Grüne drücken auf die Reset-Taste
Nach drei missglückten Landtagswahlen versucht sich die gebeutelte Bundespartei in Selbstmotivierung. Der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir konstatiert „Aufbruchstimmung“.
Nach drei missglückten Landtagswahlen versucht sich die gebeutelte Bundespartei in Selbstmotivierung. Der ehemalige hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir konstatiert „Aufbruchstimmung“.
Der Grünen-Parteitag endet nach drei Tagen politischer Inszenierung mit einem Traumergebnis für Robert Habeck. Der neue Kanzlerkandidat bringt Selbstkritik vor, aber: Er will „jetzt nicht kneifen“.
Wirtschaftskrise? Nicht bei den Grünen. Die Partei diskutiert über höhere Steuern und allerlei Preisbremsen. Die Ursachen für die Probleme Deutschlands blendet sie aus.
Motivation für die Parteibasis und lauter Jubel für den „lieben Robert“: Die Grünen haben auf ihrem Parteitag in Wiesbaden wichtige Weichen für den Bundestagswahlkampf gestellt. Wirtschaftsminister Robert Habeck wurde zum Abschluss nach einer umjubelten Rede mit 96,5 Prozent Zustimmung zum Kanzlerkandidaten gekürt.
Die Grünen schlagen auf ihrem Parteitag erste Pflöcke zur Steuerpolitik für den Wahlkampf ein. Beim Thema Schuldenbremse setzt sich die Parteispitze gegen die Grüne Jugend durch.
Hubert Aiwanger will seine Freien Wähler als Spitzenkandidat in Bundestag und Bundesregierung führen. Er hofft auf eine Koalition mit der Union.
Vor dem Winterwahlkampf bereiten sich die Grünen auf manche Zumutung vor – und üben sich in Einigkeit. Doch der Streit könnte aufgeschoben sein.
Franziska Brantner gehört dem Realo-Flügel der Grünen an, gilt als Habeck-Vertraute – und erhält nur etwa 78 Prozent der Stimmen. Deutlich besser schneidet der Bundestagsabgeordnete Felix Banaszak ab.
Auf der Bundesdelegiertenkonferenz geht es um die Lage der Demokratie und eine Dönerpreisbremse. Die schlechte wirtschaftliche Lage wird weitgehend ausgeblendet.
Es dauert bis in den späten Abend, ehe Robert Habeck beim Grünen-Parteitag das Wort bekommt – dann aber reißt er die Delegierten mit.
Der Parteitag der Grünen soll zum Fest der Geschlossenheit werden. Der Widerstand gegen Robert Habeck scheint fast erloschen – selbst bei der Grünen Jugend. Konfliktpotential gibt es trotzdem.
Der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit hofft, dass sich die Grünen zur Bundestagswahl als „Vernunftpartei“ präsentieren werden. Der Bundesparteitag am Wochenende werde deshalb keine „Habeck-Show“.
Die Grünen haben lange über ihr künftiges Spitzenteam gerungen. Die Linken wollten verhindern, dass sich das Umfeld des Wirtschaftsministers zu viel Einfluss verschafft – was dort von Anfang an bestritten wurde.
Die Berliner Linke streitet um eine einheitliche Position im Kampf gegen Antisemitismus. Nun kehren einige Abgeordnete der Partei den Rücken – auch der frühere Berliner Kultursenator Klaus Lederer. In der Fraktion wollen sie trotzdem weiter mitarbeiten.
Die bayerischen Grünen treffen sich zum Landesparteitag in Würzburg, Parteiprominenz inklusive. Sie wollen nach vorne schauen – und sprechen am Ende doch viel über Asyl.
Die Linke hat zwar neue Vorsitzende, aber muss noch abwarten, ob der Parteitag für drei ältere Herren Aufbruch genug war.
Die Linkspartei hat Ines Schwerdtner und Jan van Aken auf ihrem Parteitag zu ihren neuen Vorsitzenden gewählt. Die Publizistin Schwerdtner erhielt 79,8 Prozent der Stimmen, der frühere Bundestagsabgeordnete van Aken 88 Prozent.
