Unser Schmerz, euer Schweigen
„Wir haben mit dieser Revolution die Welt verändert, und das dürfen wir uns nicht nehmen lassen“, sagt die Schriftstellerin Ines Geipel: Was der Erfolg der Rechten in Sachsen über unser West-Ost-Verhältnis verrät.
„Wir haben mit dieser Revolution die Welt verändert, und das dürfen wir uns nicht nehmen lassen“, sagt die Schriftstellerin Ines Geipel: Was der Erfolg der Rechten in Sachsen über unser West-Ost-Verhältnis verrät.
Nach den Erfolgen der AfD in Brandenburg und Sachsen fordert der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki, offener mit der AfD und ihren Wählern umzugehen. So wie die Linke Sahra Wagenknecht.
Bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg verliert die Linke deutlich. Thüringens linkem Regierungschef Ramelow macht das Ergebnis dennoch Hoffnung. Was sonst wichtig wird und wo bald noch gewählt werden könnte, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Lange hat die CDU die Politik im Freistaat dominiert, ihre Direktmandate waren eine sichere Bank. Diese Zeit ist nun vorbei. Ein Besuch in Sachsen.
Nach ihren Wahlerfolgen sieht die AfD sich auf dem Weg zur Volkspartei und will vom Osten her das Land erobern. Von der CDU wünscht sie sich Gespräche über eine Koalition.
Die AfD ist allein mit Regierungskunst nicht kleinzukriegen. Ihre Wähler haben Interessen, die weder SPD noch CDU artikulieren. Denn sie wollen und können das nicht.
Weder in Brandenburg noch in Sachsen ist die FDP in den Landtag eingezogen. Ihr Vorsitzender Christian Lindner erklärt das mit der Zuspitzung gegen die AfD – und appelliert an die etablierten Parteien.
Das starke Wahlergebnis der AfD alarmiert die Wirtschaft: Fachleute empfehlen mehr Geld für Digitales. Die SPD hat eine andere Idee.
Die SPD hat schon schlimmere Wahlsonntage erlebt, trotzdem ist die Stimmung schlecht. Hätte die Partei noch eine Vorsitzende, wäre sie gefragt worden, wie lange sie noch im Amt bleiben wolle.
Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer versucht gar nicht erst, die Verluste ihrer Partei schönzureden. Mit ihrer Antwort auf eine doppelte Frage löst sie schon wieder Wirbel aus.
Es stünde den neuen Koalitionen im Osten gut an, auf marktwirtschaftliche Positionen zu setzen. Dazu braucht es nicht die FDP.
Nach den Landtagswahlen leckt die Linke ihre Wunden. Sie fürchtet um ihre Rolle als Partei des Ostens. Was hat das Desaster verschuldet? Falsche Themen, falsches Personal?
Nach ihrem Erfolg bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg sieht die AfD ihre Position in der deutschen Parteienlandschaft gestärkt. Parteichef Jörg Meuthen sieht die AfD nicht als Protest- sondern als „Volkspartei“.
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer schließt auch nach den AfD-Erfolgen bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg eine Annäherung an die Rechtspopulisten aus. Es werde auch künftig keine Regierung mit Beteiligung der AfD geben, sagte Kramp-Karrenbauer in Berlin.
Nach den enttäuschenden Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg steckt die Linke in einer schwierigen Situation. Zum einen will die Partei ihr Programm überdenken, zugleich soll geschlossen für den Thüringer Ministerpräsidenten Ramelow Wahlkampf geführt werden.
Die CDU hat bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg starke Verluste erlitten. Nun will Kramp-Karrenbauer bis zum CDU-Parteitag Ende November Veränderungen anstoßen – beim Klimaschutz und der umstrittenen Grundrente.
Dem sächsischen Ministerpräsidenten ist es gelungen, seiner Partei den Wahlsieg zu sichern. Nun will Kretschmer Gespräche mit SPD und Grünen führen – und er ist einer von wenigen, die ein solches Bündnis überhaupt zusammenhalten könnten.
Die bisherigen Koalitionen in Dresden und Potsdam können nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg nicht weiterregieren, die Grünen sind wichtiger Partner in den Verhandlungen. Verfolgen Sie die Pressekonferenz der Partei hier im Livestream.
