Brände löschen hinter den Kulissen
Die Grünen arbeiten sich auf ihrem Parteitag vordergründig träge durch Satzungsfragen. In Nebenräumen ist Pendeldiplomatie gefragt.
Die Grünen arbeiten sich auf ihrem Parteitag vordergründig träge durch Satzungsfragen. In Nebenräumen ist Pendeldiplomatie gefragt.
Der Landesverband in Sachsen-Anhalt bietet auf einem Parteitag tiefe Einblicke in seine innere Zerrüttung. Nach dem Rausschmiss des halben Vorstands liegt die Partei nun voll auf Wagenknecht-Kurs.
Auf dem Parteitag der Grünen werden kontroverse Debatten erwartet: Nicht alle Delegierten wollen eine kriegstüchtige Bundeswehr.
Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten wollen endlich richtig mitregieren und eigene Minister stellen. Das passt nicht allen in Kristerssons Bündnis.
Cem Özdemir will Ministerpräsident von Baden-Württemberg werden. Seine Positionen passen gut zu denen der CDU – aber wenig zu denen seiner Partei.
Die Partei will den Ministerpräsidenten stellen, aber vorher interne Skandale aus der Welt schaffen und parteischädigendes Verhalten unterbinden. Der Ko-Vorsitzende Lichert kritisiert die eigenen Führungsleute.
Das Bündnis Sahra Wagenknecht ringt um Klarheit. Führungsfragen und ein neuer Name sollen auf dem Parteitag im Dezember entschieden werden. Die Chefin selbst fehlt bei der Klausurtagung.
Die bayerische AfD streitet – mal wieder. Aber Animositäten gibt es inzwischen nicht mehr nur zwischen verschiedenen Lagern, sondern auch innerhalb.
Der britische Premierminister versucht es mit der ganz großen Erzählung, um seine Partei auf Linie zu bringen – und die Wähler zurück zu Labour. Ob der Befreiungsschlag glückt, bleibt abzuwarten.
Der Labour-Chef will seine Partei zum Kampf gegen die Rechtspopulisten anstacheln – um damit seine eigene angeknackste Position zu sichern.
Die CHP in der Türkei kämpft um ihr Überleben. Der stellvertretende Vorsitzende Gökhan Günaydın spricht über die Sorge vor einer Inhaftierung des Parteivorsitzenden – und der Zerschlagung der ganzen Partei.
In der hessischen Landeshauptstadt sind FDP, Linke und Volt mit Parteitagen in den Kommunalwahlkampf gestartet. Uneinigkeit herrscht vor allem in der Verkehrspolitik.
Die britische Reform-Partei feiert ihren Höhenflug. Unternehmenschefs bleiben noch auf Abstand – doch die Wirtschaft streckt erste Fühler aus.
Der Gründer und Anführer von Reform UK feiert auf dem Parteitag die Erfolge der Rechtspopulisten – und malt vorzeitige Wahlen an die Wand, um die Motivation zu steigern.
Der sowjetische Staatschef Chruschtschow rechnete 1956 mit dem Terror Stalins ab. Nun verdammen Russlands Kommunisten dessen Äußerungen. Das ist auch ein Signal an den Kreml.
Nach dem SPD-Parteitag soll endlich regiert werden. Doch zunächst muss die Koalition den Streit über die Strompreise beilegen.
SPD-Parteichef Lars Klingbeil bekommt den Unmut seiner Genossen ab. Bei der AfD findet die Partei wieder zusammen.
Scholz weg, Esken weg, Heil weg – bevor die SPD sich auf ihrem Parteitag mit den Inhalten der Gegenwart und Zukunft beschäftigt, nimmt sie wehmütig und lange Abschied von den Kanzlerjahren.
Die Sozialdemokraten diskutieren nur zaghaft über die Wahlschlappe. Erst später lassen sie Lars Klingbeil ihren Unmut spüren – er wird mit einem schwachen Ergebnis als Vorsitzender bestätigt.
