Trübe Aussichten für das deutsche Chinageschäft
Viele Unternehmen zeigen sich pessimistisch – das ergab die jüngste Umfrage der Deutschen Handelskammer in China.
Viele Unternehmen zeigen sich pessimistisch – das ergab die jüngste Umfrage der Deutschen Handelskammer in China.
Die Konjunktur in China schwächelt, geopolitische Spannungen erhöhen die Risiken. Auch nach der Abkehr von der Null-Covid-Politik haben deutsche Unternehmen im China-Geschäft schwer zu kämpfen.
Die Leidenschaft für die Partnerschaft mit China ist in Italien erloschen. Doch ein Zurück zum Status quo ante ist schwierig.
Erstmals seit drei Monaten fielen die Ausfuhren in US-Dollar berechnet um 7,5 Prozent. Als Ursache für den Abschwung gilt die schwache globale Nachfrage, die durch hohe Inflation unter Druck steht.
Im Rahmen der „Neuen Seidenstraße“ hat China viele Kredite an Länder vergeben, die nun in finanzieller Not sind. Das könnte für Peking ein Problem werden.
Bei einer Konferenz in Singapur betont der amerikanische Verteidigungsminister: „Ein Konflikt in der Taiwanstraße wäre verheerend“. Die Eskalation hätte Auswirkungen „in einer Weise, die wir uns nicht vorstellen können“.
Immer wieder droht China mit einer Eroberung Taiwans. Doch ein Angriff steht in naher Zukunft nicht bevor, glauben Fachleute. Daran soll auch Russlands Einmarsch in der Ukraine nichts geändert haben.
William Burns soll in Peking Mitarbeiter des chinesischen Geheimdienstes getroffen haben. Seine Reise wird als Wiederannäherungsversuch gewertet – angesichts des Streits um Taiwan und des angeblichen Spionageballons.
Der Shangri-La-Dialog in Singapur ist Asiens wichtigste Sicherheitskonferenz. Schon jetzt zeigt sich, dass Pekings aggressives Auftreten in der Region sich nicht immer auszahlt.
In Ulm beginnt der Mordprozess um die Tötung einer 14-Jährigen in Illerkirchberg, Leipzig fürchtet nach dem Urteil gegen Lina E. Ausschreitungen Linksextremer und die Eintracht will den DFB-Pokal nach Frankfurt holen. Der F.A.Z.- Newsletter
Hier ein Präsidentenflieger, da ein Luxusstadion – mit besonderen Geschenken kämpfen beide Länder um Anerkennung. Taipeh will aus diesem Wettbieten aussteigen.
Im Medienmagazin „Zapp“ berichtet der NDR kritisch über chinesische Staatspropaganda im deutschen Fernsehen. Dass er selbst daran beteiligt ist, wird allerdings nicht erwähnt.
Ein Professor der Universität für Luft- und Raumfahrt Peking soll die Mission mit Experimenten bereichern. Insgesamt sind drei Taikonauten am Morgen vom chinesischen Weltraumbahnhof gestartet.
Henry Kissinger war einer der einflussreichsten Politiker des 20. Jahrhunderts. Heute warnt er vor der Elite und dem technologischen Fortschritt. An diesem Samstag wird der frühere US-Außenminister hundert Jahre alt.
Chinas Sondergesandter für den Ukrainekrieg ist durch Europa gereist. Letzte Station ist Moskau. Doch im Westen hat man nicht den Eindruck, China wolle wirklich vermitteln.
Ein chinesischer Schiffskonvoi soll sich in der vietnamesischen Ausschließlichen Wirtschaftszone aufhalten – in der Nähe eines Gasfeldes. Peking spricht von „normalen Arbeiten“.
Die US-Techindustrie droht nach Ansicht von Nvidia-Chef Jensen Huang im Zwist zwischen Washington und Peking unter die Räder zu kommen.
Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin wird in China freundlich empfangen. Es geht um „Kerninteressen“. Über die Ukraine wurde nicht gesprochen, jedenfalls nicht öffentlich.
China überrollt ärmere Länder. Die erhalten teure Infrastruktur, die sie nicht brauchen. Der Fall eines Flughafens in Nepal bringt Diplomaten auf die Palme.
Peking wollte die Seidenstraße neu beleben und arme Länder mit Infrastruktur versorgen. Nun stellt sich heraus: Zu verschenken haben auch die Chinesen nichts.
Der Aktienkurs des amerikanischen Chipherstellers Micron steht unter Druck. China sieht in den Chips Sicherheitsrisiken. Analysten wiegeln ab.
Wenn du Gehorsam zeigst, steigst du auf – so lautet das Versprechen Pekings an sein Volk. Junge Chinesen ziehen es in Zweifel. Manche fangen an zu beten.
Die G-7-Staaten haben eine härtere Gangart gegenüber China beschlossen. Peking reagiert mit einer scharfen Erklärung. Die G7 sängen das Lied einer friedlichen Welt, unterdrückten aber die Entwicklung anderer Länder.
Im Januar wählt Taiwan einen neuen Präsidenten. Schon jetzt die Kandidaten fest. Die größte Oppositionspartei stellt einen China gegenüber vorsichtigen Bürgermeister auf.
Li forderte in Kiew beide Seiten erneut auf, Gespräche aufzunehmen, wie das Außenministerium in Peking mitteilte. Nach der Ukraine will der Sondergesandte auch Polen, Deutschland, Frankreich und Russland besuchen.
In China sind Witze, die als Anspielung auf das Militär verstanden werden könnten, tabu. Ein Komiker wurde dafür jetzt entlassen, seine Produktionsfirma mit einer Millionenstrafe belegt.
Peking greift auf eine weitere Ressource Russlands zu. Wladiwostok wird Transithafen für den innerchinesischen Handel. In Russland gibt es traditionell Unbehagen bezüglich so einer Expansion.
Aus einem tiefen Tal kam Annalena Baerbock ins Auswärtige Amt. Jetzt will sie gestalten und wieder nach oben. Das Schwierigste steht ihr noch bevor.
Chinas Sonderbeauftragter für den Ukrainekrieg kommt nach Europa. Neben Moskau und Kiew steht auch Berlin auf dem Programm. Der Zeitpunkt seiner Reise ist ein Signal an Brüssel.
In der Türkei steuern Amtsinhaber Erdogan und Herausforderer auf eine Stichwahl zu, die SPD gewinnt in Bremen und die Grünen erleiden eine weitere Niederlage. Alles Wichtige vom Tag lesen Sie im F.A.Z.-Newsletter.
Viele der ärmsten Länder der Welt stehen bei Peking in der Kreide. In der Krise soll nun der Westen sie herauspauken.
Der Elektroautobauer Tesla muss in China bei rund 1,1 Millionen Auto die Software nachbessern. Grund ist ein Sicherheitsrisiko beim Bremssystem.
Die EU-Staaten finden in der China-Politik nicht zueinander. Zypern lobt das Land als „großartigen“ Partner, Litauen spielt gedanklich schon eine Entkoppelung durch.
Pekings Funktionäre stoßen mit ihren Anliegen in Berlin zunehmend auf Widerstand. Deshalb setzen sie auf lokale Partnerschaften. Dabei geht es um Einfluss, Abhängigkeiten – und Spionage.
Brüssel wagt sich mit dem elften Sanktionspaket gegen Russland weit vor. Mehrere Staaten fürchten, dass die Ausweitung zu einem Handelskrieg mit Peking führen könnte. Deutschland dringt deshalb auf eine Abschwächung.
Peking und Berlin reden viel miteinander. In der Sache kommen sie sich aber kaum näher. Sie tauschen Standpunkte aus, die weit voneinander entfernt liegen. So auch beim Besuch des chinesischen Außenministers.