Der lange Schatten des Falls Khashoggi
Eine irrtümliche Festnahme in Paris erinnert Saudi-Arabien daran, dass der Mord an Jamal Khashoggi nicht so schnell vergessen sein wird – genau wie die Rolle, die das Königreich dabei spielte.
Eine irrtümliche Festnahme in Paris erinnert Saudi-Arabien daran, dass der Mord an Jamal Khashoggi nicht so schnell vergessen sein wird – genau wie die Rolle, die das Königreich dabei spielte.
Mehr als drei Jahre nach der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Kashoggi hat die französische Grenzpolizei einen mutmaßlichen Täter festgenommen. Er wollte einen Flug Richtung Riad nehmen.
Frauen dürfen Auto fahren und allein reisen: Inzwischen ist die Trennung nach Geschlecht in der saudischen Öffentlichkeit fast gänzlich Geschichte. Kronprinz Bin Salman will so neue wirtschaftliche Potentiale erschließen.
Aus der Haft entlassen, doch die Repression hält an: Wir haben mit der saudischen Aktivistin Loujain al-Hathloul über ihre Schwester Lina gesprochen. Die politischen Reformankündigungen ihres Landes hält sie für eine Farce.
In dem freigegebenen Dokument geht es um Kontakte zwischen den Entführern der Passagiermaschinen und einzelnen saudi-arabischen Beamten. Es gibt aber keinen Beweis dafür, das die Regierung in Riad an den Anschlägen beteiligt war.
Könnte das Verhältnis der arabischen Golfstaaten zu Iran unter Ebrahim Raisi besser werden als zuletzt? Beide Seiten haben Interesse an Entspannung in der Region – aber andere Akteure könnten das verhindern.
Mit Drohnen und Raketen haben die Houthi-Rebellen Öl-Einrichtungen in Saudi-Arabien attackiert. Die Regierung in Riad spricht von einem Angriff auf die weltweite Energieversorgung.
Die CIA ist sich sicher: Der Auftraggeber des Mords am saudi-arabischen Regimekritiker Jamal Khashoggi war Kronprinz Muhammad Bin Salman. Die Chronik einer Kommandoaktion.
Laut einem amerikanischen Geheimdienstbericht hat der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman die Operation, die zur Ermordung Jamal Khashoggis führte, genehmigt. Der Journalist war 2018 in Istanbul getötet worden. Riad weist den Bericht zurück.
Unter Präsident Trump waren die Beziehungen zwischen Amerika und Saudi-Arabien ausgezeichnet. Selbst der aus Riad erteilte Befehl zum Mord an dem Dissidenten Khashoggi trübte das Verhältnis nicht. Doch mit Biden hat sich der Wind gedreht..
Mit hohen Preisgeldern lockt Saudi-Arabien die besten Reiter der Welt. Mit dabei ist auch Sibylle Vogt, die den Triumph von Riad aber nicht wiederholen kann.
Saudi-Arabien will die Wirtschaft des Landes unabhängiger von Öl machen und Investoren anlocken. Staatsaufträgen sollen nur noch an Unternehmen gehen, die ihren regionalen Sitz im Königreich haben.
Um im Jemen-Krieg Stärke zu demonstrieren, beschießen die Houthi Saudi-Arabien. Das dürfte denjenigen in Bidens Regierung ungelegen kommen, die Trumps Einstufung der Rebellen als Terrorgruppe rückgängig machen wollen.
Qatar stand 2017 plötzlich fast allein da, als die Nachbarn am Golf eine Blockade verhängten. Nach eingefrorenen Beziehungen und gekappten Verbindungen könnte nun der Durchbruch kommen – doch nicht alle sind zufrieden.
Das unbestätigte Treffen Netanjahus mit Muhammad Bin Salman passt ins Bild der israelisch-saudischen Beziehungen: Man kooperiert, zeigt das aber noch nicht offen. Am Horizont stehen Iran – und ein neuer Mann im Weißen Haus.
Der G-20-Gipfel, der an diesem Wochenende stattfindet, sollte für Saudi-Arabien zu einer Gelegenheit werden, sein ramponiertes Image wieder aufzubessern. Stattdessen gerät Riad nun außenpolitisch ins Hintertreffen.
