Der Hass, den er anstachelt
Die türkische Regierung bekundet den Hinterbliebenen der Terroropfer von Nizza ihr Beileid. Das ist der blanke Hohn. Denn eben noch hat Erdogan gegen Frankreich und die Freiheit gehetzt.
Die türkische Regierung bekundet den Hinterbliebenen der Terroropfer von Nizza ihr Beileid. Das ist der blanke Hohn. Denn eben noch hat Erdogan gegen Frankreich und die Freiheit gehetzt.
Recep Tayyip Erdogan bekämpft die Meinungsfreiheit. Der neue Titel von „Charlie Hebdo“ gibt ihm einen Vorwand gegen Frankreich, Emmanuel Macron und vermeintliche Blasphemie zu wüten.
Wie der russische Angriff auf Idlib in Syrien mit dem Krieg in Nagornyj Karabach zusammenhängt – und was das über das schwierige Verhältnis zwischen Moskau und Ankara aussagt.
Im Streit zwischen der Türkei und Frankreich um Meinungsfreiheit und den Islam streut „Charlie Hebdo“ Salz in die Wunden: Das französische Satireblatt druckt auf der Titelseite eine Karikatur von Recep Tayyip Erdogan ab. Der türkische Präsident schäumt.
„Unter vier Augen ist er sehr lustig“: Mit ihrem aktuellen Titel löst die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ neue Proteste aus. Die Türkei kündigt juristische und diplomatische Schritte gegen die Erdogan-Karikatur an.
In Bangladesch haben 40.000 Menschen gegen Karikaturen des Propheten demonstriert. Ansonsten hält sich der Protest gegen Frankreich und seinen Präsidenten Macron in Grenzen.
Die Provokationen des türkischen Präsidenten sind keine Ausrutscher, sie sind kalkuliert. Erdogan weiß, dass er mit Frankreich innenpolitisch mehr erreichen kann als mit Deutschland.
Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zum Islam hatten in der muslimischen Welt für Empörung gesorgt, in mehreren Ländern gingen am Wochenende hunderte Menschen auf die Straßen.
„Achtet nicht auf französisch gekennzeichnete Waren, kauft sie nicht“, fordert der türkische Präsident in einer Fernsehansprache. Die deutsche Kanzlerin reagiert – und stellt sich hinter Macron.
Der brutale Mord an einem französischen Lehrer dient dem türkischen Präsidenten dazu, sich als Beschützer der Muslime aufzuspielen. Kein Wort zu den Verbrechen, die etwa in Frankreich im Namen des Islam begangen werden.
Frankreich will auch nach der Ermordung von Samuel Paty Karikaturen des islamischen Propheten zeigen. Der türkische Staatschef Erdogan reagiert entsetzt und teilt aus.
Mesut Özil wird beim FC Arsenal nicht mehr gebraucht. Sein Verhalten auf und neben dem Platz wirft Fragen auf, auf die es keine Antworten gibt. Denn Politik lässt sich nicht mit Fußballschuhen vermessen.
In einer öffentlichen Rede hatte Erdogan dem französischen Präsidenten geraten, „seinen geistigen Zustand überprüfen“ zu lassen. Paris nennt die Attacke „inakzeptabel“ – und zieht den französischen Botschafter aus der Türkei ab.
Weil die Regierung den Alkohol überteuert, panschen die Menschen ihren Raki selbst und sterben daran. „Wahrhaft fromm ist, wer bei Mangel geduldig ausharrt“, sagt Präsident Erdogan.
Yüksek vergilerin altında ezilmekle kalmıyoruz artık. Erdoğan’ın “Yeni Türkiye”sinde vergiler artık can almaya başladı. İçkiye 10 yılda yüzde 500 zam gelince evlerde üretim patladı. Etil alkol satışı da yasaklanınca, sahte içkiden iki haftada 70 kişi öldü.
Man werde nicht auf eine amerikanische Erlaubnis warten, hatte Recep Tayyip Erdogan gesagt. Nun bestätigte die Türkei Tests mit einem russischen Raketenabwehrsystem und provoziert damit seine Nato-Bündnispartner.
Bei der Wahl in Nordzypern hat sich Ersin Tatar gegen den Amtsinhaber durchgesetzt. Er glaubt nicht an eine Wiedervereinigung der Insel. Doch das liegt auch an den griechischen Zyprern.
Ersin Tatar hat die Stichwahl in der international nicht anerkannten Republik Nordzypern für sich entschieden. Der von Ankara unterstützte Kandidat setzte sich gegen Mustafa Akinci durch und will eine Zwei-Staaten-Lösung vorantreiben.
