Tierfreund Adolf und die verklebte Zirbeldrüse
Der typische „Reichsbürger“ ist männlich, über 50 Jahre alt und fühlt sich betrogen von der Politik. Die Behörden gehen verstärkt gegen diese Menschen vor. Was treibt sie an?
Der typische „Reichsbürger“ ist männlich, über 50 Jahre alt und fühlt sich betrogen von der Politik. Die Behörden gehen verstärkt gegen diese Menschen vor. Was treibt sie an?
Vier Männer sollen in Mittelhessen eine rechtsnationale Gruppe mit rund 100 Anhängern gegründet haben. Mindestens einer von ihnen zählt sich zu den sogenannten Reichsbürgern.
Die Zahl der „Reichsbürger“ in Deutschland steigt – angeblich. Das liegt daran, dass die Behörden erst seit einem Jahr die Szene beobachten. Und jetzt werden die Ausmaße deutlich.
Die „Reichsbürger“ treiben die Verweigerung der Wirklichkeit auf die Spitze. Der Staat muss auf diese neuen Extremisten reagieren – am besten durch den Entzug seiner Wohltaten.
Die rechtsextremen „Reichsbürger“ erfahren großen Zulauf. Zahlen der Verfassungsschutzämter zeigen, in welchen Bundesländern die Gruppierung besonders aktiv ist.
In Schwaben hat ein Mann zweimal hintereinander mehrere Schüsse abgefeuert. Daraufhin umstellt die Polizei die ganze Nacht sein Haus und nimmt den polizeibekannten Mann am Morgen fest.
Die Eliten vergiften uns, Nazis wohnen in der hohlen Erde. Absurde Theorien, die sich aber immer rasanter verbreiten. Warum nur? Eine Aussteigerin aus der Szene erzählt.
Wolfgang P. lehnt diesen Staat ab. Als Polizisten seine Wohnung durchsuchen wollten, erschießt er einen von ihnen. Das Gericht verurteilte den „Reichsbürger“ deshalb zu lebenslanger Haft.
Bei einem Routineeinsatz der Polizei hatte er plötzlich das Feuer eröffnet: Jetzt wurde der „Reichsbürger von Georgensgmünd“ wegen Mordes verurteilt. Die Verteidiger hatten auf fahrlässige Tötung plädiert.
Wie wurde der „Reichsbürger“ Wolfgang P. zum Polizistenmörder? Diese Frage muss der an diesem Dienstag beginnende Prozess beantworten – und auch ob es weitere Schuldige gibt.
Sechs sogenannte Reichsbürger sollen eine rechtsterroristische Vereinigung gebildet und Anschläge geplant haben. Jetzt ist klar: Die Männer sind zwar rechtsextrem, aber nicht organisiert.
Sie erkennen die Bundesrepublik nicht an und neigen zunehmend zu Gewalt: Die sogenannten Reichsbürger rücken stärker in den Fokus der Verfassungsschützer. Nach Bayern hat in dieser Woche auch Sachsen ein detailliertes Lagebild vorgestellt.
Die „Reichsbürger“-Bewegung ist größer und gefährlicher als bisher angenommen. Das geht offenbar aus einem vertraulichen BKA-Papier hervor.
Der Entzug der Akkreditierung für 32 Journalisten beim G-20-Gipfel hat für Wirbel gesorgt. Die Erklärung der Bundesregierung: Unter den Angemeldeten seien verurteilte Straftäter gewesen.
Die „Reichsbürger“-Bewegung in Baden-Württemberg ist bedeutend größer, als die Behörden bislang vermutet haben. Das zeigen neue Zahlen, die FAZ.NET vorliegen. Sie geben auch Auskunft über erteilte Waffenbesitzkarten.
Von den etwa 12.600 „Reichsbürgern“ in Deutschland dürfen rund 700 eine Waffe besitzen. Dagegen wollen die Innenminister vorgehen. Sie glauben: Das kann sonst tödlich enden.
Die Szene der „Reichsbürger“ ist größer als bisher angenommen. Der Bundesverfassungsschutz hat neue Zahlen und Erkenntnisse vorgelegt. Vor allem ein besonderes Merkmal der Bewegung besorgt die Sicherheitsbehörden.
Ist Xavier Naidoo bloß ein wenig speziell oder ein rechter Verschwörungstheoretiker? Diese Frage hat er jetzt noch einmal eindeutig beantwortet.
