Ein Triumph zur rechten Zeit
Um seinen Erfolg auszukosten, erklärt Amerikas Präsident den Terrorführer für übler als Al-Qaida-Chef Bin Ladin. Das stößt auch Republikanern auf.
Um seinen Erfolg auszukosten, erklärt Amerikas Präsident den Terrorführer für übler als Al-Qaida-Chef Bin Ladin. Das stößt auch Republikanern auf.
Für Donald Trump, der zuletzt für den Rückzug aus Syrien kritisiert wurde, kommt die Tötung Abu Bakr al Bagdadis im rechten Moment. Der IS wird durch den Schlag wohl nur moralisch geschwächt.
Donald Trump meint, über dem Gesetz zu stehen – und zieht seine Anhänger immer tiefer in den Sündenpfuhl.
Das Justizministerium muss nun doch alle Karten auf den Tisch legen: Das Repräsentantenhaus hat ein Recht darauf, die bislang geheimen Informationen des Mueller-Berichts einzusehen, urteilt ein Gericht – für Trump und Minister Barr ist das eine abermalige Schlappe.
Republikanische Abgeordnete haben am Mittwoch jenen abhörsicheren Raum des Kapitols in Beschlag genommen, in dem derzeit die Untersuchungen zur Ukraine-Affäre laufen. Stunden zuvor war den Ermittlern ein Durchbruch gelungen.
In der Ukraine-Affäre bleiben Präsident Trump und seinen Getreuen nur drei Verteidigungsstrategien. Eine davon birgt ein sehr großes Risiko – hat aber auch potentiell die größte Durchschlagskraft.
In einem Tweet bezeichnet Donald Trump seine innerparteilichen Gegner als „Abschaum“ – und wird dafür nun vom Weißen Haus offiziell verteidigt. Spott zieht Amerikas Präsident auch mit dem Plan einer Grenzmauer in Colorado auf sich.
Trump forderte mehr Unterstützung - und bekam sie. Etwa zwei Dutzend Republikaner stürmten einen Saal im Kongress, in dem gerade Anhörungen im Zusammenhang mit Vorermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren Donald Trumps liefen.
Trump hat von den Republikanern gefordert, ihn im Kampf gegen ein drohendes Amtsenthebungsverfahren besser zu unterstützen. Nun protestierten Abgeordnete dagegen, dass eine Geheimdienstausschuss-Sitzung hinter verschlossenen Türen stattfinden sollte.
Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.
Ein Drittel aller von Donald Trump nominierten Botschafter scheint sich vor allem durch eines auszuzeichnen: großzügige Spenden an die Republikaner. Allerdings hat auch sein Vorgänger Barack Obama schon gerne Großspender in den diplomatischen Dienst berufen.
Die Demokraten seien zwar eine „lausige“ Partei, aber immerhin hielten sie zusammen, sagt der amerikanische Präsident. Mit seiner Bemerkung zielt Trump auf die eigenen Republikaner.
Zahlreiche amerikanische Soldaten überschreiten die Grenze in den Irak. Doch noch könnte es sein, dass Amerikas Präsident seinen vollständigen Abzug ein zweites Mal relativiert.
Der Rückzug amerikanischer Truppen aus Nord-Syrien werde Amerika unsicherer machen und sei ein strategischer Fehler. McConnell ist nicht der erste Republikaner, der sich offen gegen Trumps Entscheidung stellt.
Nach wie vor steht die breite Mehrheit der Republikaner hinter Donald Trump. Doch einzelne Republikaner erwägen bereits, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Amerikas Präsidenten zu unterstützen. Sie bewegen sich dabei auf einem schmalen Grat.
Doch ein Geben und Nehmen?: Bei einem Auftritt in Dallas wird Donald Trump von seinen Anhängern gefeiert. Doch sein Stabschef bringt ihn mit einer Aussage zur Ukraine-Affäre in Erklärungsnot.
Trump zieht aus Syrien ab und überlässt das Krisenland den Russen. Ob Erdogan seine Ziele erreicht, ist noch nicht klar. Aber zwei Sieger dürften schon feststehen. Von unseren F.A.Z.-Woche-Korrespondenten und -Autoren.
