„Mama, sie haben uns verraten!“
Mit seiner Kriegsentscheidung hat der russische Präsident Putin auch seine eigenen Soldaten getäuscht. Viele wussten bis zum Schluss nicht, wohin ihr Einsatz führen sollte.
Mit seiner Kriegsentscheidung hat der russische Präsident Putin auch seine eigenen Soldaten getäuscht. Viele wussten bis zum Schluss nicht, wohin ihr Einsatz führen sollte.
Vielen gehen die britischen Sanktionen gegen russische Oligarchen mit Vermögen in London nicht weit genug. Jetzt nehmen sie deren Anwälte ins Visier. Die seien eine „Koalition der Elenden“ eingegangen.
Die Wirtschaftssanktionen, welche die EU voriges Jahr gegen Belarus verhängt hat, waren wirkungslos. Jetzt sollen neue Maßnahmen das Lukaschenko-Regime wirklich treffen – weil es Russlands Überfall auf die Ukraine unterstützt.
Elwira Nabiullina, German Gref und Andrej Kostin dürften mit Entsetzen auf Ereignisse der vergangenen Tage blicken. Vieles, wofür sie jahrelang gearbeitet haben, wird nun zunichtegemacht.
Die SWIFT-Sanktionen der EU gegen russische Banken bleiben hinter den Erwartungen zurück. Insgesamt sind sieben Institute von dem Ausschluss aus dem Kommunikationsnetzwerk betroffen. Die größte und die drittgrößte russische Bank gehören nicht dazu.
In mehreren ukrainischen Städten ist es in der Nacht zu Angriffen russischer Truppen gekommen. In Brüssel beraten die EU-Agrarminister über die Auswirkungen des Krieges auf die internationalen Lebensmittelmärkte. Ein Überblick.
Westliche Unternehmen ziehen sich aus Russland zurück. Das ist ein starkes Zeichen, auch in Richtung China. Hoffentlich helfen trickreiche Banker nicht wieder dabei, die Sanktionen zu umgehen und zu untergraben.
Westliche Konzerne haben angekündigt, sich aus Russland zurückzuziehen. Moskau will das nun verbieten.
Die Eingangspforte für die russische Elite offen zu halten, war schlichtweg unmöglich. Nur hat das die überforderte Regierung in der Schweiz viel zu spät erkannt.
Nach langem Zögern verbannen große Sportverbände wie FIFA und UEFA Russland von allen Wettbewerben, etwa der Fußball-WM in Qatar. Die internationale Presse findet dazu deutliche Worte.
Von „harten Sanktionen“ will die russische Propaganda nichts wissen. Sie feiert lieber „höhere Zinsen“ für russische Anleger. Doch es gelingt immer weniger, die Invasion in die Ukraine als Erfolg darzustellen.
Der Wirtschaftshistoriker Adam Tooze beschreibt, wie die Sanktionen Russlands Finanzsystem zum Einsturz bringen können und was dem Land langfristig droht.
Noch mögen die Sanktionen Putin nicht interessieren. Doch Moskau kann dem Wertverfall seiner Währung nicht tatenlos zusehen.
Russland lagert in China nicht nur 15 Prozent seiner Reserven. Putin kann dort auf weitere Milliarden zugreifen, um die westlichen Sanktionen abzuschwächen.
Die Sanktionen treffen auch österreichische Finanzdienstleister. Diese haben in Russland ein relativ hohes Risiko.
Chinas Banken finanzieren Russlands Bodenschatzhandel. Aber nicht mehr vom Handelsplatz Singapur aus.
Die Kurse am deutschen Aktienmarkt haben am Montag angesichts der verschärften Sanktionen gegen Russland abermals unter Druck gestanden.
Westliche Unternehmen verlassen in nie gesehener Geschwindigkeit Russland: die Ölkonzerne BP und Shell, der Lastwagen-Riese Daimler Truck oder der Autozulieferer ZF Friedrichshafen. Liegt es an den Sanktionen oder an ihren Werten?
