Von Sanktionen schwer getroffen
Michail Fridman war der erste Oligarch, der sich öffentlich gegen den Krieg aussprach. Vor Strafmaßnahmen schützte ihn das aber nicht. Über die beklagt sich der russische Milliardär nun bitterlich.
Michail Fridman war der erste Oligarch, der sich öffentlich gegen den Krieg aussprach. Vor Strafmaßnahmen schützte ihn das aber nicht. Über die beklagt sich der russische Milliardär nun bitterlich.
Der britische Premierminister Boris Johnson verhängt weitere Sanktionen und Exportverbote gegen Russland. Der Westen müsse seine Sucht nach russischer Energie überwinden.
Das russische Außenministerium hat eine „schwarze Liste“ mit Namen von 13 Amerikanern veröffentlicht, die nicht mehr in das Land einreisen dürfen – weitere sollen folgen. Der Schritt ist allerdings eher als symbolisch zu bewerten.
Warum Russland bei seinem Angriffskrieg nicht vorankommt, wie Christian Lindner die Autofahrer entlasten will und welche Strafen im Wirecard-Prozess drohen. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Russland steht vor dem Zahlungsausfall. Nun wollen einige Investoren auf die eingefrorenen Devisenreserven zugreifen. Das wäre aber falsch.
EU-Staaten verständigten sich auf viertes Paket mit Sanktionen gegen Russland. Es verbietet Investitionen in den Energiesektor.
Die Sanktionen gegen Russland stellen Behörden wie Privatwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Daher ist es nun besonders wichtig, bestehende Defizite beim Vorgehen gegen illegale Finanzströme zu beseitigen.
Die meisten russischen Passagierjets sind in Bermuda registriert. Die Inselgruppe setzt deren Zulassungen aus. Moskau müht sich, zumindest den innerrussischen Verkehr aufrecht zu halten.
Die Schweiz ist ein beliebter Ort für Oligarchen und Genf das größte Drehkreuz für russisches Erdöl. Eine Gesetzeslücke erleichtert den Transfer schmutziger Gelder und hilft reichen Russen die Sanktionen zu umgehen.
Die Sanktionsliste gegen russische Oligarchen wird immer länger. So fallen die Milliardäre Abramowitsch und Deripaska mit viel Besitz in London darunter.
Der Versuch, Russland wirtschaftlich in die Knie zu zwingen, lenkt den Blick auf eine ganz grundsätzliche Frage: Wie werden Staaten eigentlich zahlungsunfähig? Unmöglich ist es nicht.
Die Staaten Zentralasiens verurteilen Putins Angriff auf die Ukraine – und leiden doch unter den Folgen der Sanktionen und dem Verfall ihrer Währungen.
Die Folgen des Krieges treffen immer mehr Russen: Die junge Elite verlässt das Land, erste Konzerne stellen ihre Arbeit ein. Andere leben weiter, als gäbe es keinen Krieg – doch die Sanktionen werden bald für alle im Land zu spüren sein.
Russlands Krieg in der Ukraine führt zu wirtschaftlichen Verwerfungen in der Türkei. Deshalb sucht Präsident Erdoğan im Konflikt zu vermitteln.
Den Dollar- und Euro-Anleihen droht nach den westlichen Sanktionen ein Zahlungsausfall. Die russische Zentralbank schränkt den Devisenhandel drastisch ein.
Ohne Zugang zu Dollar und Euro kann der Kreml nicht mehr die westlichen Gläubiger bedienen. Doch Verwerfungen an den Finanzmärkten sind nicht zu befürchten.
Die EU-Staaten haben ihre Sanktionen gegen Russland ausgeweitet: Sie verhängten unter anderen Vermögens- und Reisesperren gegen 14 Oligarchen und weitere Geschäftsleute. Auch belarussische Banken werden sanktioniert.
Experten befürchten, dass Russland wegen der Sanktionen seine Schulden bald nicht mehr bedienen kann. Dann wäre nach 1998 die nächste Staatspleite da.
Mit der Aufkündigung aller Kooperationen mit Russland will die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein Zeichen setzen. Dass sie sich auf schuldlose Individuen auswirkt, wird dabei hingenommen.
Die Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland sollen ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine erzwingen. Sie könnten aber ins Leere laufen. Ein Gastbeitrag.
El Salvador hat die russische Aggression gegen die Ukraine nicht verurteilt. Will das Land sich die Türen für russische Bitcoin-Investitionen offenhalten?
Boris Johnson will wirksamer gegen russische Oligarchen vorgehen. Doch das neue Geldwäschegesetz überzeugt nicht alle.
Eine Delegation aus den Vereinigten Staaten ist zu Gesprächen nach Venezuela gereist. Washington ist auf der Suche nach Alternativen zu Erdöl aus Russland – und prüft eine Lockerung der Sanktionen gegen die venezolanische Öl-Wirtschaft.
Das Schicksal ihres Landes sei eng verknüpft mit jenem der Ukraine, sagt die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja. Im Interview fordert sie mehr Entschlossenheit im Umgang mit Machthaber Lukaschenko.
Der Chef des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz fordert weitere Sanktionen gegen Russland und auch ein Embargo auf russisches Öl und Gas. Putin soll kein europäisches Geld mehr bekommen, um weiter zu töten.
Die Russland-Sanktionen bringen auch das sozialistische Regime in Venezuela in Nöte. Es geht um Gold- und Erdölgeschäfte – und um eine Menge Schulden.
Deutschland braucht hochmoderne Waffen. Die deutsche oder zumindest die EU-Wirtschaft muss sie herstellen können. Und manche ökonomische Vorstellung ist längst überholt.
War Peking von den Kriegsplänen Putins vorab informiert? Die Antwort könnte weitreichende Folgen für die deutsche Wirtschaft haben.
Sanktionen untersagen, Flugzeuge nach Russland zu verleasen. Doch Vermieter fürchten, dass russische Airlines Jets nicht zurückgeben. Schlimmstenfalls drohen Milliardenabschreibungen.
Sanktionen untersagen, Flugzeuge nach Russland zu verleasen. Doch Vermieter fürchten, dass russische Airlines Jets nicht zurückgeben. Schlimmstenfalls drohen Milliardenabschreibungen.
Serbien will die EU-Sanktionen gegen Russland nicht mittragen. Der serbische Präsident werde bald merken, dass die russische Option nicht attraktiv sei, sagt Manuel Sarrazin, der Westbalkanbeauftragte der Bundesregierung, im Interview.
Weil schnelle Erfolge ausbleiben, beginnt der Kreml, seine Bürger auf eine lange, blutige Auseinandersetzung mit dem Westen einzustimmen.
Einen Importstopp für Energie aus Russland lehnt Wirtschaftsminister Habeck ab: die Folgen wären nicht absehbar. Auch wirtschaftlich soll sich Deutschland nicht abkapseln. Große Firmen setzen trotzdem ein Statement.
Deutschland liefert nun doch Waffen in die Ukraine, die EU verhängt scharfe Sanktionen, der Europarat suspendiert die russische Mitgliedschaft. Wird das Putin beeindrucken?