In einem Berliner Laden will der SPD-Chef eine neue Arbeiterklasse entdeckt haben. Die müsse die SPD umwerben. Von solchen Ideen muss er am Wochenende aber erst mal seine eigene Partei überzeugen.
Die SPD wählt auf dem Parteitag ihre Führungsriege. Schwarz-Rot will den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte vorläufig aussetzen – was sagt der Bundestag dazu? Und: Das Finale der U-21-EM hält einen Klassiker bereit. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Linke zwingt die Sozialdemokraten bei einem sensiblen Thema zu einer namentlichen Abstimmung. Und das wenige Stunden vor ihrem Parteitag. Das werde man sich merken, heißt es aus der SPD.
Vor den landesweiten Kommunalwahlen streiten Frankreichs Sozialisten über den Kurs gegenüber der Linkspartei. Der Parteichef will Bündnisse nur in den Kommunen. Anderen geht schon das zu weit.
1990 stimmten die Grünen gegen alles, was die Wiedervereinigung befördern sollte. Gleichzeitig begann eine Phase der Selbstbeschäftigung. Ohne die Häutungen, die damals einsetzten, hätten die Grünen wohl nicht überlebt.
Der Weltflüchtlingsbericht gibt Auskunft über die Lage der Menschen in Krisenregionen. Kein Frieden in der SPD vor dem Parteitag. Und: Wer darf mit zur Fußball-EM? Der F.A.Z. Frühdenker.
Der frühere SPD-Parteichef macht seinem Nachfolger schwere Vorwürfe. Im Interview spricht er über den westlichen „Beitrag“ zum Krieg in der Ukraine – und fordert Dialogbereitschaft.
Erst vor wenigen Tagen wählte der niedersächsische Landtag Olaf Lies zum Ministerpräsidenten. Jetzt ist er auch Vorsitzender des einflussreichen SPD-Landesverbands.
Die Südwest-CDU wählt Manuel Hagel zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2026. Kanzler Friedrich Merz rechtfertigt auf dem Landesparteitag den Kurswechsel in der Migrationspolitik.
Nicole Büttner überrascht als neue Generalsekretärin der FDP. Und Susanne Seehofer stürzt sich in eine Kampfkandidatur.
Auf dem Parteitag geht es um die Zukunft der Partei – liberale Vordenker fordern Kurskorrekturen und eine Neudefinition des Sozialstaatsprinzips. Als Nachfolger von Christian Lindner wurde Christian Dürr zum Parteivorsitzenden gewählt.
Beim FDP-Parteitag ist Christian Dürr am Freitag mit 82 Prozent der Stimmen zum neuen Vorsitz gewählt worden. Sein Vorgänger Lindner hatte sich nach der Wahlniederlage zurückgezogen. In seiner Rede kritisiert Dürr die Union haarscharf.
Die Hoffnungen der FDP ruhen nun auf Christian Dürr. Seine Bewerbungsrede auf dem Parteitag war ein Appell an die Geschlossenheit – mit wenig Selbstkritik, aber viel Zuversicht.
Der scheidende Ministerpräsident nutzt die Krönungsmesse seines Nachfolgers Olaf Lies, um die SPD auf einen Kurs der Mitte einzuschwören. Er übergibt einen Landesverband, dem er zu überragender Bedeutung verholfen hat.
Ab welchem Punkt ist Kritik an Israel antisemitisch? Die Linke stimmt gegen die IHRA-„Arbeitsdefinition“ und wird dafür heftig kritisiert. Dabei steht sie mit ihren Vorbehalten nicht alleine da.
Nach der historischen Wahlniederlage der FDP bei der Bundestagswahl wollen sich die Liberalen neu erfinden. Auf dem kommenden Parteitag soll der ehemalige Fraktionschef Christian Dürr Parteichef werden.