Daimler kehrt nach Iran zurück
Als einer der ersten deutschen Großkonzerne hat Daimler nach der Aufhebung der Sanktionen konkrete Projekte für sein Geschäft in Iran angestoßen. Zunächst geht es um Lastwagen.
Als einer der ersten deutschen Großkonzerne hat Daimler nach der Aufhebung der Sanktionen konkrete Projekte für sein Geschäft in Iran angestoßen. Zunächst geht es um Lastwagen.
Nach dem Ende der Sanktionen hoffen deutsche Firmen auf gute Geschäfte. Hinzu kommt die Aussicht auf noch mehr billiges Öl.
Die Vereinigten Staaten und die EU haben ihre Sanktionen gegen Iran beendet. Was bedeutet das für die Wirtschaft und für das Land mit seinen 78 Millionen Einwohnern? Zehn konkrete Folgen im Überblick.
Die Beilegung des Streits um das iranische Atomprogramm und die damit verbundene Aufhebung der Sanktionen gegen Iran ist im Westen begrüßt worden. Nur Israel kritisiert das Abkommen weiter scharf.
Die Handelssanktionen gegen das Land könnten noch am Wochenende fallen, wenn die Internationale Atomenergiebehörde grünes Licht gibt. Autofahrer können dann auf weiter billiges Benzin und die deutsche Industrie auf Großaufträge hoffen.
Die Sanktionen gegen sein Land bezeichnet Russlands Präsident als töricht. Größeren Schaden nehme die Wirtschaft durch den niedrigen Ölpreis, so Putin in einem Zeitungsinterview, in dem es auch um seinen Hund ging.
Das absehbare Ende der Sanktionen gegen den Iran lockt auch die deutsche Industrie. Als erstes bringt sich Siemens in Stellung. Der Konzern will offenbar eine Bahnstrecke elektrifizieren und 500 Züge liefern.
Sollte der Westen die Sanktionen gegen die islamische Republik aufheben, könnten beide Seiten profitieren. Die deutschen Unternehmen jedenfalls hoffen auf ein kräftiges Exportplus.
Nach den Raketentests des Iran wollen die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen das Land im Nahen Osten durchsetzen. Sollte dies geschehen, droht der iranische Präsident mit Konsequenzen.
Amerika hatte seine Sanktionsliste um 34 Unternehmen und Personen erweitert. Nun reagiert Russland und kündigt seine Antwort an.
Die Auseinandersetzung zwischen Russland und der Türkei verschärft sich. Jetzt plant Russland, auch Industrieprodukte aus der Türkei mit Sanktionen zu belegen. Mehr als 80 Prozent des Handels könnte wegfallen.
Klimagipfel versprechen viel und halten wenig – weil sich nachher keiner daran hält. Es gibt einen Weg, das zu ändern.
Auf Tomaten, Apfelsinen und Weintrauben aus der Türkei müssen die Russen in Zukunft verzichten. Der Kreml hat die Einfuhr dieser und anderer Güter jetzt untersagt. Es gibt aber auch noch weitergehende Sanktionen.
Nach dem Abschuss eines Kampfflugzeuges macht Russland seinen Fußballklubs Vorschriften: Türken dürfen nicht mehr verpflichtet werden. Die Fifa will den Eingriff der Staatsführung in die Autonomie des Sports „von Fall zu Fall“ beurteilen.
Nach dem Abschuss des russischen Jagdbombers hat der Kreml nun ein „System von Antworten“ auf den „aggressiven Akt“ angekündigt. Schon vor der Ankündigung ging die Lebensmittelaufsicht gegen „gefährliche Produkte“ vor.
Trotz der sich abzeichnenden Anti-Terror-Allianz des Westens mit Russland sollen die Sanktionen wegen des Ukraine-Konflikts bestehen bleiben. Eine entsprechende Entscheidung wurde nach Informationen der F.A.S. schon am Rande des G-20-Gipfels getroffen.
Die Strafmaßnahmen sollen auf dem EU-Gipfel im Dezember verlängert werden. Während die ostdeutsche Wirtschaft ein Ende der Sanktionen will, fordern osteuropäische Länder eine Verschärfung.
Trotz der Sanktionen gegen Russland verhandelt Gasprom mit dem Dax-Unternehmen über den Bau einer Gasverflüssigungsanlage - ein Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe.