Syrien, Ukraine – und die eigene Partei: Donald Trump kämpft an mehreren Fronten. Das geht an die Substanz des amerikanischen Präsidenten. Das zeigt auch der heftige Streit mit Nancy Pelosi. Unterdessen verschärft sich die Konfrontation mit dem Kongress.
Bis jetzt gab es zwei Amtsanklagen gegen Präsidenten in Amerika, beide jedoch scheiterten – aus gutem Grund. Welche Wege zur Absetzung von Donald Trump wahrscheinlicher sind.
Das Chaos im syrisch-türkischen Grenzgebiet und darüber hinaus spiegelt das Chaos der amerikanischen Politik. Die versucht jetzt, den Schaden zu begrenzen. Gewinner sind Amerikas Widersacher.
Noch nie haben so viele Republikaner Präsident Donald Trump öffentlich kritisiert. Für den amerikanischen Präsidenten ist die Wut über den Rückzug aus Syrien innenpolitisch extrem ungünstig.
Trotz Amtsenthebungs-Ermittlungen und Ukraine-Affäre: Amerikas Präsident lässt sich abermals für Beschimpfungen bejubeln. Sein Wahlkampf bleibt so aggressiv wie zuvor.
Nachdem er der Türkei zunächst mit Sanktionen gedroht hatte, bietet Donald Trump sein Land als möglichen Vermittler zwischen den Kampfgegnern an. Die Türkei verlangt derweil Solidarität von seinen Nato-Bündnispartnern.
Im amerikanischen Kongress regt sich massiver Widerstand gegen Trumps Umgang mit der türkischen Militäroffensive. Auch Europa zeigt sich besorgt – und setzt auf diplomatische Initiativen.
Im Rahmen der Ermittlungen gegen Donald Trump und seinen Privatanwalt sind zwei Geschäftsleute aus der Ukraine und Weißrussland festgenommen worden. Ihnen werden Verstöße gegen das Wahlkampffinanzierungsrecht vorgeworfen.
Das Weiße Haus teilt den Demokraten mit, dass Donald Trump jede Kooperation in den Impeachment-Ermittlungen verweigert. Tatsächlich ist das eine politische Kriegserklärung.
Den Truppenabzug aus Syrien hat Donald Trump mit einem gewagten historischen Vergleich begründet. Die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten erntet auch unter Republikanern massive Kritik.
Trumps Drohgebärden haben Erdogan nicht abgehalten in Syrien einzumarschieren, nun wollen Amerikas Senatoren den türkischen Präsidenten mit persönlichen Sanktionen belegen – und mit ihrer Resolution ein etwaiges Veto Trumps überstimmen.
Deutlich mehr Republikaner als Demokraten verabschieden sich mit der nächsten Wahl aus dem Kongress. Bei manchen spielt auch Kritik an Donald Trump eine Rolle – der kann nun ihm genehme Kandidaten aufbauen.
Das Weiße Haus verschärft seine Blockadehaltung bei den Ermittlungen gegen Trump in der Ukraine-Affäre. Von der Administration können die Demokraten keinerlei Kooperation erwarten, heißt es in einem Brief an das Repräsentantenhaus.
Weil er amerikanische Truppen aus Nordsyrien abziehen will, rebelliert der Kongress gegen Donald Trump – auch zahlreiche Republikaner wagen sich aus der Deckung. Der Präsident reagiert ungewöhnlich kleinlaut.
Für die Entscheidung, Truppen aus Syrien abzuziehen, wurde der amerikanische Präsident heftig kritisiert. Nun reagiert er auf Twitter: Amerika unterstütze die Kurden weiterhin mit Geld und Waffen.
Die Empörung über Donald Trump in der Ukraine-Affäre ist groß, aber auch Joe Biden ist schwer beschädigt. Im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf wittern längst andere Kandidaten der Demokraten ihre Chance.
In einem Telefonat überzeugt Erdogan Trump, sich aus dem Nordosten Syriens zurückzuziehen. Den Kurden dort droht eine Massenvertreibung – und danach will Ankara Flüchtlinge ansiedeln.
Der amerikanische Präsident duldet nicht den Hauch von Kritik aus den eigenen Reihen. Die Republikaner fürchten, dass seine Strategie die Lage nur verschlimmert.
In der Ukraine-Affäre kritisieren auch Republikaner das Verhalten von Donald Trump. Der Präsident reagiert mit Beleidigungen.