Die SPD hat bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg herbe Verluste hinnehmen müssen, blieb in Brandenburg jedoch trotzdem stärkste kraft vor der AfD. Neben den Regierungsbildungen in den beiden Ostdeutschen Bundesländern steht auch die Wahl einer neuer Parteispitze an.
Nach den Landtagswahlen wird die Kritik an der CDU-Parteispitze im Bund lauter. Außer dem früheren Fraktionschef Friedrich Merz meldet sich auch Ministerpräsident Daniel Günther zu Wort – und spricht von einem „Alarmsignal“.
Er wolle der Ministerpräsident aller Sachsen sein, sagte Michael Kretschmer am Montag in Berlin. Die CDU liegt bei den Landtagswahlen aber nur knapp vor der AfD.
Ministerpräsident Michael Kretschmer kann nach der Landtagswahl in Sachsen wohl im Amt bleiben. Die AfD ist der CDU aber auf die Pelle gerückt und ist jetzt zweitstärkste Kraft. Wie finden die Sachsen ihr Wahlergebnis?
Am Montag nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg analysieren europäische Medien das Wahlergebnis – und zeigen sich beunruhigt über den Erfolg der AfD.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg kam die AfD jeweils deutlich über die 20-Prozent-Marke. Ihr Erfolg macht eine Regierungsbildung schwierig. Für AfD-Chef Gauland ist eins klar: Sie werden die Politik in Zukunft stark mitbestimmen.
Die AfD ist in Sachsen und Brandenburg stark wie nie und fordert offensiv Teilhabe ein. Doch die bisherigen Regierungsparteien winken ab. Mit den Rechtspopulisten wollen weder SPD noch CDU koalieren.
Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg zeigen: Die AfD hat der Linkspartei den Rang als Protestpartei abgelaufen – und wird in Sachsen zunehmend als Anwalt ostdeutscher Interessen gesehen. Doch ihr Erfolg birgt auch ein Risiko. Eine Analyse.
CDU und SPD können bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg jeweils einen Sieg feiern. Aber die Konkurrenz von rechts und links wird immer stärker. Die Parteien müssen sich um ihre Machtposition im Bund sorgen. Eine Analyse.
Im deutschen Osten beklagen Unternehmer häufig die teils offen, teils latent ausländerfeindliche Stimmung: Sie erschwert, ausländische Fachkräfte anzuwerben. Das muss sich dringend ändern. Die Voraussetzungen dafür sind gut – auch nach den Wahlen.
Viele Ostdeutsche sind gegen mehr Zuwanderer. Doch Ökonomen warnen: Ohne neue Arbeitskräfte aus dem Ausland geht es wirtschaftlich bergab.
In Sachsen und Brandenburg haben sich die Nichtwähler zu Wort gemeldet – ist es nun akzeptabel, sie vom Wählen wieder abzubringen? In der Show von Anne Will führt der Wahlabend zu überraschenden Einsichten.
Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg sind rum – und CDU und SPD können zumindest leicht aufatmen. Warum die Sozialdemokraten trotzdem einen Rekord aufstellten und was nun aus Jan Böhmermann wird, steht im F.A.Z.-Sprinter.
Auch wenn die CDU in Sachsen vor der AfD geblieben ist, hat sie bei den Landtagswahlen schwach abgeschnitten. Was das für die Bundespolitik bedeutet, analysiert der Leiter der F.A.Z.-Parlamentsredaktion, Eckart Lohse, im Video.
Zwei selbstgesteckte Ziele hat die AfD in Sachsen deutlich verfehlt: Weder hat sie mehr als 30 Prozent erreicht, noch ist sie stärkste Kraft geworden. Die stärkste Kraft ist weiter die CDU und das hat sie vor allem Michael Kretschmer zu verdanken.
Die Grünen legen im Osten zu, viele aber hatten sich mehr erwartet. Die Sprachregelung lautet nun, dass die Partei unter dem knappen Rennen um die Spitzenposition gelitten habe.
Was bedeuten die Erfolge in Sachsen und Brandenburg für die AfD? Zuallererst eine Stärkung des rechtsradikalen „Flügels“ – die könnte sich jedoch als Bumerang erweisen.
Bei der Landtagswahl in Sachsen ist die CDU von Ministerpräsident Michael Kretschmer Hochrechnungen zufolge trotz Verlusten stärkste Kraft geworden und hat die AfD auf Distanz gehalten. Die Regierung aus CDU und SPD wurde klar abgewählt.