Es geht nur um die Schuld der anderen
Die Grünen treffen sich zum kleinen Parteitag und wollen eigentlich das enttäuschende Wahlergebnis analysieren. Doch sie sind schneller fertig als geplant. Selbstkritik bleibt außen vor.
Die Grünen treffen sich zum kleinen Parteitag und wollen eigentlich das enttäuschende Wahlergebnis analysieren. Doch sie sind schneller fertig als geplant. Selbstkritik bleibt außen vor.
In seiner Grundsatzrede auf dem Parteitag will der Labourvorsitzende Keir Starmer die Partei in die politische Mitte rücken. Die Linken sind enttäuscht und die Umfragewerte schlecht.
Der Labour-Vorsitzende Keir Starmer muss sich auf dem Parteitag linker Anhänger seines Vorgängers Corbyn erwehren. Einer tritt zurück, und seine Stellvertreterin fällt mit einer Hassrede auf die Tories auf.
Bei ihrem Parteitag wollen die Grünen noch einmal für den politischen Wandel trommeln, das Kernanliegen ihres Wahlkampfs. Verfolgen Sie die Rede von Robert Habeck im Livestream.
Beim außerordentlichen Parteitag der Liberalen in Berlin sagt Lindner, die FDP wolle drittstärkste Kraft werden. Statt auf Verbote und Verzicht solle auf Leistung und Technologie gesetzt werden.
Auf dem CSU-Parteitag applaudieren die Delegierten minutenlang für Armin Laschet. Der wirft seinem Kontrahenten Scholz vor, sich die Linken warmzuhalten – und gesteht Fehler im Wahlkampf ein.
Beim CSU-Parteitag wird Söder mit passablem Ergebnis als Vorsitzender bestätigt. Er warnt vor einem Linksrutsch und sagt, seine Partei werde „kein Gender-Gesetz“ akzeptieren.
Die ÖVP baut dem österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz auf einem Parteitag im niederösterreichischen St. Pölten eine Wagenburg.
Mit 99,4 der Delegiertenstimmen wurde Österreichs Kanzler Sebastian Kurz als ÖVP-Parteichef bestätigt. Das ist Balsam auf die Seele des politisch zuletzt angeschlagenen Regierungschefs in Wien.
Die AfD darf ihren Bundesparteitag in Wiesbaden abhalten. Daran gibt es nichts auszusetzen. Vermutlich werden am dritten Advent weit mehr Demonstranten vor der Halle sein als die 600 Delegierten darin.
Eine Kanzlerschaft Annalena Baerbocks könnte an fehlenden Zweitstimmen aus dem Saarland scheitern. Dort kann man am 26. September nicht „grün“ wählen, weil die Landesliste nicht zugelassen wurde.
Auf dem Leipziger Parteitag 2003 brach Angela Merkel mit dem konservativen Sozialstaat. Darauf kam sie nie wieder zurück. Ein Vorabdruck.
Der harte Kern von Le Pens Anhängerschaft lässt sich für einen glattgeschliffenen „Rassemblement National“ nicht begeistern. Je normaler die Partei sich gibt, desto weniger Protestwähler zieht sie an.
Die SPD Frankfurt bestätigt Mike Josef als Chef. Er bekommt zwei neue Stellvertreter, darunter eine Frau. Und will mit der SPD, die er als „Leistungspartei“ preist, vermehrt um junge Leute werben.
Die Linke beschließt auf ihrem Parteitag das Programm für die Bundestagswahl – und versucht, dabei ein Bild der Geschlossenheit abzugeben. Mit der ist es aber nicht allzu weit her.
Zu Beginn des Parteitags versucht die Ko-Vorsitzende Hennig-Wellsow der verunsicherten Linkspartei Mut zu machen. Aber der nächste Streit dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Schließlich muss noch ein Programm verabschiedet werden.
Österreichs Grüne ziehen eine erste Bilanz der Koalition mit der ÖVP. Es gibt viele Krisen aufzuarbeiten, doch die Führung ist überzeugt: Den Unterschied zur Vorgängerregierung mit der FPÖ machen die Grünen.