Weil sie einen Polizisten mit einer gefährlichen Flüssigkeit angegriffen haben, stehen zwei sogenannte „Reichsbürgerinnen“ in Herzberg vor Gericht. Doch zum Prozessauftakt erschienen sie nicht.
Sie erkennen die Bundesrepublik Deutschland als Staat nicht an: Von rund 700 „Reichsbürgern“ in Hessen geht der Verfassungsschutz derzeit aus. Die Zahl könnte weiter steigen.
Er feuerte tödliche Schüsse auf einen SEK-Beamten ab. Nun muss der „Reichsbürger“ sich bald vor Gericht verantworten. Auch ein Polizist ist angeklagt.
Die Polizei ist in mehreren Bundesländern mit einem Großaufgebot gegen die so genannte Reichsbürger-Bewegung vorgegangen. Bei den Razzien machten die Fahnder brisante Funde.
Er hatte 2012 ein eigenes Königreich ausgerufen und unerlaubte Bankgeschäfte betrieben. Der Prozess gegen Peter Fitzek hatte einen Einblick in die bizarre Vorstellungswelt der sogenannten Reichsbürger gegeben.
Die „Reichsbürger“ werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Ihre steigende Zahl in Hessen ruft Besorgnis hervor.
Die Reichsbürger-Bewegung wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Bei Razzien gegen 16 Beschuldigte sind heute Beweise gesichert worden. Aufgrund der Gefährlichkeit waren Spezialeinheiten beteiligt.
Monate nach den tödlichen Schüssen eines „Reichsbürgers“ auf einen jungen Polizisten wird die Tat nun als Verbrechen eines Rechtsextremisten bewertet. Unterdessen gibt der Suizid eines an der Festnahme beteiligten SEK-Beamten Rätsel auf.
Eine rechtsextreme Gruppe soll Attentate auf Juden und Flüchtlinge geplant haben. Am Tag nach der Zerschlagung sitzen beide Festgenommenen in Untersuchungshaft – einer aber nur wegen eines leichteren Vergehens.
Sogenannte Reichsbürger sollen keine Waffenscheine mehr erhalten, erteilte Scheine womöglich widerrufen werden. In Stuttgart hat die Polizei schon 100 Verdächtige überprüft.
Die Polizei ist bundesweit gegen mutmaßliche Rechtsextremisten vorgegangen. Im Fokus der Ermittler steht wohl ein „Reichsbürger“, der Angriffe auf Asylbewerber, Polizisten und Juden geplant haben soll. Zwei Männer wurden festgenommen.
Im Fall des „Reichsbürgers“, der in Georgensgmünd einen Polizisten erschoss, steht ein anderer Beamter unter einem schrecklichen Verdacht.
Bei einer Razzia in Franken verletzte ein „Reichsbürger“ einen Polizisten im Oktober tödlich. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen einen Polizeibeamten eingeleitet. Ihm wird Beihilfe zum Totschlag vorgeworfen.
In Hessen wird das Waffenarsenal eines mutmaßlichen „Reichsbürgers“ entdeckt. Der Mann nutzt den Prozess für einen skurrilen Auftritt – und bekommt eine Bewährungsstrafe.
Bei einer Verkehrskontrolle im unterfränkischen Hofheim hat die Polizei einen wegen versuchter Nötigung gesuchten „Reichsbürger“ aufgegriffen. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand. Erst mit Hilfe zusätzlicher Beamter konnte er verhaftet werden.
Weil er seine Papiere unaufgefordert zurückgeschickt hatte, konnte sich ein sogenannter Reichsbürger bei einer Verkehrskontrolle in Niedersachsen nicht ausweisen. Dann verletzte er die Beamten. Auch in Mönchengladbach gab es Ärger mit „Reichsbürgern“.
Eine Umfrage der „Rheinischen Post“ unter den Sicherheitsbehörden der Länder zeigt eine besorgniserregende Zahl. Danach sollen mindestens 4500 Deutsche Anhänger der „Reichsbürger“-Bewegung sein.
Eine Finanzbeamtin wollte bei einem „Reichsbürger“ Geld eintreiben. Sieben Männer hinderten die Frau danach daran, in ihrem Auto wegzufahren. Deswegen standen sie abermals vor Gericht. Und gaben klein bei.