SPD aber Luft nach oben.
Moskau könnte alles daran setzen, das belagerte Stahlwerk in Mariupol bis zum symbolträchtigen 9. Mai zu erobern. In Odessa fürchtet man sich vor einer Landungsoperation. Österreich warnt die Bundesregierung vor einem Gasembargo.
Bas und Baerbock reisen in die Ukraine. Russland versucht, westliche Waffenlieferungen zu stoppen. Schleswig-Holstein wählt am Wochenende einen neuen Landtag. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Brüssel will verhindern, dass Russland sein Öl künftig einfach in anderer Länder der Welt exportiert. Dazu greift die Kommission zu einem Mittel, mit dem schon die USA die Nord-Stream-2-Pipeline ausgebremst haben.
Österreichs Wirtschaftsministerin will nicht, dass ihre Steuerzahler für deutsche Gasspeicher zahlen. Das Land ist gegen ein Gas-Embargo gegen Russland. Ein wichtiger Speicher soll unterdessen fast leer sein.
Deutschland bekommt sein erstes Flüssiggasterminal, Kanzler Scholz den nächsten Offenen Brief. In Großbritannien wird gewählt und Eintracht Frankfurt steht kurz vor dem Einzug ins Finale der Europa League. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die EU-Kommission hat in ihrem sechsten Sanktionspaket ein Ölembargo und weitere Sanktionen gegen Russland vorgeschlagen.
Brüssel schließt Russlands größte Bank vom internationalen Zahlungsverkehr aus. Europäische Einheit kann Einlagen zurückzahlen.
Nach langem Zögern hat sich die EU-Kommission jetzt zu einem Ölembargo gegen Russland durchgerungen. In Brandenburg könnte das besonders heftige Auswirkungen haben. Denn dort versorgt ausgerechnet der russische Konzern Rosneft die Region mit Kraftstoff.
Russland hat sich laut dem Institut für Weltwirtschaft eine solide Finanzlage aufgebaut. Ein zeitnahes Nachgeben aufgrund von Sanktionen sei unwahrscheinlich.
An der Tankstelle kosten Diesel und Benzin jetzt beide wieder mehr als 2 Euro je Liter. Welche weiteren Folgen könnte das von der EU geplante Ölembargo für Autofahrer haben?
Ursula von der Leyen wird voraussichtlich den Vorschlag der EU-Kommission für neue Russland-Sanktionen vorstellen. Und Markus Söder stellt sich nach dem Rücktritt von Stephan Mayer der Presse. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter.
Die ungarische Regierung bekräftigt ihr Festhalten an Gas- und Ölimporten aus Russland. Gleichzeitig sieht sich Außenminister Szijjártó in Zentralasien nach Alternativen um.
Noch erscheint Russlands Wirtschaft trotz Sanktionen recht stabil: Das liegt an Lagerbeständen, Lohnfortzahlung und staatlichen Eingriffen. Doch die Lage dürfte sich bald deutlich verschlechtern.
Die Bundesregierung geht in Klausur. Die Donbass-Offensive kommt kaum voran. Und: Der 3. Mai ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der internationale Fußball wird weiter ohne Teams aus Russland stattfinden. Die Europäische Fußball-Union hat dazu am Montag weitreichende Maßnahmen beschlossen.
Das Embargo soll nicht unmittelbar gelten, sondern gestaffelt im Verlauf von Monaten greifen. Sorge bereitet jedoch die Raffinerie Schwedt – die verbleibenden 12 Prozent Öl, die Deutschland aus Russland bezieht, entfallen auf sie.
Setzt die EU ein Öl-Embargo gegen Russland um? Deutschland soll mitmachen, aber andere Länder bremsen wohl noch. Habeck warnt vor höheren Preisen.
Wenn die EU auf russisches Öl verzichtet, trifft das Moskau hart. Aber unmittelbare Auswirkungen auf das Kriegsgeschehen wird das nicht haben.
Bisher stand Berlin auf der Bremse, wenn es um Energie aus Russland ging. Nun setzt sich die Bundesregierung für neue Sanktionen ein – weil sie beim Öl schneller Ersatz gefunden hat.
Die Real-Märkte gingen einst an einen russischen Investor. An der Finanzierung war auch die LBBW beteiligt. Die Nähe zum Oligarchen könnte nun schwierig werden.