Die meisten Europäer bibbern für Biden. Von Benjamin Netanjahu über Muhammad Bin Salman bis Kim Jong-un würden aber auch viele Politiker Trump vermissen. Andere geben sich gleichgültig. Ein Überblick unserer F.A.Z.-Korrespondenten.
Im Hintergrund hat Bahrein lange Zeit Beziehungen zu Israel gehabt. Nun folgt das kleine Königreich den Vereinigten Arabischen Emiraten und nähert sich Jerusalem weiter an. Nicht zuletzt der gemeinsame Gegner in Teheran führt die Länder zusammen.
Vor Monaten vermittelte Riad ein Friedensabkommen zwischen der jemenitischen Regierung und den Separatisten im Land. Nun soll es endlich umgesetzt werden.
Saudi-Arabien berichtet, es habe ein von den jemenitischen Houthi-Rebellen abgefeuertes Geschoss abgefangen. Ziel sei die Hauptstadt des Landes gewesen. Auch auf Städte im Süden Arabiens hätten die Houthi geschossen.
Muhammed bin Salman und der saudische Staatsfond wollen Newcastle United übernehmen. Der Premier-League-Partner Qatar hält dagegen. Es ist ein Kampf mit allen Mitteln – und ein Konflikt, der weit über den Sport hinaus reicht.
Das Coronavirus hat den Jemen erreicht – doch dort wird im Krieg eine neue Front eröffnet. In der von Saudi-Arabien angeführten Allianz gegen die Houthi-Rebellen stellen sich Separatisten gegen die Regierung.
Ausgerechnet in Riad schlägt Rennreiterin Sibylle Vogt die Stars der Männer-Branche. Doch wie kommt es eigentlich, dass sie als Frau in Saudi-Arabien überhaupt an einem Wettkampf teilnehmen darf?
In Pandemie-Zeiten bestätigt sich für Saudi-Arabien mal wieder, dass alles Übel aus Iran kommt. Und Demokratie nur krank macht.
Der Internationale Währungsfonds hat mit Bezug auf Corona von einer fragilen Konjunktur gesprochen. Dies wird an den Aktienmärkten anscheinend unterschätzt.
Die Folgen der Epidemie werden konkret: China verliert Tempo und plant ein großes Konjunkturpaket. Viele Italiener müssen wegen des Virus zu Hause bleiben.
Riad fühlt sich unwohl, Erdogan nennt ihn „inakzeptabel“ und für Iran ist er schlicht eine Provokation – die Reaktionen aus der Region auf den Friedensplan des amerikanischen Präsidenten.
Lazio Rom gewinnt den italienischen Supercup durch ein 3:1-Sieg in der saudischen Hauptstadt Riad gegen Juventus Turin.
Er ist jung und braucht das Geld: Der saudische Kronprinz Muhammad Bin Salman bringt den weltgrößten Ölkonzern Saudi Aramco an die Börse. Damit will er nicht nur das Land reformieren, sondern auch die eigene Macht sichern.
Der „Kampf auf den Dünen“ wird zu einer unspektakulären Machtdemonstration von Anthony Joshua. Der Brite siegt klar über den chancenlosen Andy Ruiz jr. und holt sich seine vier WM-Gürtel zurück.
Am 11. Dezember richten die Börsianer ihre Aufmerksamkeit auf die Börse in Riad. An diesem Tag soll der staatliche saudi-arabische Ölkonzern Aramco dort debütieren.
Die Nachbarländer machten es vor, nun betreibt auch Saudi-Arabien massives „sportswashing“. Neben dem internationalen Imageeffekt gibt es aber noch einen Grund, sportliche Großveranstaltungen ins Land zu holen.
Im Dezember bringt Saudi-Arabien den Ölkonzern Aramco an die Börse. Wer sich darauf einlässt, braucht wenig Skrupel und gute Nerven. Ein Check des größten Börsengangs der Welt.
Formula E als Einstieg: Die Sause ist Teil der Zukunftsvision des saudischen Kronprinzen für sein Land. Auch für die deutschen Teams ist die Rennserie mehr als nur Sport.
Saudi-Arabiens Kronprinz will das Königreich umbauen und die Wirtschaft unabhängig von Ölpreisen gestalten. Doch vor allem international steht der Regierung ihr eigenes Image im Weg.