Biden entdeckt die Südsee
Erst vernachlässigt, dann umworben: US-Präsident Biden will bei den Südsee-Inseln Boden gutmachen – gegen den Einfluss Chinas.
Erst vernachlässigt, dann umworben: US-Präsident Biden will bei den Südsee-Inseln Boden gutmachen – gegen den Einfluss Chinas.
Nach dem Besuch der US-amerikanischen Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi wuchsen die Spannungen zwischen China und Taiwan. Der Inselstaat setzt auf Deutschland als Handelspartner mit einem Volumen von 20 Milliarden Dollar.
Der Ukrainekrieg bereitet Peking Sorgen. Von der strategischen Partnerschaft mit Moskau rückt die Volksrepublik aber nicht ab. Gemeinsam will man dem Westen etwas entgegensetzen.
Die chinesische Führung reagiert auf Putins Teilmobilmachung mit der Forderung nach einem Waffenstillstand in der Ukraine. Das zeigt, dass Russland keine verlässlichen Verbündeten hat.
Nur noch BASF und Autohersteller investieren.
Europäische Wirtschaftsvertreter fühlen sich in der Volksrepublik nicht mehr wohl. Es mangele an Vorhersehbarkeit, Verlässlichkeit und Effizienz – auch mit Blick auf die Corona-Politik.
Der Kreml meldet in großer Aufmachung, ein Weggefährte Putins habe in China den Wert der „strategischen Partnerschaft“ beider Länder bekräftigt. Die Version aus Peking liest sich etwas anders.
Präsident Biden verändert die jahrzehntealte amerikanische Chinapolitik, indem er verspricht, Taiwan gegen China zu verteidigen. Das hat auch etwas mit dem Ukrainekrieg zu tun.
Im Falle eines „noch nie da gewesenen“ Angriffs würden die US-Streitkräfte die Insel verteidigen, sagte Biden in einem TV-Interview. China reagiert empört auf die bislang deutlichste Aussage des Präsidenten.
Chinas Chefepidemiologe ruft die Bevölkerung dazu auf, Hautkontakt mit Ausländern zu vermeiden, um eine Ansteckung mit den Affenpocken zu verhindern. Kritik folgte prompt.
Zum Zeitpunkt des Unglücks seien 47 Insassen an Bord gewesen. 20 seien verletzt worden. Die Ursache des Unglücks war zunächst nicht bekannt.
In der chinesischen Metropole Changsha ist ein Großbrand in einem Wolkenkratzer ausgebrochen. Das mehr als 200 Meter hohe Haus gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Ursache ist noch unklar.
Putin bekommt in Samarkand vorerst nicht, was er sich erhofft hatte. Eine öffentliche Rechtfertigung des Angriffskriegs durch China bleibt aus. Xi Jinping erhält von den zentralasiatischen Gastgebern dagegen die Bühne, die er sich erhofft hatte.
Putin wäre ohne Chinas Unterstützung viel isolierter. Trotzdem wird sich sein Schicksal in der Ukraine entscheiden, und da lässt Xi Jinping ihn alleine.
Im usbekischen Samarkand sind Russlands Präsident Putin und Chinas Staatschef Xi erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs zusammengetroffen. Zwischen den Zeilen kommt durch, dass Xi Putins Angriffskrieg nicht gutheißt.
Peking schickt eine ranghohe Delegation zum Staatsbegräbnis von Elisabeth II. Auch wenn sie als Symbol des Kolonialismus dargestellt wird, hat China die weltweite Popularität der Monarchin stets mit Interesse verfolgt.
Die Annäherung der beiden Länder begann nicht erst mit der Annexion der Krim. Nun braucht der Kreml die Partnerschaft mit China wegen der Sanktionen des Westens mehr denn je. Doch vor dem Treffen Xis und Putins ziert sich Peking.
Zum ersten Mal seit beinahe tausend Tagen verlässt Chinas Staatschef seine Heimat – und trifft wohl Putin. Vor dem großen Parteitag will er Stärke demonstrieren.
Vor kurzem war schon in Vilnius ein Verbindungsbüro eingerichtet worden. Nun hat Litauen auch in Taiwan selbst eine Vertretung eröffnet. Die chinesische Führung schäumt.
China und Russland wollen ihre Zusammenarbeit weiter vorantreiben – und die Welt nach ihren Vorstellungen gestalten. Xi und Putin treffen sich dazu in dieser Woche in Usbekistan.
Im Südwesten Chinas ist die Zahl der Todesopfer durch das Erdbeben auf 82 gestiegen. Viele Menschen wurden verletzt. 35 Personen werden noch vermisst.
Der Warenaustausch zwischen dem Westen und Russland ist durch den Ukrainekrieg stark gesunken. Doch der Handel mit China brummt.
Im Südwesten von China ist die Zahl der Todesopfer nach dem Erdbeben inzwischen auf 66 gestiegen. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt, davon mehr als 50 schwer. Weitere Menschen gelten noch als vermisst.
Im Südwesten Chinas sind bei einem Erdbeben der Stärke 6,8 mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 30 wurden verletzt. Häuser wurden schwer zerstört, zudem wurden Kommunikationsverbindungen unterbrochen.
Als Antwort auf die Drohgebärden Chinas setzen die USA auf militärische Aufrüstung und beliefern die Inselrepublik Taiwan mit Waffen. Peking reagiert erbost – und kündigt prompt „legitime und notwendige Gegenmaßnahmen“ an.
Noel Quinn, der Vorstandschef des britischen Finanzinstituts, droht sich im Spagat zwischen Themse und Fernost aufzureiben. Wie lange geht das noch gut?
Ein UN-Bericht bestätigt Menschenrechtsverletzungen in China. Peking ist verärgert. Berlin fordert eine Reaktion.
Peking wollte den Xinjiang-Bericht unbedingt verhindern. Zwölf Minuten vor dem Ende ihrer Amtszeit legt UN-Menschenrechtskommissarin Bachelet ihn dann doch noch vor. Er fällt deutlich aus.
China versucht, Taiwan mit zivilen Drohnen zu zermürben. Jetzt hat das taiwanische Militär erstmals ein Flugobjekt abgeschossen.
Zwölf Minuten vor Ende ihrer Amtszeit hat Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet ihren Xinjiang-Bericht veröffentlicht. Ihr Urteil fällt deutlich aus.
Steigende Preise fürchten Pekings Machthaber wie die Pest und setzen auf Kontrolle. Doch langfristig werden wohl auch in der Milliardennation Energie und Essen teurer.
Die Insel stöhnt unter ihrer Schuldenlast. Weil sie strategisch wichtig ist, hofft sie auf Hilfe. Doch nicht jede Großmacht handelt, wie erwartet.
Dürre und Hitze könnten für das Land zum Weckruf werden – und China noch abhängiger von der Kohle machen.
Abgeordnete des Menschenrechtsausschusses wollen noch in diesem Jahr nach Taiwan fliegen. Mit dem jüngsten Pelosi-Besuch habe dies nichts zu tun, heißt es. Unklar ist, ob der Plan genehmigt wird.
Das Nationale Palastmuseum in Taipeh übt zum ersten Mal den Schutz seiner Werke im Falle eines Krieges. Dahinter steht ein Kampf um Symbole – und die Interpretation der wichtigsten Kunstsammlung Asiens.
Der Bericht zu Chinas Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang wird schon lange erwartet. Peking will ihn verhindern. Nun äußert die scheidende UN-Kommissarin für Menschenrechte Zweifel an einer baldigen Veröffentlichung – und könnte das Amt beschädigen.