Varoscha war einst eine Perle des Mittelmeers. Seit mehr als 45 Jahren ist es eine Geisterstadt und Zankapfel zwischen griechischen und türkischen Zyprern. Bei der Präsidentenwahl in Nordzypern geht es auch um ihre Zukunft.
Aserbaidschan verdankt seine Überlegenheit im Karabach-Krieg auch türkischen Drohnen. Das ist kein Zufall: Für die außenpolitischen Ambitionen von Präsident Erdogan hat die Waffenart eine ganz besondere Bedeutung.
Wieder einmal ist die Türkei in einen Konflikt involviert. Wieder einmal stellt sich Mesut Özil an die Seite Erdogans. Sein Tweet zur umkämpften Region Nagornyj Karabach stößt auf Protest. Was steckt dahinter?
Worum geht es wirklich im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan? Welche Rolle die Türkei und Russland spielen und warum es dennoch kein Stellvertreterkrieg ist, hören Sie im F.A.Z. Podcast für Deutschland.
Recep Tayyip Erdogan unterstützte bei der Präsidentenwahl im türkisch besiedelten Teil Zyperns den Gegenkandidaten des Amtsinhabers. Von Ersin Tatar erwartet er sich größere Folgsamkeit. Nun kommt es zur Stichwahl.
Die türkische Währung befindet sich in einer Abwertungsspirale und notiert auf einem Rekordtief zum Dollar. Das Land konnte erfolgreich eine Milliarden-Anleihe plazieren – doch der Zins lag zwei Prozentpunkte über dem der letzten Emission.
In der Türkei wurde in den letzten Tagen über zwei Hubschrauber-Geschichten gesprochen: In der einen geht es um einen der schlimmsten Fälle von Folter seit langem – in der anderen um die Gefälligkeit eines Generalstaatsanwalts.
Saray’ın HDP’ye yönelik operasyonunun hedefi çok açık. Bu operasyonu, özel helikopterle balayına giden savcının başlatmış olması da tesadüf değil. Hem de askeri helikopterden atılan birinin can verdiği hafta...
Die Kunst der feinen Regimekritik: In der türkischen Serie „Ein guter Mensch“ nimmt ein kranker Mann den Kampf gegen das Vergessen und für Gerechtigkeit selbst in die Hand.
Irak, Syrien, Libyen, Aserbaidschan, Mittelmeer: Die vielen Fronten der Türkei dienen dem Machterhalt des Präsidenten. Er stemmt sich damit gegen die Müdigkeit seiner Wähler.
In Amerika streiten sich die Vizepräsidentschaftskandidaten, Finanzminister Scholz greift dem Wirecard-Ausschuss vor und Altkanzler Schröder sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Wegen Verdachts der schweren Steuerhinterziehung wird die DFB-Zentrale durchsucht. Es ist nicht der erste Skandal, der den Fußball-Verband erschüttert.
Die Türkei hat ein Forschungsschiff zurückgezogen, das vor Zypern nach Gas bohrte – und damit eine Bedingung der Europäischen Union erfüllt. Auch Nato-Generalsekretär Stoltenberg zeigte sich bei seinem Besuch in Ankara zufrieden. Es soll eine ständige „Hotline“ zwischen beiden Staaten geben.
Der Konflikt um die von keinem Staat anerkannte „Republik Nagornyj Karabach“ ist eskaliert. Angesichts der Kämpfe warnt Armeniens Ministerpräsident vor der Türkei.
Der Wert der türkischen Landeswährung sinkt immer weiter. Nicht mal mit der Währung von stark strauchelnden Schwellenländern ist die Lira mehr vergleichbar.
In einer der größten Naturschutzzonen des Landes stampft Ankara einen Freizeitpark aus dem Boden. Die Gegend um die Quellen des Munzur soll für den Tourismus erschlossen werden – allem Widerstand zum Trotz.
Am Donnerstag fanden die bisher heftigsten Kämpfe in der Unruheregion Nagornyj Karabach statt. Auch ausländische Journalisten gerieten unter Beschuss – zwei wurden verwundet.
Spötter sagen, in der Türkei gebe es so viele archäologische Stätten, dass die eine oder andere überflutet werden könne. Das geschieht nun mit Hasankeyf. Der AFP-Fotograf Bülent Kilic hat über Jahre den Untergang der Stadt am Tigris dokumentiert.