Taiwan erhöht Militäretat deutlich
Taiwan reagiert auf die chinesischen Militärmanöver in der Taiwanstraße. Aber was ist die beste Strategie? Darüber gibt es einen Dissens mit Amerika.
Taiwan reagiert auf die chinesischen Militärmanöver in der Taiwanstraße. Aber was ist die beste Strategie? Darüber gibt es einen Dissens mit Amerika.
Jahrzehntelang gab es für China nur eine Richtung: aufwärts. Ändert sich das nun? Ein wirtschaftlicher Kollaps würde den Druck auf China zu einem schnellen Angriff auf Taiwan erhöhen.
Immer mehr rote Linien für „missliebiges Verhalten“
Die Rekordhitze in China lässt den Strombedarf steigen, die Erzeugung durch Wasserkraft fällt weg. Die Produktionsbänder deutscher Unternehmen stehen still.
Die Hoffnungen in Osteuropa waren groß, als China 2012 die „16+1-Initiative“ startete. Zehn Jahre später geben die ersten auf. Das hat auch mit Russland zu tun.
Dem Konflikt mit China zum Trotz sind wieder amerikanische Politiker nach Taipeh geflogen. Taiwans Präsidentin erwähnt die Bedrohung, die von Peking ausgeht.
Indiens Unabhängigkeitstag +++ Chinas Militärübungen +++ Wolodymyr Rafejenko
Die Börse in Hongkong leidet unter Long Covid – die Kurse fallen und fallen. Selbst Starinvestor Ray Dalio verkauft seine Alibaba-Aktien.
China setzt seine Ordnungsvorstellungen viel subtiler durch als Russland: über Langfriststrategien wie die neue Seidenstraße, eigene Normen und Standards. Fallen dem Westen seine Abhängigkeiten abermals vor die Füße?
Amerika und Taiwan verhandeln über Handelserleichterungen. Wie reagiert China?
Offizielle Kontakte der USA zu Taiwan sorgen für Spannungen mit Peking. Aber Washington lässt sich nicht einschüchtern. Wie wird China auf die Handelsgespräche der USA mit Taiwan reagieren?
Zum ersten Mal sendet Deutschland Kampfflugzeuge nach Asien und Ozeanien. Mit China soll das angeblich nichts zu tun haben.
Der Umgang mit Corona sowie der kriselnde Immobilienmarkt trüben die chinesische Konjunktur ein. Nun senkt die chinesische Zentralbank die Zinsen.
Washington wirft China „provozierendes, destabilisierendes und bisher nie dagewesenes“ Verhalten vor. Amerikanische Kriegsschiffe würden auch weiterhin die Taiwanstraße durchqueren, teilte ein amerikanischer Regierungsbeamter mit.
Die 29-jährige Zhou Xiaoxuan ist in den vergangenen Jahren zu einer Symbolfigur für Frauenrechte in China geworden. Nun wurde ihre Klage wegen sexueller Belästigung zum zweiten Mal abgewiesen.
Peking veröffentlicht das erste Weißbuch zur Taiwanfrage seit 22 Jahren. In diesem stellt China dem Inselstaat nach einer Vereinigung einen besonderen Status in Aussicht. Doch die Wortwahl ist anders als im Jahr 2000.
Schon früher fanden die Taiwaner das „Modell Hongkong“ für sich nicht attraktiv. Jetzt hat Peking das Angebot noch einmal verschlechtert. Freiwillig wird sich Taiwan nicht unterwerfen.
Peking veröffentlicht das erste Weißbuch zur Taiwan-Frage seit 22 Jahren. In diesem stellt China dem Inselstaat nach einer Vereinigung einen besonderen Status in Aussicht. Doch die Wortwahl ist anders als im Jahr 2000.
In ihren ersten Interviews nach ihrer Asienreise verteidigt Nancy Pelosi ihren Zwischenstopp in Taiwan. China dürfe das Land nicht isolieren. Ungeachtet einer früheren Aussage setzt Peking seine Manöver fort.
Pelosis Besuch in Taipeh verärgert Peking immer noch. Je mehr China den militärischen Druck auf Taiwan erhöht, desto mehr stellt sich die Frage, wie die USA reagieren werden.
Peking will seine Manöver fortsetzen. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken kritisiert die Aufkündigung der Klimazusammenarbeit.
Taiwan wirft China vor, beim Manöver einen Angriff auf die Hauptinsel zu simulieren. Der amerikanische Außenminister Antony Blinken kritisiert Peking scharf.
Die wirtschaftliche Verflechtung mit China ist eng, ein Kurswechsel wegen geopolitischer Komplikationen für Unternehmen undenkbar – eigentlich. Intern läuft die Szenarioanalyse in den Konzernzentralen längst auf Hochtouren.
Nancy Pelosi besucht Taiwan, China hält darauf ein Militärmanöver nahe der Insel ab. Alle Seiten versuchen nun, ihre Interessen zu sichern.
Peking feuert erstmals Raketen über Taiwan hinweg. Taipeh und Washington reagieren gelassen. Sie wollen deutlich machen, wer der Aggressor ist.
Wenn im Oktober Bundestagsabgeordnete nach Taiwan reisen, könnte Berlin auch ins diplomatische Schussfeld Chinas geraten. Die aktuelle Krise sollte Anlass sein, über die künftigen Beziehungen zu Peking nachzudenken.
Bislang hatten China und Amerika betont, militärische Gesprächskanäle wegen der wachsenden Spannungen offen zu halten. Jetzt macht Peking dicht.
China setzt die Gespräche über Klimaschutz und Verteidigung mit den Vereinigten Staaten aus Protest gegen die Taiwan-Reise von Nancy Pelosi aus. Die „Sprecherin“ des Repräsentantenhauses belegt Peking mit Sanktionen.
Nancy Pelosi hat China vorgeworfen, ihren Besuch in Taiwan als Vorwand zu nutzen, um Taipeh einzuschüchtern. Auch der japanische Ministerpräsident Kishida kritisiert Peking.
Taiwans Präsidentin hat ihr Land als liberalen Vorposten im globalen Kampf zwischen Demokratie und Autokratie positioniert
China vermeidet nach dem Besuch Nancy Pelosis eine direkte Konfrontation mit den Vereinigten Staaten. Stattdessen lässt Peking seinen Zorn an der Regierung in Taipeh aus.
Nach ihrem Taiwan-Besuch ging es für Nancy Pelosi weiter nach Südkorea. Präsident Yoon Suk-yeol hatte keine Zeit für ein persönliches Gespräch. Wollte er Peking nicht weiter reizen?
Aus Sicht Taiwans kommen Sperrungen im Schiffs- und Luftverkehr einer Blockade gleich. Auch die Botschafterin Deutschlands in Peking bekommt den Unmut Chinas zu spüren.
Eigentlich sucht Nancy Pelosi nicht den großen Auftritt. Und ihren Eintrag in den Geschichtsbüchern hat sie längst sicher. Warum musste sie nach Taiwan reisen?
China bedroht mit seinen Aggressionen den Status quo. Der Westen muss jetzt zusammenstehen – und die Frage in den Vordergrund stellen: Was wäre im Interesse Taiwans?
Nach der Abreise von Nancy Pelosi richten sich alle Blicke auf die angekündigten chinesischen Militärmanöver. Diese werden vor der Küste Taiwans abgehalten. Taipeh ist besorgt.