Wie verlogen die Debatte um russisches Gas ist
Managern der deutschen Chemieindustrie wird vorgeworfen, deren Gier habe Deutschland in die Abhängigkeit von Russland getrieben. Was für ein Zerrbild! Die Industrie war nicht blauäugiger als der Rest.
Managern der deutschen Chemieindustrie wird vorgeworfen, deren Gier habe Deutschland in die Abhängigkeit von Russland getrieben. Was für ein Zerrbild! Die Industrie war nicht blauäugiger als der Rest.
In der Debatte um ein Energieembargo zählt der Ökonom Moritz Schularick zu den wichtigsten Stimmen. Er zeigt, dass Geschichte hochaktuell sein kann. Jetzt könnte ihm ein wichtiger Posten winken.
Wegen seiner Nähe zu Russlands Präsident Wladimir Putin steht Altkanzler Gerhard Schröder stark in der Kritik. Nun fordern Politiker parteiübergreifend Sanktionen gegen ihn.
Von Mittwochmorgen an will Russland seine Gaslieferungen an Polen stoppen. Auch Bulgarien erhält dann kein russisches Gas mehr. Schon am Nachmittag war zwischenzeitlich kein Gas mehr durch die Jamal-Pipeline nach Polen geflossen.
Deutschland ist nach Worten des Wirtschaftsministers auf einen Stopp russischer Öl-Lieferungen gut vorbereitet. Nur für eine wichtige Raffinerie brauche es noch eine Lösung.
Die Ampel-Fraktionen lassen Unions-Forderungen nach mehr Ukraine-Hilfe einen Antrag und Taten folgen. Ihnen blieben nur wenig andere Möglichkeiten.
Russland reichster Mann, der Stahlmagnat Wladimir Lissin, hielt sich lange aus der Politik heraus. Nun hat er offen und direkt Verständnis für die westlichen Sanktionen gezeigt.
Vordergründig geht es um Moral und Verantwortung, wenn Unternehmen entscheiden, ob sie Russland verlassen. Doch meistens dürften ganz handfeste wirtschaftliche Gründe viel wichtiger sein.
Im einzigen Fernsehduell vor der Stichwahl in Frankreich streiten Macron und Le Pen über die jeweiligen Fehler in der Russlandpolitik und ihre Vorstellung von Europa. Le Pen attackiert auch Deutschland wegen seiner „ideologischen Fehler“.
Eine Einigung im Atomstreit läge im Interesse Irans, um seine schwere Wirtschaftskrise abzumildern. Doch Moskau ist dagegen – und drängt Teheran, an einer für Washington unerfüllbaren Bedingung festzuhalten.
Die russische Muttergesellschaft hat keinen Einfluss mehr. Die Finanzaufsicht gibt bei den Einlagen Entwarnung. Für Kunden kann es jedoch im Einzelfall Probleme geben.
Viele Bürger belasten die hohe Energiepreise stark. In Sachen Ukrainekrieg heißt das: Eine deutliche Mehrheit lehnt ein vollständiges Energieembargo ab.
Mit der Vereinbarung ziehe sich die Bank geordnet aus Russland zurück und gewährleiste gleichzeitig Kontinuität für ihre Mitarbeiter und Kunden, teilte das Institut mit. Die Börsenreaktion ist eindeutig.
Russland droht ein Zahlungsausfall, weil es kaum noch Zugang zu Dollar oder Euro hat. Trotzdem liegt der Wechselkurs wieder auf dem Niveau wie zu Kriegsbeginn.
Volldampf auf der Flucht: Wie sich die schwimmenden Paläste der Oligarchen jetzt in Sicherheit zu bringen versuchen.
Wolfgang Eisenberg führte das mittelständische Chemieunternehmen Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH aus Thüringen. Er spricht über mögliche Folgen eines Importstopps von russischem Gas – und Fehler der Vergangenheit.
Russland rutscht in eine tiefe Wirtschaftskrise, von der sich das Land nicht so rasch erholen wird .
