Stadt Toljatti leidet unter Sanktionen
Wegen der internationalen Sanktionen droht die Stadt Toljatti, welche für ihre Autofabrik bekannt ist, in einen Abwärtsstrudel zu geraten - und mit ihr die Arbeiter.
Wegen der internationalen Sanktionen droht die Stadt Toljatti, welche für ihre Autofabrik bekannt ist, in einen Abwärtsstrudel zu geraten - und mit ihr die Arbeiter.
Die unmittelbaren wirtschaftlichen Risiken gelten als beherrschbar. Aber was ist mit den Folgewirkungen?
Die russischen Truppen haben in der Ukraine offenbar Verbrechen an Zivilisten begangen. Einkaufen geht vielerorts wieder ohne Maske. Und: Welches Nachspiel hat der Münchner Wechselfehler? Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Lange Zeit hat Deutschland die wirtschaftlichen Kosten äußerer Sicherheit ausgeblendet. Es hat sich dadurch reicher gefühlt, als es tatsächlich war. Erst durch den Ukrainekrieg wird der Fehler in der Rechnung erkennbar.
Die Regierung in Tokio friert die Vermögen von vier in Russland ansässigen Organisationen sowie neun Personen ein. Sie seien an der Entwicklung des Raketen- und Atomprogramms beteiligt, heißt es.
Die italienische Zentralbank wirft N26 vor, nicht genügend gegen Geldwäsche zu unternehmen. Nun wird das Geschäft beschränkt.
Am 4. April muss Moskau eine Anleihe über 2 Milliarden Dollar tilgen . Doch Finanzminister Siluanow will Schulden nur in Rubel begleichen.
Der russische Oligarch Michail Fridman beklagt sich, dass er wegen der Sanktionen nicht mal mehr genug Geld für einen Restaurantbesuch oder ein Taxi habe.
Die Bundesregierung warnt vor schrecklichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kosten eines Embargos. Diese Schwarzmalerei unterschätzt die deutschen Möglichkeiten und überschätzt das wirtschaftliche Potential Russlands.
Der kremlnahe Oligarch Alischer Usmanow hat angeblich sein Milliardenvermögen weitgehend einer Stiftung für seine Familie übertragen. Damit könnte er drohende Sanktionen umgehen.
Gegen Russland braucht es noch härtere Sanktionen, für die Ukraine mehr wirtschaftliche und militärische Unterstützung. Ein Gastbeitrag der britischen Außenministerin Liz Truss.
Der Bundestag stimmt über das Gasspeichergesetz ab. Die NATO rüstet sich für den Fall, dass Russland Massenvernichtungswaffen einsetzt. Biden reist weiter nach Polen. Und: Ein Mathematiker kennt die Oscar-Favoriten. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Sanktionen zu verhängen ist das eine, sie durchzusetzen etwas anderes. Justiz- und Finanzministerium tun sich deshalb nun zusammen – und berufen erfahrene Leute an die Spitze einer Taskforce.
Unzählige Unternehmen nahmen unter dem Applaus der Öffentlichkeit Abstand von Geschäften mit dem Land des Kriegstreibers. Heute zeigt sich: Die Realität ist wie so oft komplizierter.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankt Japan. Das Land habe sich als erstes an die Seite seines Landes gestellt. Trotzdem bittet er Tokio, den Handel mit Moskau einzustellen.
Die meistgenutzten Suchwörter russischer Staatsbürger bei Google lassen Rückschlüsse über die Stimmung im Land zu.
Bei den Sanktionen und der Flüchtlingspolitik hinkt Großbritannien der EU hinterher. Das Geld russischer Oligarchen wurde in London so lange angenommen, bis es nicht mehr anders ging.
Vom Teilchenbeschleuniger bis zur Weltraumforschung: Der Angriff Russlands auf die Ukraine gefährdet auch Forschungsvorhaben großer Wissenschaftseinrichtungen in Hessen und die Kooperationen von Hochschulen.
Die eingefrorenen Luxusobjekte der wirtschaftlichen Elite Russlands wecken Wünsche, die Superreichen für das Unrecht und Leid geflohener Ukrainer bezahlen zu lassen. Doch rechtlich gesehen ist das gar nicht so einfach.
Nach S&P, MSCI und anderen Anbietern schließt nun auch der Betreiber der New York Stock Exchange russische und belarussische Titel aus seinen Indizes aus. Das ist eine Folge der Sanktionen und schnürt den Zugang zu Märkten ab.
Sanktionen sollen Russlands Kampfkraft entscheidend schwächen. Das Kalkül kann aufgehen, wenn der Westen realistisch bleibt und die ökonomischen Mechanismen beachtet. Ein Gastbeitrag.
Russland droht auch deutschen Unternehmen mit Verstaatlichung. Dagegen können sie sich vor Schiedsgerichten zur Wehr setzen. Ein Gastbeitrag.
Russland rechtfertigt seinen Krieg gegen die Ukraine unter anderem mit dem Vorgehen der NATO gegen Serbien 1999. Dieser Vergleich ist irreführend. Lehrreich könnte das Beispiel allerdings beim Thema Sanktionen sein.
Die Sanktionen treffen in Russland auf eine schon marode Wirtschaft. Ein Gespräch mit dem Ökonomen Oliver Holtemöller über ein Ölembargo, steigende Preise – und den Rückzug privater Unternehmen aus Russland.
Für Kryptowährungskritiker ist der Ukrainekrieg Wasser auf die Mühlen. Sie ermöglichten es zwar Russland bislang nicht wie vielen Kriminellen, Sanktionen zu umgehen. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Michail Fridman war der erste Oligarch, der sich öffentlich gegen den Krieg aussprach. Vor Strafmaßnahmen schützte ihn das aber nicht. Über die beklagt sich der russische Milliardär nun bitterlich.
Der britische Premierminister Boris Johnson verhängt weitere Sanktionen und Exportverbote gegen Russland. Der Westen müsse seine Sucht nach russischer Energie überwinden.
Immer mehr Russen ziehen sich mit ihrem Geld nach Dubai zurück. Auch wenn die meisten nicht mit Sanktionen belegt sind, muss die Staatsführung nun aufpassen.
Das russische Außenministerium hat eine „schwarze Liste“ mit Namen von 13 Amerikanern veröffentlicht, die nicht mehr in das Land einreisen dürfen – weitere sollen folgen. Der Schritt ist allerdings eher als symbolisch zu bewerten.
Russland steht vor dem Zahlungsausfall. Nun wollen einige Investoren auf die eingefrorenen Devisenreserven zugreifen. Das wäre aber falsch.
EU-Staaten verständigten sich auf viertes Paket mit Sanktionen gegen Russland. Es verbietet Investitionen in den Energiesektor.
Die Sanktionen gegen Russland stellen Behörden wie Privatwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Daher ist es nun besonders wichtig, bestehende Defizite beim Vorgehen gegen illegale Finanzströme zu beseitigen.
Die meisten russischen Passagierjets sind in Bermuda registriert. Die Inselgruppe setzt deren Zulassungen aus. Moskau müht sich, zumindest den innerrussischen Verkehr aufrecht zu halten.
Aufgrund gestrichener Flüge und blockierter Zahlungsmethoden können viele Russen Thailand nicht verlassen. Das südostasiatische Land will sich als guter Gastgeber erweisen.
Vor nicht mal einem Jahr gewann der FC Chelsea die Champions League. Nach dem Aus für Roman Abramowitsch spielt der Klub nur noch mit einer Sonderlizenz. Die Folgen fürs Team könnten gravierend sein.