Wie die Wahlen in Amerika die Aktienkurse treiben
Donald Trump und Joe Biden kämpfen ums Weiße Haus. Egal, wer gewinnt – die Börsen werden feiern. Auch in Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Donald Trump und Joe Biden kämpfen ums Weiße Haus. Egal, wer gewinnt – die Börsen werden feiern. Auch in Deutschland. Ein Gastbeitrag.
Seit die SPD Olaf Scholz zu ihrem Kanzlerkandidaten gemacht hat, taucht hinter jeder Äußerung aus einer der beiden Parteien diese eine Frage auf: Passen Rot und Rot zusammen?
In der Vergangenheit hielt Kevin Kühnert mit Kritik am Vizekanzler nicht hinterm Berg. Jetzt macht er sich für ihn stark – und warnt den linken Parteiflügel vor destruktiver Kritik. Auch ein früherer Kanzlerkandidat richtet einen Appell an die SPD.
Unter John Magufuli ist Tansania auf dem Weg in die Diktatur. Bei der Präsidentenwahl fordert ihn nun ein Mann heraus, der erst kürzlich ins Land zurückgekehrt ist – nachdem er dort vor drei Jahren ein Attentat überlebte.
Für die zentrale Wahlkampfrede kommen für Trump nur zwei Orte in Frage: Das Weiße Haus – das ist aber traditionell tabu für Wahlkampfauftritte – oder der Platz der historischen Bürgerkriegsschlacht von Gettysburg.
Gemessen an den Umfragen, ist es nicht so wichtig, wen die SPD als Kanzlerkandidaten ins Rennen schickt. Aber offenbar wollte die Parteiführung Klarheit. Die CDU zuckt mit den Schultern, die Grünen sticheln.
Olaf Scholz hat durchaus Chancen. Das liegt an der Wackel-Union nach Merkel und an der Stärke der Grünen.
Das Bindeglied zwischen Scholz und der Linken dürfte das Geld sein. Das wird nicht funktionieren.
Olaf Scholz zeigt sich zuversichtlich, dass er die SPD als Kanzlerkandidat aus dem Umfragetief führen kann. „Deutlich über 20 Prozent“ seien möglich. Kritik an seiner Nominierung kommt aus dem linken Parteiflügel.
Als sie an die Parteispitze kamen, wollten Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken vieles anders machen als Olaf Scholz. Dass sie ihn jetzt doch zum Kanzlerkandidaten küren, folgt einem klaren Kalkül. Und das hat auch mit Angela Merkel zu tun.
Die SPD schickt Vizekanzler Olaf Scholz als Kanzlerkandidat ins Rennen. Das kündigte Parteichefin Saskia Esken auf Twitter an. Scholz habe den „Kanzler-Wumms“, schrieb sie.
Der frühere Frankfurter Oberbürgermeister Volker Hauff wird 80 Jahre alt. Er gilt als einer der wichtigsten Köpfe der Stadt, der den Schritt aus der Politik nie ganz geschafft hat.
Vor der Union will die SPD aus den Startlöchern kommen – und sich schon in wenigen Wochen auf die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl einigen. Eigentlich scheint alles auf einen Namen hinauszulaufen.
Die Hanauer CDU schickt Jens Böhriger in das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters im kommenden Jahr. Der sieht seine Chancen gegen den langjährigen SPD-Oberbürgermeister nicht so schlecht, wie viele meinen.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat noch immer einen guten Draht zur Kanzlerin. Das wurde im Zuge der Wirecard-Affäre deutlich. Arbeitet der frühere Verteidigungsminister an seiner Rückkehr oder hat er sich endgültig die Finger verbrannt?
Die Novelle der Straßenverkehrsordnung ist vorerst gescheitert. Können Autofahrer nun Schadenersatz wegen unrechtmäßiger Fahrverbote fordern?
Kevin Kühnert gibt den Juso-Vorsitz ab. Er will stattdessen für den Bundestag kandidieren. Den Berliner Landesverband der SPD stellt er damit vor eine schwere Entscheidung.