Die Grünen bleiben für eine mögliche Zusammenarbeit mit der Union offen. Auch weil Forderungen nach mehr Klimaschutz auf dem Parteitag kein Gehör der Mehrheit finden.
Vordergründig ist klar, was die Wahlprogramme der Parteien bezwecken sollen. Doch erreichen die Forderungen auf Hunderten von Seiten den Wähler überhaupt? Bei der Suche nach dem eigentlichen Sinn hilft Kurt Tucholsky.
Ideologisch motivierte Übertreibungen lassen sich nicht mit idyllischen Visionen übertünchen. Wie die Grünen damit umgehen, wird darüber entscheiden, ob Baerbock als Kanzlerkandidatin ernst zu nehmen ist.
48 Prozent Spitzensteuersatz und 12 Euro Mindestlohn: In der Welt der Grünen sind das schon gemäßigte Forderungen. Auf dem Parteitag setzten sich diese durch. Die Unterstützung zumindest eines Spitzenmanagers hat die Partei.
Annalena Baerbock steht als Kanzlerkandidatin der Grünen unter Druck. Zu viele Fehler gab es bis jetzt. Die Rede auf dem Parteitag sollte ihre Kritiker Lügen strafen. Was sie von ihrer Leistung hielt, sagte sie am Ende.
Beim CDU-Parteitag ist Kanzleramtsminister Helge Braun als hessischer Spitzenkandidat für die Bundestagswahl nominiert worden. Er erhielt rund 99 Prozent der Stimmen. Ministerpräsident Bouffier freut sich auf den Wahlkampf.
Die Grünen haben Annalena Baerbock offiziell zur Kanzlerkandidatin gewählt. Verfolgen Sie ihre Rede hier im Livestream.
Kanzleramtsminister Helge Braun ist auf dem CDU-Parteitag in Gießen als hessischer Spitzenkandidat für die Bundestagswahl nominiert worden. Dabei hat er 98 Prozent der Stimmen erhalten.
Die Grünen bekommen Zulauf – vor allem von jungen Leuten. Die wollen nicht nur Plakate kleben, sondern mitentscheiden. Auch auf dem Parteitag an diesem Wochenende. Vier Beispiele.
Freiheit bedeute aber „nicht Regellosigkeit“, sagte der Parteivorsitzende Robert Habeck zum Auftakt des Grünen-Parteitags. Der CO2-Preis sei ein „wichtiges Lenkungsinstrument“. Man könne aber nicht alles beim Klimaschutz darüber steuern.
Innerorts Tempo 30 und ein Spitzensteuersatz von bis zu 53 Prozent? Über Fragen wie diese müssen sich die Grünen von heute an auf ihrem Parteitag einigen. Für die Parteiführung steht einiges auf dem Spiel.
An diesem Freitag beginnt der Parteitag, auf dem die Grünen ihr Wahlprogramm festzurren möchten. Die Vorschläge der Basis reichen weit. Auf der Wunschliste stehen 53 Prozent Spitzensteuersatz, Tempo 30 innerorts und ein teurer Spritpreis.
Die Frankfurter Liberalen sollen sich am 9. Juni zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung treffen. Unter anderem wird es dabei um den strittigen Koalitionsvertrag gehen.
Auf dem Parteitag der Linken in Gießen sind Petra Heimer und Jan Schalauske als Parteivorsitzende bestätigt worden. Zudem haben die Delegierten mit großer Mehrheit einen Leitantrag verabschiedet.
Beim Parteitag der Frankfurter SPD geht es am Mittwochabend harmonisch zu. Die Genossen stimmen dem Koalitionsvertrag mit großer Mehrheit zu und nominieren ihre Kandidaten für den Magistrat.
Straffreier Drogenkonsum – dafür entschieden sich die Delegierten. Aber nur kurz. Als die Parteiführung entgeistert reagierte und Druck machte, nahmen sie den Beschluss wieder zurück.