Russlands Krieg gegen die Ukraine demonstriert Deutschland gnadenlos die Folgen früherer Fehler und aktueller Zögerlichkeit. Heute unterschätzt es die Anpassungsfähigkeit einer Marktwirtschaft.
Gemäß den neuen EU-Sanktionen gegen Russland dürfen europäische Seehäfen von Schiffen unter russischer Flagge nicht mehr angelaufen werden. Doch der Seeverkehr zwischen Russland und Deutschland wird hauptsächlich von nichtrussischen Schiffen abgewickelt.
Russland hatte vor dem Krieg einen Goldschatz von knapp 2300 Tonnen aufgebaut. Das berichtet die Branchenorganisation World Gold Council. Jetzt kauft die russische Zentralbank im Inland weiter Gold – der Verkauf im Ausland aber ist zumindest nicht leicht.
Das Einfuhrverbot für russische Kohle kommt erst im August. Verantwortlich ist die Bundesregierung – aber nicht allein. Etliche Länder, etwa Frankreich, Spanien und Belgien, versteckten sich hinter Berlin.
Folgen des westlichen Sanktionen: Russlands Brauern geht der Hopfen aus. Die Bierproduktion könnte bald stocken.
Die sieben wichtigsten Industriestaaten verbieten neue Investitionen in Russlands wichtigen Energiesektor.
Angesichts der Gräueltaten der russischen Streitkräfte in Butscha verhängt Washington neue Sanktionen gegen Moskau. Diesmal ist Putins Familie betroffen.
Die Sanktionen scheinen der russischen Währung nichts anzuhaben. Jedoch verzerren die Maßnahmen des Kremls nach Ansicht der US-Finanzministerin Yellen den Wechselkurs.
Sollte die EU kein Gas und Öl mehr aus Russland kaufen, hätte das schwere Folgen für die russischen Energiekonzerne. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat Gazprom schon erheblichen Schaden zugefügt.
Die Fluggesellschaft ist im Besitz russischer Staatsbürger. Daher bleibt eine Boeing 747 nun am Boden. Der Flughafen Hahn kassiert dafür jeden Tag Abstellgeld.
Der ukrainische Botschafter setzt bei Maischberger auf Provokation. Die historischen Hintergründe unserer moralischen Zwangslage sprach bei Sandra Maischberger die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann an.
Ein Importzoll hat viele Vorteile und würde vor allem beim Öl gut funktionieren. Das Vergeltungsrisiko kann die EU senken.
Europa will die Energieimporte aus Russland zurückfahren. Laut einem Bericht des Wirtschaftsministeriums wird das teuer. Die Rede ist von Lieferkettenengpässen, Liquiditätsengpässen und Umsatzeinbußen.
Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht sieht trotz der regen Geschäfte mit Oligarchen „keine flächendeckende Gefahr für den Finanzmarkt“ durch den Ukrainekrieg. Derweil arbeiten die Banken daran, die Sanktionen in die Praxis umzusetzen.
CSU-Chef Söder drängt darauf, den Ausstieg aus der Kernkraft zu verschieben. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen droht Moskau mit Öl-Embargo – und Ifo-Präsident Fuest macht einen Vorschlag zur künftigen Gasversorgung.
Makler George Kachmazov spricht über die Investments seiner Landsleute. Aufgrund der Sanktionen gegen Russland sind nun Dubai, die Türkei, Israel und Thailand wichtige Märkte für russische Investoren.
Die EU-Kommission schlägt erst mal nur Sanktionen gegen russische Kohle vor, nicht gegen Öl und Gas. Das ist vernünftig, denn man sollte Putin stets stärker schwächen als sich selbst.
Die NATO-Außenminister beraten in Brüssel über ihr Vorgehen, die EU bereitet weitere Sanktionen gegen Russland vor, die Impfpflicht ab 60 könnte kommen und Bayern München spielt in Villareal.
Selenskyj fordert, dass Sanktionen gegen Russland der Schwere der „Kriegsverbrechen“ angemessen sein sollen. Rund um Lwiw und im Südosten des Landes werden neue Explosionen gemeldet.