Die unfassbare AfD
SPD und CDU atmen auf, aber sie schauen beide in einen Abgrund rechts und links von ihnen. Der ist am Sonntag nicht kleiner, sondern größer geworden.
SPD und CDU atmen auf, aber sie schauen beide in einen Abgrund rechts und links von ihnen. Der ist am Sonntag nicht kleiner, sondern größer geworden.
Hans-Georg Maaßen hat das Wahlergebnis der CDU in Sachsen eine „schwere Niederlage“ genannt. Es könne nicht sein, dass die Partei innerhalb von zwei Jahrzehnten 24 Prozentpunkte verliere, sagte er.
In der Bundespolitik hieß es seit Wochen, schlechte Ergebnisse in den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg seien „eingepreist“. Doch dieser Sonntag wird Folgen haben.
Sachsens AfD-Vorsitzender Jörg Urban kündigt an, eine Neuwahl anzustreben, sollte die Partei mehr Sitze bekommen, als sie Kandidaten aufstellen durfte. AfD-Mitglieder feierten die Ergebnisse.
Die Regierungen in Brandenburg und Sachsen werden nach den Landtagswahlen nicht weitermachen können. Die bisherigen Regierungsparteien ziehen Zuversicht aus der Tatsache, dass sie immer noch vor der AfD liegen.
Die AfD habe bei den Landtagswahlen in Sachsen ein historisch gutes Ergebnis erreicht, sagte AfD-Spitzenkandidat Jörg Urban.
Die AfD gewinnt stark hinzu, wird aber nicht stärkste Partei in Sachsen und Brandenburg. CDU und SPD können wahrscheinlich weiter regieren. Dennoch geht eine Ära zu Ende.
Die CDU bleibt stärkste Partei in Sachsen.
Sachsen hat einen neuen Landtag gewählt – und die derzeit regierende große Koalition muss um ihre Mehrheit bangen.
Bei der Landtagswahl in Sachsen ist die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer Prognosen zufolge trotz Verlusten stärkste Kraft geworden und hat die AfD auf Distanz gehalten. Die Regierung aus CDU und SPD wurde klar abgewählt.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg haben die Bürger die Regierungen abgewählt. AfD und Grüne gewinnen deutlich hinzu.
Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab als 2014. In beiden Ländern müssen die bisherigen Regierungskoalitionen mit dem Verlust ihrer Mehrheit rechnen.
Die Wahllokale in Sachsen sind geöffnet, der zugespitzte Wahlkampf ist zu Ende. Der Kampf um die Wählerstimmen spielte sich in den vergangenen Wochen vor allem zwischen CDU und AfD ab. Ein Ortsbesuch.
Bei der Landtagswahl in Sachsen dürfte die AfD laut Umfragen auf dem zweiten Platz hinter der CDU landen. Was sagen andere Wähler zum erwarteten starken Ergebnis der rechtspopulistischen Part?
Heute ist Wahltag bei zwei Nachbarn im Osten. Die haben schon Kriege gegeneinander geführt – aber sie haben auch manches gemeinsam. Hier wie dort geht eine Ära zu Ende.
Bei der sächsischen Landtagswahl gehe es nicht um Berlin oder Brüssel, sondern um das Bundesland selbst, sagt CDU-Spitzenkandidat Kretschmer. Dabei weisen die Wahlen in Brandenburg und Sachsen weit über Potsdam und Dresden hinaus.
In Brandenburg und Sachsen haben die Wahllokale geöffnet. Zwei Landtage sind neu zu besetzen. Die Abstimmungen in den beiden Ost-Ländern haben auch eine hohe bundespolitische Bedeutung.
Brandenburg und Sachsen haben jeweils ein sehr kompliziertes Wahlrecht. Das könnte dazu führen, dass das Ergebnis für die Parteien gegenüber den Zweitstimmenanteilen verzerrt wird.
In der digitalen Welt muss sich das Medium Zeitung bewähren. Für regionale Blätter ist der Wettbewerb hart. Weiß die „Sächsische Zeitung“, wie man besteht? Sie hat große Themen. Ein Redaktionsbesuch.
