Polizei durchsucht 25 Wohnungen von „Reichsbürgern“
In mehreren Bundesländern laufen Razzien gegen so genannte „Reichsbürger“. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem gewerbsmäßige Urkundenfälschung und Sachbeschädigung vor.
In mehreren Bundesländern laufen Razzien gegen so genannte „Reichsbürger“. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem gewerbsmäßige Urkundenfälschung und Sachbeschädigung vor.
Bei einer Maskenpflicht-Kontrolle in einem Troisdorfer Supermarkt wurden zwei Polizisten schwer verletzt. Offenbar lief die Aktion nicht zufällig aus dem Ruder. Die Ermittler glauben inzwischen, dass Reichsbürger hinter dem Vorfall stecken.
Mit der neuen Reichsregierung unter Brüning wird die verhängnisvolle Zeit der Präsidialkabinette eingeläutet. Möglich macht es Artikel 48 der Verfassung. Und die Frankfurter Zeitung sieht dunkle Wolken heranziehen.
Bei Razzien vor einer Woche hat die Polizei mehrere Schuss-, Hieb- und Stichwaffen sichergestellt. Bei den Durchsuchungen in der Reichsbürger-Szene sind die Beamten auch bedroht worden.
Sie gelten als verfassungsfeindlich, rechtsextrem und gewaltbereit: Was steckt hinter der „Reichsbürger“-Gruppierung, die Innenminister Seehofer heute verboten hat und die die Polizei ausgehoben hat?
Der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat erstmals eine Gruppierung der sogenannten Reichsbürger verboten. Bei den Durchsuchungen wurden auch Schusswaffen beschlagnahmt.
Hessen müht sich zwar, sogenannte Reichsbürger zu entwaffnen. Doch immer noch befinden sich 208 Pistolen und Gewehre im Besitz der Extremisten – legal.
Ein Sportschütze aus dem Kreis Offenbach muss den Entzug seiner Waffenbesitzkarte hinnehmen. Das Verwaltungsgericht Darmstadt verweist auf seine Nähe zu den sogenannten Reichsbürgern.
Obwohl Reichsbürger seit Jahrzehnten aktiv sind, stehen Untersuchungen noch am Anfang. Umso erhellender ist ein nun erschienener Sammelband.
Es gilt, alle rechtsstaatlichen Mittel anzuwenden, um Reichsbürger aus dem Sicherheitsapparat auszuschließen. Es hilft aber nicht, allen Mitgliedern der Sicherheitsbehörden pauschal ein blindes rechtes Auge zu unterstellen. Eine Analyse.
Ein in Deutschland gesuchter Neonazi ist von der spanischen Polizei auf Mallorca festgenommen worden. Der 28-Jährige gehört offenbar zur rechtsextremen Gruppe der "Reichsbürger" und gilt als sehr gefährlich. Er soll im Februar versucht haben, einen Bombenanschlag in Burglengenfeld in Bayern zu verüben.
Hessens Innenminister Beuth will sogenannte „Reichsbürger“ entwaffnen, weil diese den deutschen Staat und seine Institutionen ablehnen. Doch die Szene wehrt sich dagegen – vor Gericht.
Die verfassungsgebende Nationalversammlung wird nicht in der Hauptstadt Berlin tagen. Dafür gibt es mehrere gute Gründe.
Die Polizei hat in Hessen und Bayern Hausdurchsuchungen durchgeführt wegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit. Einer der Verdächtigen soll der Reichsbürger-Szene angehören.
Schon wieder ein „Tatort“ mit Reichsbürgern. Diesmal treiben sie in Dortmund ihr Unwesen. Ist das Ruhrgebiet mit seinen stillgelegten Zechen ein Nährboden für diese Bewegung?
Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat klargestellt: Sogenannte Reichsbürger sind „waffenrechtlich unzuverlässig“ und müssen ihre Waffen samt Munition abgeben.
Mehrere Handfeuerwaffen wurden einem mutmaßlichen Reichsbürger entzogen. Der Mann forderte 100.000 Dollar Schadensersatz und steht nun vor Gericht.
Prepper sind Leute, die Vorräte und Waffen bunkern und den Tag X herbeifiebern. Wann der Tag X anbricht und wofür das X steht, ist Auslegungssache. Es gibt auch solche, die hier ein bisschen nachhelfen wollen.
