Putins neue Söldner aus Nordkorea
Nordkorea hat offenbar Truppen zur Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg geschickt. Das Regime in Pjöngjang geht ein strategisch kalkuliertes Risiko ein.
Schon vor dem Krieg ging es dem Land wirtschaftlich nicht gut. Doch die politische Wirkung der Sanktionen ist zwiespältig – sie können das Regime sogar stärken.
Nordkorea hat offenbar Truppen zur Unterstützung Russlands im Ukrainekrieg geschickt. Das Regime in Pjöngjang geht ein strategisch kalkuliertes Risiko ein.
China, Russland, Iran und Nordkorea – agressive Autokratien schüren Selbstzweifel im Westen. Völlig zu Unrecht, sagt der Ökonom Holger Schmieding. Und zeigt, warum sich der Westen vor Putin und Co. nicht fürchten muss.
Unbeeindruckt von Sanktionen baut Kim Jong-un das Raketenarsenal seines Landes aus. Er kann sich sicher sein, dass Russland und China ihre schützenden Hände über ihn halten.
Russland hat im UN-Sicherheitsrat der Überwachung der internationalen Sanktionen gegen Nordkorea ein Ende gesetzt. Die russische Delegation stimmte in New York dagegen, das Mandat für das zuständige UN-Expertengremium zu verlängern.
Russland hat mit einem Veto im UN-Sicherheitsrat die Kontrollen über die Sanktionen gegen Nordkorea beendet. Die Sanktionen selbst bleiben aber bestehen.
China und Russland haben im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea blockiert.
Die Amerikaner wollen eine entsprechende Resolution im UN-Sicherheitsrat zur Abstimmung bringen. Es soll unter anderem die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus mit Sanktionen belegt werden.
Kim Jong-uns Regime unterläuft systematisch die Strafmaßnahmen der Staatengemeinschaft. Belangt werden die Drahtzieher selten. Dieselben Muster wendet nun auch Russland an.
Die Regierung in Tokio friert die Vermögen von vier in Russland ansässigen Organisationen sowie neun Personen ein. Sie seien an der Entwicklung des Raketen- und Atomprogramms beteiligt, heißt es.
Für Kryptowährungskritiker ist der Ukrainekrieg Wasser auf die Mühlen. Sie ermöglichten es zwar Russland bislang nicht wie vielen Kriminellen, Sanktionen zu umgehen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Im Gegensatz zu ballistischen Raketen unterliegen Marschflugkörper nicht den Sanktionen gegen Nordkorea. Wie weit die Flugkörper flogen und wo sie landeten, war zunächst nicht bekannt.
Südkorea und Japan berichten, dass Nordkorea ein Geschoss abgefeuert haben soll. Ob es sich abermals um eine ballistische Rakete handelte, ist unklar. Pjöngjang verstößt damit immer wieder gegen UN-Resolutionen.
Sechs Raketen hat Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un seit September testen lassen. Jetzt reagiert Washington.
Vor den Winterspielen 2018 hatte Thomas Bach das abgeschottete Land noch umworben. Nach dem Verzicht Nordkoreas auf seine Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio endet die Geduld des IOC-Präsidenten.
Trotz Sanktionen und diversen Versprechungen Nordkoreas, zu einer Entschärfung der Lage beizutragen, wurde das Atomwaffenprogramm weiter ausgebaut. Dies geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor.
Wie weit die neue britische Menschenrechtspolitik trägt, wird sich nicht am Umgang mit Russland zeigen. An ihre politischen und wirtschaftlichen Grenzen wird sie bei anderen Ländern stoßen.
Trotz der internationalen Sanktionen exportiert Nordkorea fleißig weiter Rohstoffe. Der Bericht eines UN-Expertengremiums nährt Zweifel am Willen Chinas, das Kim-Regime dabei zu stoppen.
„Präsident Trump mag den Vorsitzenden Kim, und er denkt nicht, dass diese Sanktionen notwendig sein werden“ – so begründete das Weiße Haus den Schritt.