Seit der Wiedervereinigung waren Brandenburg und Sachsen die politisch stabilsten Länder im Osten, denn SPD und CDU regierten unangefochten – doch zu „Staatsparteien“ wurden sie nicht. Sonntag endet eine Ära der Illusionen.
Angela Merkel hat ihren einzigen Auftritt in der Zeit des Wahlkampfs in Sachsen wahrgenommen. Es war allerdings kein Wahlkampfauftritt.
Auf seinem Weg zur Kandidatur für den SPD-Vorsitz muss Jan Böhmermann einige Punkte abhaken – den ersten will er nun geschafft haben. Der SPD-Ortsverein Köthen hat den Satiriker aufgenommen. Doch der Landesverband widerspricht.
Beflügelt vom Erfolg in Bayern wollen die Freien Wähler auch in Sachsen endlich in den Landtag kommen. Bislang sieht es aber nicht so aus, als ob ihnen das gelingt.
Bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg könnten die Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU) trotz Verluste im Amt bleiben. Dennoch droht ein politisches Beben.
Die Zweier-Koalitionen in Dresden und Potsdam werden nach den Wahlen am Sonntag wohl keine Mehrheit mehr haben. Die amtierenden Ministerpräsidenten Kretschmer und Woidke warben am Freitag noch einmal für sich – und warnten vor einem Erfolg der AfD.
In Leipzig beendete die CDU-Sachsen den Wahlkampf vor den Landtagswahlen am Sonntag. Spitzenkandidat Michael Kretschmer betonte erneut seine Absage an eine Zusammenarbeit mit der AfD – und begründete dies auch mit persönlichen Erfahrungen.
Am Sonntag geht in Sachsen wohl auch die Zeit der Zweier-Koalitionen zu Ende. Um an der Macht zu bleiben, gibt es für die CDU nur eine realistische Option. Doch die Hürden sind hoch – und es könnte alles noch schwieriger werden.
In Sachsen hat die AfD die Vorherrschaft der CDU längst gebrochen. Aber Sören Voigt behauptet sich gegen die Rechtspopulisten. Er versucht den Wählern immer wieder zu erklären, wie gut es ihnen eigentlich geht.
Für CDU und SPD geht es in Sachsen steil bergab. Dennoch könnte sich Michael Kretschmer (CDU) als Ministerpräsident halten. Weil alle Parteien ein Koalition mit der rechtspopulistischen Partei ausgeschlossen haben.
In Sachsen hat es die SPD seit jeher schwer. Die Polarisierung zwischen AfD, CDU und Grünen lässt ihre Umfragewerte abermals in den Keller rutschen. Doch Martin Dulig kämpft.
Mit hohem Aufwand unterstützt die Bundesregierung in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt die Abwrackung der Kohlereviere – des Klimas zuliebe. Doch die Zweifel an einer Klimapolitik, die Schnelligkeit vor Gründlichkeit predigt, bleiben.
Neueste Berechnungen zeigen: So alt waren die deutschen Wähler noch nie – besonders im Osten der Republik. Muss uns das kurz vor den Wahlen in Sachsen und Brandenburg alarmieren?
Die Bundesregierung hat den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen Strukturhilfen in Milliardenhöhe zugesagt. Kritik an dem Gesetzentwurf kommt aus der Opposition und von Umweltverbänden.
Obwohl die CDU in Umfragen vorne liegt, droht trotzdem ein Chaos nach der Wahl in Sachsen. Da eine Zusammenarbeit mit AfD und Linke kategorisch ausgeschlossen wurde, bliebe nur noch ein Bündnis aus SPD und Grünen. Doch die sträuben sich besonders.
Ostdeutschen Ländern wird immer wieder eingeredet, dass sie aufgrund des Kohleausstiegs ein Wirtschaftsproblem haben. Dabei ist der das geringste Problem in Sachsen und Brandenburg.
Schon vor der Wahl in Sachsen steht fest, dass alle möglichen Regierungskonstellationen nur in Zusammenarbeit mit den Grünen eine Mehrheit finden. Doch mit einer Partei tun sich die Grünen besonders schwer – und das ist nicht nur die AfD.