Die Aktivisten im Hambacher Forst geben vor, den Wald vor der Abholzung retten zu wollen. Doch wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.
Das Trierer Verwaltungsgericht hat einen Polizeibeamten aus dem Dienst entlassen. Er soll „Reichsbürgern“ nahestehen. Immer wieder habe er seine Verfassungsfeindlichkeit deutlich gemacht haben – auch vor Gericht.
Sie lehnen die Bundesrepublik ab und sind häufig Waffennarren – die Zahl der „Reichsbürger“ steigt laut Verfassungsschutz weiter an. Und Grund für Entwarnung gibt es trotz der jüngsten Entwaffnungen nicht.
In Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz soll „Reichsbürgern“ der Besitz von Waffen „unmöglich“ gemacht werden, sagt der Innenstaatssekretär. Das Phänomen sei sehr ernst zu nehmen, heißt es.
Obwohl es 2017 nur einen islamistischen Terroranschlag in Deutschland gab, hält Innenminister Seehofer die Szene weiter für höchst gefährlich. Besonders in einer Gruppe sieht der Verfassungsschutz eine Bedrohung.
Die Zahl der sogenannten „Reichsbürger“ in Deutschland hat sich nach dem Verfassungsschutz 2017 deutlich erhöht. Verfolgen Sie Vorstellung des Berichts mit Bundesinnenminister Horst Seehofer im Livestream.
Die Zahl derjenigen, die den Staat ablehnen, ist auf rund 16.500 gestiegen. Die Szene habe eine hohe Affinität zu Waffen, heißt es im Bericht des Inlandsgeheimdienstes.
„Reichsbürger“ lehnen die Existenz der Bundesrepublik Deutschland ab. In Hessen gibt es 1000 von ihnen. Sie sollen nun entwaffnet werden – mit strikteren Gesetzen.
„Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an und setzen sich gegen den Staat zur Wehr. Nun hat ein Gericht den Mitglieder und Sympathisanten der Gruppierung die Grenzen aufgezeigt. Zumindest in einem Punkt.
Im neuen Münchner „Tatort“ leben renitente „Reichsbürger“ in einem Dorf an der bayerisch-tschechischen Grenze nahezu unbehelligt, die Behörden haben resigniert. Dystopie oder Realität? Wir haben nachgefragt.
Angestellt beim Staat? Gelenkt vom einer höheren Macht? Im Münchner „Tatort – Freies Land“ ermitteln die Kommissare Leitmayr und Batic unter „Reichsbürgern“.
Lange wurden „Reichsbürger“ als eher harmlose Spinner abgetan. Doch die Zahl der Anhänger nimmt zu – und Behörden fühlen sich hilflos. Sachsen will die Szene nun konsequenter bekämpfen.
Rund 750 Rechtsextremisten und 1200 „Reichsbürger“ besitzen legal eine Schusswaffe. Aber was ist eigentlich mit den Linksextremisten? Eine Recherche.
Rund 750 Rechtsextremisten und etwa 1200 sogenannte Reichsbürger dürfen derzeit legal eine scharfe Waffe besitzen. Das hat eine Regierungsantwort auf eine Anfrage der Grünen ergeben. Nur wenigen Rechtsextremen wurde die Erlaubnis demnach wieder entzogen.
Seit ein „Reichsbürger“ in Bayern einen Polizisten erschossen hat, steht das heterogene Milieu unter stärkerer Beobachtung des Verfassungsschutzes. Die Sorge über die Gewaltbereitschaft der Szene wächst.
Die Bundesanwaltschaft hat Wohnungen von acht Personen durchsuchen lassen. Die Ermittler vermuten, dass die Beschuldigten für ihre Ziele töten würden.
Polizisten wollen eine Reichsbürgerin festnehmen. Der Lebensgefährte und ein weiterer Mann versuchen die Frau zu befreien – und verfolgen das Polizeiauto.
Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht an, ein Teil von ihnen hat einen rechtsextremistischen Hintergrund. Der Verfassungsschutz hat deshalb auch die Angestellten von Land und Kommunen überprüft. Nun stehen weitere Mitarbeiter unter Verdacht.