Nordkoreas Machthaber zeigt sich international mit prächtigen Luxuskarossen. Das lässt nun die Vereinten Nationen an der Effektivität der Sanktionen zweifeln.
Während ein neuer Gipfel in Vietnam vorbereitet wird, berichten Experten dem UN-Sicherheitsrat, dass Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm „intakt“ und die bisherigen Sanktionen „ineffektiv“ seien.
Seit Anfang des Jahres nähern sich die beiden Koreas wieder an. Jetzt denkt die südkoreanische Regierung über weitere Schritte zur Entspannung nach – und Trump plant das nächste Treffen mit Kim.
Der Präsident beantworte damit ein Schreiben des nordkoreanischen Machthabers, heißt es aus dem Weißen Haus. Der amerikanischen Zuversicht hinsichtlich der Denuklearisierung verpasst derweil die UN einen Dämpfer.
Der amerikanische Außenminister sagt, sein Land bestehe weiterhin auf einer „vollständigen, überprüfbaren und unumkehrbaren“ Denuklearisierung. Kim Jong-un sei sich der Dringlichkeit auch durchaus bewusst.
Amerikas Präsident macht weiter Druck: Nach dem historischen Treffen der koreanischen Staaten sieht er keinen Grund, die Strafmaßnahmen gegen das kommunistische Regime aufzuheben. Unterdessen gibt es neue Signale aus Nordkorea.
Nordkorea strebt nach Ansicht von Rüdiger Frank Wirtschaftshilfe an. Als Gegenleistung könne Pjöngjang Waffeninspekteure ins Land lassen, sagt der Nordkorea-Fachmann im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Ein UN-Embargo verbietet den Handel einiger Güter mit Nordkorea – trotzdem schmuggeln Schiffe immer wieder Waren in das kommunistische Land. Jetzt hat der UN-Sicherheitsrat auf Antrag Amerikas durchgegriffen.
Erst hat das nordkoreanische Regime die neuen amerikanischen Sanktionen scharf verurteilt und als „Kriegshandlung“ bezeichnet. Nun berichten südkoreanische Regierungskreise, dass Diktator Kim Jong-un dem Erzfeind entgegenkommen könnte.
Sollte die neue Verschärfung der Sanktionen keine Wirkung zeigen, droht der amerikanische Präsident mit einer neuen Eskalationsstufe: Diese werde eine „sehr raue Angelegenheit “, die „sehr bedauerlich für die Welt“ sein könnte.
Die Vereinten Nationen verbieten Nordkorea wegen seines Atomprogramms den Export von Kohle. Um die Sanktionen zu umgehen, nutzt das Land offenbar indirekte Kanäle – und Russland steckt wohl mittendrin.
Mindestens dreimal haben russische Tanker laut einem Bericht den isolierten Staat mit Treibstoff beliefert. Amerika fordert die Staatengemeinschaft auf, den Schmuggel effektiver zu bekämpfen.
Ein chinesisches Schiff verlädt Öl auf hoher See auf Frachter aus Nordkorea - und verstößt damit gegen Sanktionen. Peking beteuert, die UN-Resolutionen strikt zu befolgen.
Donald Trump geht hart mit China ins Gericht: Das Land soll entgegen der Sanktionen Öllieferungen nach Nordkorea zugelassen haben. Beweise bleibt der amerikanische Präsident allerdings schuldig.
Kein anderes Land wurde je von UN-Sanktionen so unter Druck gesetzt wir Nordkorea. Doch es gibt kaum weiteren Spielraum.
Der UN-Sicherheitsrat hat Nordkorea den Öl-Hahn fast zugedreht. Damit ist das Kontingent möglicher Sanktionen aber noch nicht ausgeschöpft.
Mit seinem jüngsten Raketentest provoziert Nordkorea die Vereinigten Staaten ein weiteres Mal. Der amerikanische Präsident reagiert – mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen Pjöngjang.
Im Atomkonflikt mit Nordkorea erhöhen die Vereinigten Staaten abermals den Druck auf das isolierte Regime in Pjöngjang. Amerikas Finanzminister spricht von einer Strategie „maximalen Drucks“.