Umstritten ist der Wahlsieg des autokratischen Dauerherrschers Alexander Lukaschenka in Weißrussland. Dennoch geht die Europäische Union auf ihn zu und schafft einen Anreiz für mehr Demokratie.
Die Europäische Union plant möglicherweise die Sanktionen gegen den weißrussischen Präsidenten Aleksandr Lukaschenka aufzuheben. Kurz vor der Präsidentenwahl in dem Land hat er wichtige Forderungen aus Brüssel erfüllt.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat ein Ende der Sanktionen gegen Russland in Spiel gebracht - wegen der wichtigen Rolle des Landes im Syrien-Konflikt. Kanzleramtsminister Peter Altmaier widerspricht nun: „Wir sind nicht erpressbar“.
Der Ukraine-Konflikt dürfe nicht das Verhältnis zu Russland weiter so stark belasten, dass der Kreml als Partner in der Syrien-Krise ausfalle, mahnt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel. Der SPD-Chef spricht sich deshalb gegen dauerhafte Sanktionen aus.
Nur Stunden nachdem sie in Kraft gesetzt wurden, hat der ukrainische Präsident Sanktionen gegen westliche Journalisten wieder aufgehoben. Vorausgegangen war harsche Kritik. Selbst der Kreml äußerte mit Hinweis auf die Pressefreiheit Unverständnis.
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hat die ukrainischen Sanktionen gegen Journalisten kritisiert. Die Einreiseverbote sollen sich vor allem gegen Russland-Unterstützer richten.
Die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer will, dass EU-Staaten bestraft werden, die sich einer Flüchtlingsquote verweigern. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Oppermann fordert mehr Solidarität – und mehr Geld.
Dmitrij Kisseljow, der Chefpropagandist des russischen Präsidenten reist gerne nach Westeuropa. Wegen der Sanktionen kann er das nicht mehr. Nun hat er Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht.
Laut einem Zeitungsbericht drohen der Deutschen Bank bis zu 4 Milliarden Euro Strafe, weil sie gegen Sanktionen verstoßen haben soll. Der Aktienkurs sinkt überdurchschnittlich.
Den westlichen Sanktionen gegen Russland begegnet Präsident Putin mit Härte. Doch die angeordnete Vernichtung importierter Lebensmittel aus Lettland oder Frankreich stößt auf Protest. Und Phantasie.
Rund ein Jahr liegt die bedeutendste Verschärfung der Sanktionen gegen Russland zurück. Die an sie geknüpften Hoffnungen mögen trügerisch gewesen sein. Dennoch wäre es falsch, sie aufzugeben.
Seit heute wehen wieder kubanische Flaggen in Washington. Fast 50 Jahre lang hat Amerika Kuba mit Sanktionen bestraft. Gebracht hat es wenig. Nun steht eine Wende an.
Nach der Aufhebung der Sanktionen gegen Iran wird bald wieder mehr Öl auf den Markt geschwemmt. Doch ob dadurch die Preise sinken, ist nicht sicher.
Nach der Einigung im Atomstreit mit Iran hoffen deutsche Unternehmen auf Aufträge. Die Infrastruktur des Landes gilt als völlig überaltert.
Die EU-Staaten haben kaum Vermögen von Personen auf der russischen Sanktionsliste eingefroren. Medienberichten zufolge soll Schweden gerade einmal 200 Euro gesperrt haben, Deutschland lässt unter anderem zwei Rennpferde nicht mehr zu Turnieren zu.
Die EU hat sich offenbar auf eine Verlängerung der Sanktionen gegen Russland geeinigt. Die Bundesregierung warnt indes vor einem neuen Wettrüsten. Außenminister Steinmeier kritisiert die jüngsten Äußerungen Wladimir Putins als „unnötig“.
Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ist in China mit dem Präsidenten Xi Jinping zusammengetroffen. Der Besuch ist ein Versuch Chinas, seinen Einfluss in Burma zu stärken. Doch die Visite könnte auch Nebenwirkungen haben.
Die jüngste Drohung der G 7, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, ist ein Versuch, Schlimmeres zu verhindern. Gelöst wird der Konflikt in der Ukraine erst, wenn die auswärtigen Mächte Druck auf ihre jeweiligen Schützlinge in der Region ausüben.