Wenn es nach der SPD-Parteivorsitzenden geht, müssen Kontakte zwischen Schülern auch künftig beschränkt werden. Die FDP-Politikerin Katja Suding sieht das anders.
Eigentlich ist die CSU gegen ein Tempolimit und hat diese Position immer wieder ausgespielt. Wieso sagt ihr Chef Markus Söder nun, er überdenke die Haltung?
Mehr Zeit bei der Suche nach dem Unions-Kanzlerkandidaten hatte der bayerische Ministerpräsident Söder vorgeschlagen. Der Hamburger CDU-Chef Heintze hält jetzt dagegen.
Die CDU brachte das Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Freiwilligendienste auf und machte nichts daraus. Das haben sich die Grünen nicht zweimal sagen lassen.
Lange dachte Alexander Gauland, dass eine junge Partei wie die AfD heftige Auseinandersetzungen aushält. Jetzt bekennt der Fraktionsvorsitzende, dass er falsch lag.
Seit mehr als zehn Jahren versucht die SPD Thilo Sarrazin aus der Partei auszuschließen. Nun hat die Bundesschiedskommission im Sinne der Parteispitze entschieden. Sarrazin will noch nicht aufgeben.
Mitch McConnell gilt einigen als der zweitmächtigste Mann Amerikas. Für andere ist er der Darth Vader Washingtons. Im Herbst muss der Senator um seinen Job kämpfen – gegen die erste Kampfpilotin der Marines.
Die Bundesschiedskommission der SPD berät über den Ausschluss Thilo Sarrazins. Wie auch immer die Entscheidung ausfallen mag: So schnell dürfte die Partei ihr wohl umstrittenstes Mitglied nicht loswerden.
Schon einmal hat AfD-Chef Meuthen den Deutschtümler Höcke herausgefordert. Doch der Thüringer AfD-Anführer zuckte zurück. Das kann auch diesmal so sein.
Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland unterstellt dem Bundesschiedsgericht seiner Partei beim Kalbitz-Urteil politische Motive. Der Parteivorsitzende Jörg Meuthen findet die Kritik „inakzeptabel“.
Frauenquote in der CDU +++ Israel-Kritik von Achille Mbembe +++ Kirchenaustritte
Der Tod des SPD-Politikers Hans-Jochen Vogel hat parteiübergreifend für Trauer gesorgt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hebt seine Geradlinigkeit und sein christliches Menschenbild hervor.
Mit nur 34 Jahren wählte München ihn zum Oberbürgermeister. Dann wurde ihm die dortige SPD zu links. Seine Partei öffnete er später dennoch für die Grünen. Ein Nachruf auf Hans-Jochen Vogel.
Der Druck auf NRW-Ministerpräsident Armin Laschet nimmt zu. Einige Stimmen wollen lieber Jens Spahn als CDU-Vorsitzenden. Der aber bleibt bei seinem Wort.
Seine Parkinson-Erkrankung hatte er erst wenige Jahre vor seinem Tod öffentlich gemacht, nun ist Hans-Jochen Vogel mit 94 Jahren gestorben.
Mit dem Urteil des Bundesschiedsgerichts, Andreas Kalbitz aus der AfD auszuschließen, dürfte auch die Zukunft des Vorsitzenden Jörg Meuthen sicherer sein. Für die Partei aber wird es dadurch nicht leichter.
Je öfter der CSU-Chef seinen Vorsprung in den Umfragen mal demütig, mal selbstbewusst kommentiert, desto gereizter wird die CDU. Bei der Frage der Kanzlerkandidatur treibt er die Schwesterpartei vor sich her.
Seit der Corona-Krise sitzen die CSU-Minister in Berlin fest im Sattel – alle bis auf einen. Da stellt sich die Frage: Was ist eigentlich aus Söders erwünschter Kabinettsumbildung geworden?
Unter ihrer neuen Führung wollen die Sozialdemokraten die Parteizentrale verschlanken. Sie müssen die Größe des Apparats im Willy-Brandt-Haus an die Wahlergebnisse anpassen.