Kein Fiebermedikament in Russlands Apotheken
Die Russen spüren die Sanktionen bisher vor allem an gestiegenen Preisen. Aber das Schlimmste dürfte noch kommen, glauben Ökonomen.
Die Russen spüren die Sanktionen bisher vor allem an gestiegenen Preisen. Aber das Schlimmste dürfte noch kommen, glauben Ökonomen.
Bilder von toten Zivilisten in der Ukraine veranlassen die EU, neue Sanktionen gegen Russland in Betracht zu ziehen. Anleger sind deshalb vorsichtig.
Von einem Importverbot auf Öl und Gas lässt die EU vorerst die Finger. Ist das Kohleembargo nur ein Symbol?
Russische Studenten spüren die Sanktionen gegen ihr Heimatland. Eigentlich haben sie dafür Verständnis – aber ihnen fehlt die Solidarität. Und dann sind da noch die joblosen, gut ausgebildeten Menschen in ihrer Heimat.
Autohersteller und Zulieferer sehen ihre Lage nach einer neuen Umfrage schlechter als zuvor. Der Absatz könnte sinken und die Kosten steigen.
Der Westen muss sich auf eine lange Auseinandersetzung mit Russland einstellen. Auch Deutschland sollte sich dabei nicht selbst schwächen.
Es gibt eine Reihe von Sanktionsmöglichkeiten, die Russland hart treffen und die deutsche Industrie schonen. Politisch sind sie realistischer als die völlige Konfrontation.
Die unmittelbaren wirtschaftlichen Risiken gelten als beherrschbar. Aber was ist mit den Folgewirkungen?
Die russischen Truppen haben in der Ukraine offenbar Verbrechen an Zivilisten begangen. Einkaufen geht vielerorts wieder ohne Maske. Und: Welches Nachspiel hat der Münchner Wechselfehler? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Rüdiger Bachmann hat mit Kollegen berechnet, was ein Gasembargo für Deutschland bedeutet und damit den Bundeskanzler verärgert. Sein Einfluss wächst, weil er auf Twitter blafft, blockt und brilliert.
Die Sanktionen gegen Russland wegen des Einmarsches in die Ukraine wirken sich auch auf die Raumfahrt aus. Russland ist ein wichtiger Partner auf der Internationalen Raumstation ISS. Bleibt die ISS trotzdem auch in Zukunft eine Insel der internationalen Zusammenarbeit?
Die Regierung in Tokio friert die Vermögen von vier in Russland ansässigen Organisationen sowie neun Personen ein. Sie seien an der Entwicklung des Raketen- und Atomprogramms beteiligt, heißt es.
Am 4. April muss Moskau eine Anleihe über 2 Milliarden Dollar tilgen . Doch Finanzminister Siluanow will Schulden nur in Rubel begleichen.
Wenn Russland von Freitag an nur noch Rubel für Gas akzeptiert, droht der Lieferstopp. Die EU-Kommission ruft die Mitgliedstaaten dazu auf, ihre nationalen Notfallpläne bereitzuhalten, sieht sich aber ansonsten vorbereitet.
Wegen der stark steigenden Preise für Benzin und Heizöl und der Sanktionen fürchten Verbraucher einen Verlust ihrer Kaufkraft. Ihre gute Stimmung ist dahin. Eine Erholung gelingt laut einem Fachmann nur unter einer Bedingung.
Die deutsche Wirtschaft hat sogar schon noch größere Herausforderungen bewältigt. Man muss den Wirtschaftskrieg gegen Russland aber auch wollen.
Gegen Russland braucht es noch härtere Sanktionen, für die Ukraine mehr wirtschaftliche und militärische Unterstützung. Ein Gastbeitrag der britischen Außenministerin Liz Truss.
Der Bundestag stimmt über das Gasspeichergesetz ab. Die NATO rüstet sich für den Fall, dass Russland Massenvernichtungswaffen einsetzt. Biden reist weiter nach Polen. Und: Ein Mathematiker kennt die Oscar-Favoriten. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Sanktionen zu verhängen ist das eine, sie durchzusetzen etwas anderes. Justiz- und Finanzministerium tun sich deshalb nun zusammen – und berufen erfahrene Leute an die Spitze einer Taskforce.
Unzählige Unternehmen nahmen unter dem Applaus der Öffentlichkeit Abstand von Geschäften mit dem Land des Kriegstreibers. Heute zeigt sich: Die Realität ist wie so oft komplizierter.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankt Japan. Das Land habe sich als erstes an die Seite seines Landes gestellt. Trotzdem bittet er Tokio, den Handel mit Moskau einzustellen.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht von „dubiosen Transaktionen“ beim Umtausch von Rubel in Stablecoins – und warnt Unternehmen vor „Komplizenschaft“, die sich daran beteiligen.
Die Sanktionen bringen den russischen Staat und die Unternehmen immer mehr in Bedrängnis. Nun müssen die Ratingagenturen ihre Bonitätsnoten zurückziehen.
Die meistgenutzten Suchwörter russischer Staatsbürger bei Google lassen Rückschlüsse über die Stimmung im Land zu.
Vom Teilchenbeschleuniger bis zur Weltraumforschung: Der Angriff Russlands auf die Ukraine gefährdet auch Forschungsvorhaben großer Wissenschaftseinrichtungen in Hessen und die Kooperationen von Hochschulen.
Die eingefrorenen Luxusobjekte der wirtschaftlichen Elite Russlands wecken Wünsche, die Superreichen für das Unrecht und Leid geflohener Ukrainer bezahlen zu lassen. Doch rechtlich gesehen ist das gar nicht so einfach.
Sanktionen sollen Russlands Kampfkraft entscheidend schwächen. Das Kalkül kann aufgehen, wenn der Westen realistisch bleibt und die ökonomischen Mechanismen beachtet. Ein Gastbeitrag.
Der Multimilliardär Alexej Mordaschow hält knapp 30 Prozent am Tourismuskonzern Tui. Nach seiner Sanktionierung sprach er vom Verkauf der Anteile. Jetzt wird bekannt: Käufer war ein Unternehmen, das von seiner Ehefrau kontrolliert wird.
Russland droht auch deutschen Unternehmen mit Verstaatlichung. Dagegen können sie sich vor Schiedsgerichten zur Wehr setzen. Ein Gastbeitrag.
Regieren im Krisenmodus: Die Realität aus Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine hat manchen Plan aus dem Koalitionsvertrag überholt. Da wundert es kaum, dass es zwischen SPD, FDP und Grünen zunehmend knirscht. Eine Zwischenbilanz.
Russland rechtfertigt seinen Krieg gegen die Ukraine unter anderem mit dem Vorgehen der NATO gegen Serbien 1999. Dieser Vergleich ist irreführend. Lehrreich könnte das Beispiel allerdings beim Thema Sanktionen sein.
Der Krieg in der Ukraine wird den Reichtum der Deutschen schwinden lassen. Denn die Sanktionen gegen Russland zeigen auch im Westen Wirkung. Die Frage ist bloß, ob weniger zu haben so schrecklich wird.
Die Sanktionen treffen in Russland auf eine schon marode Wirtschaft. Ein Gespräch mit dem Ökonomen Oliver Holtemöller über ein Ölembargo, steigende Preise – und den Rückzug privater Unternehmen aus Russland.
Für Kryptowährungskritiker ist der Ukrainekrieg Wasser auf die Mühlen. Sie ermöglichten es zwar Russland bislang nicht wie vielen Kriminellen, Sanktionen zu umgehen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.