Die Linke hat zwei neue Vorsitzende gewählt und versucht fast verzweifelt, ein Aufbruchssignal auszusenden vom Parteitag. Eine erste Feuerprobe besteht die neue Führung bei der Nahost-Debatte.
Die Linke kommt von Freitag an zum Parteitag in Halle zusammen. Die Führungsfrage ist immerhin geklärt – aber wie soll es aus der Krise gehen?
Das kategorische Nein des CSU-Chefs zu den Grünen schränkt Merz ein. Das ist keine geniale Rollenverteilung, sondern politische Frivolität, die nicht in die Zeit passt.
Beim Parteitag der Berliner Linken wollten Mitglieder ein deutliches Signal gegen Antisemitismus setzen. Ihr Antrag sorgte für heftigen Streit – ein böses Omen für den Bundesparteitag am Wochenende.
Der CSU-Parteitag hat gezeigt, dass die Partei fein ist mit Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten. Und doch zeigen sich unterschiedliche Akzente.
Die Berliner Linke ist gespalten, wenn es um den Umgang mit Antisemitismus geht. Beim Landesparteitag endet eine lebhafte Diskussion unversöhnlich.
Die CSU macht auf ihrem Parteitag in Augsburg klar, dass sie hinter Friedrich Merz als Kanzlerkandidat steht. Der will weniger über andere reden, sondern „den Menschen sagen, was wir wollen“.
Der bayerische Ministerpräsident fordert vor dem CSU-Parteitag eine „Migrationswende“. Deutschland sei überfordert, sagt Markus Söder.
Der Friedensnobelpreisträger wird verkündet, Selenskyj trifft Scholz in Berlin und Lindner muss womöglich noch mehr sparen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Beim Parteitag in Baunatal hat die hessische Linke ihren Vorstand gewählt. Jakob Migenda bleibt in dem Gremium, Desiree Becker kommt hinzu.
Der frisch gekürte Kanzlerkandidat der Union Merz tritt kämpferisch auf. NRW-Ministerpräsident Wüst dankt Söder und der CSU – doch er übt auch Kritik.
Nach den verlorenen Landtagswahlen stellen sich die Grünen komplett neu auf. Auf dem nächsten Parteitag soll eine neue Spitze gewählt werden. Es brauche „neue Gesichter, um die Partei aus der Krise zu führen“.
Premierminister Keir Starmer und seine Regierung wollen auf dem Labour-Parteitag Zuversicht verbreiten. Aber ihre Aussagen bleiben vage. Stattdessen belastet die Kleiderspendenaffäre weiter die Stimmung.
In New York beginnt die UN-Vollversammlung – vor dem Hintergrund der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Und der britische Premierminister steht vor seiner ersten Bewährungsprobe. Der F.A.Z.-Newsletter.
Dennis Radtke ist ein streitbarer Sozialpolitiker, der oft auch Parteifreunde hart angeht. Nun will er einflussreicher Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeiterschaft werden.
Die Bundestagswahl soll „der größte Erfolg in der Geschichte der Partei“ werden, hieß es auf dem Parteitag der AfD in Hofheim. Auch in Hessen sieht sie sich durch Erfolge in Sachsen und Thüringen ermutigt. Vor der Stadthalle demonstrierten rund 1500 Gegner der AfD.
10 Stunden ohne Wasser am Wahllokal, komplizierte Anmeldung und kein Personalausweis: Ist das Schutz vor Betrug oder nur perfide Wahlkampftaktik?
Beschützt von einem Großaufgebot der Polizei hat der Parteitag der AfD in Hofheim begonnen. Die Ergebnisse der ostdeutschen Wahlen wirken dort nach.
Begleitet von Demonstrationen ihrer Gegner will die hessische AfD in Hofheim am Taunus ihre neuen Bundestagskandidaten küren. Zum Auftakt feiert sie ihre Erfolge in Sachsen und Thüringen.