Als der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vorige Woche zu den Regierungschefs sprach, rüttelte er sie auf. Das wirkt bis heute – und könnte die Ukraine nahe an die Europäische Union heranbringen.
Lange Schlangen bilden sich vor Russlands Geldautomaten. Nach der drastischen Verschärfung westlicher Sanktionen räumt das russische Präsidialamt wirtschaftliche Probleme ein. Um einen weiteren Verfall der Landeswährung zu verhindern, ist die Zentralbank gezwungen, den Leitzins auf 20 Prozent zu erhöhen.
Ein Kreml-Sprecher nannte die Sanktionen „problematisch“ für die Wirtschaft. Aber Russland habe das Potential, den Schaden zu kompensieren. Auch die USA verhängen schwerwiegende Sanktionen gegen Russlands Zentralbank.
Sanktionen sind völkerrechtliche, europäische und nationale Grenzen gesetzt. Nicht jedes Mittel ist zulässig. Wie bewerten Experten die neusten Sanktionen der EU gegen Russland?
Schärfere Sanktionen und eine Kehrtwende in der deutschen Politik: Die Börse startet nach einem bewegten Wochenende in den Handel. Mit klaren Gewinnern und klaren Verlierern. In Moskau bleibt die Börse geschlossen.
Die Sanktionen gegen Russland führen die Europa-Ableger der Sberbank laut EZB an den Rand des Ruins. Sie haben auch von deutschen Anlegern viel Geld eingesammelt.
In Reaktion auf die vom Westen verhängten Wirtschaftssanktionen fällt der Rubelkurs auf ein Rekordtief. Russlands Zentralbank reagiert mit einer massiven Zinserhöhung. Was die Währungshüter damit bezwecken wollen.
Der Fußball wendet sich von Russland ab: Keine Heimspiele, keine Flagge, keine Hymne. Doch schnell gibt es Kritik an diesen Maßnahmen. Weiter als die FIFA gehen zahlreiche Verbände, darunter auch der aus der Schweiz.
Der Westen verschärft noch einmal seine Sanktionen gegen Russland. Will man Putin nur zum Einlenken bewegen – oder mehr? Ein Senator sagt, die Russen müssten „diesen Typen loswerden“.
Serbien ist EU-Beitrittskandidat. Die EU-Sanktionen gegen Russland will der Balkanstaat jedoch nicht mittragen.
Wie schon im Jahr 2014 unterschätzt Russland den Willen und die Fähigkeiten der Ukrainer, Widerstand zu leisten. Die russische Bevölkerung soll das nicht mitbekommen.
Das dritte Sanktionspaket erschwert Zahlungen und schneidet Russland von seinen Reserven ab. Die Folgen werden schwerwiegend sein. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Ukraine hat sich die Sanktionen gegen Russland buchstäblich erkämpft. Der Gedanke, die Strafe gegen Putin wäre geringer ausgefallen, wäre sein Militär schneller erfolgreich gewesen, kann zynisch werden lassen.
Ein EU-Land nach dem nächsten schloss sich der Forderung an, Russland vom internationalen Zahlungsdienst SWIFT auszuschließen. Am Ende änderte auch Deutschland seinen Kurs.
Putin und seine Entourage sollen die Sanktionen des Westens spüren. Auf dem Kunstmarkt können sie ihnen entkommen. Wie, das zeigt das Beispiel des Rotenberg-Clans.
Russland und China stehen sich nahe und haben große Pläne für eine zukünftige Zusammenarbeit. Das beunruhigt den Westen. Lässt China die Sanktionen gegen Russland womöglich ins Leere laufen?
Die deutsche Außenministerin hat sich dezidiert dagegen ausgesprochen, Russland vom internationalen Zahlungssystem SWIFT abzuschneiden. Die Grünen-Politikerin verwies auf die Abhängigkeit Deutschlands von russischer Kohle.
In Asien schließen sich westlich orientierte Länder den Sanktionen gegen Russland an. Die Risiken liegen vor allem in den gestiegenen Energiepreisen.