Chemietechniker
Kaum ist ein neuer Papst gefunden, interessiert sich alle Welt für sein Vorleben. Über Jorge Mario Bergoglio wurde vergangene Woche viel berichtet.
Kaum ist ein neuer Papst gefunden, interessiert sich alle Welt für sein Vorleben. Über Jorge Mario Bergoglio wurde vergangene Woche viel berichtet.
Die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio zum Papst war natürlich keine Revolution. Sie ist aber die Wahl einiger Ideen und Gesten, die weit ...
FRAGE: Lotte, du hast die Papstwahl im Fernsehen geguckt. Wieso denn?ANTWORT: Na ja, der Papa kam hoch, wir waren gerade beim Zähneputzen, und er hat gesagt: ...
Argentinien in den siebziger Jahren: Das Militär verschleppt die Patres Ferenc Jalics und Orlando Yorio. Erst nach fünf Monaten kommen sie wieder frei. Bis heute glauben manche, dass Jorge Mario Bergoglio sie verriet.
Vor rund 6000 Journalisten hat Papst Franziskus im Vatikan erläutert, was er in seinem Pontifikat vor hat - und sich bei den Medienvertretern für ihre Arbeit bedankt. Die waren verblüfft. Es blieb nicht die einzige Überraschung an diesem Tag.
Die Namensfindung eines neuen Papstes orientiert sich meist an den Titeln seiner Vorgänger. Jorge Mario Bergoglio wollte Franziskus heißen. Nicht aus einer Laune heraus, sondern als Verpflichtung und Maßstab zugleich.
Papst Franziskus scheint ein Tierliebhaber zu sein. Spontan ließ das Kirchenoberhaupt Blindenhund „Asia“ zu sich bringen - und segnete ihn. Der stolze Hundebesitzer sagte einem Journalisten, er habe vor Aufregung kein Wort herausgebracht.
Papst Franziskus lässt die Kirchenverwaltung vorerst im Amt. Er will noch über die Neubesetzung der Posten nachdenken. Da hat er einiges zu tun: Bisher regierte der Filz den Vatikan.
Ein bisschen Papst muss sein, auch in dieser Kolumne. Schließlich haben wir auf dem Dach des Petersdoms mal Espresso serviert bekommen.
In scharfem Ton hat der Vatikan Vorwürfe wegen der Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur zurückgewiesen. Es habe nie „glaubwürdige“ Anschuldigungen gegeben, sagt Vatikansprecher Lombardi. Unterdessen empfing Franziskus alle Kardinäle bei einer Audienz.
Zu „Kampf in Rom“ (F.A.Z. vom 9. März): Der Ex-Papst genießt aus der Zuschauer-Perspektive „den Kampf in Rom“. In seiner Bonner Zeit trug der junge ...
Der Vatikan hat sich in die Debatte um die Rolle von Papst Franziskus während der argentinischen Militärdiktatur eingeschaltet und alle Vorwürfe zurückgewiesen. Franziskus wird eine zu große Nähe zur Militärjunta zur Last gelegt.
Papst Franziskus ist ein Nachfahre einfacher italienischer Bauern und besitzt auch deshalb ein großes historisches Bewusstsein für sein Amt. Er scheint sehr genau zu wissen, was er will und tut.
Die Jesuiten haben viele Feinde - außerhalb, aber auch innerhalb der katholischen Kirche. Papst Johannes Paul II. bootete sie aus, Benedikt XVI. holte sie wieder zurück.
Es wird viel über die Bescheidenheit des neuen Papstes gesprochen. Aber in Argentinien sehen ihn Politiker auch kritisch. 1985 war für Bergoglio Frankfurt am Main eine Etappe auf dem Weg zum Papstamt.
BUENOS AIRES, 14. März. Glockengeläut zu ungewöhnlicher Zeit. Die einen schrecken aus der Siesta auf, andere haben gerade ihren Nachtisch vor sich oder den ...
Der neue Papst ist ein großer Fußballfan: Jorge Mario Bergoglio begeistert sich seit seiner Kindheit für einen Klub aus Buenos Aires. Viele Argentinier hoffen bereits auf seinen Segen für die WM 2014.
Ein Ordensmann aus Lateinamerika, der sich Franziskus nennt - das ist revolutionär. Der erste Auftritt des Papstes weckt hochfliegende Erwartungen an Stil und Inhalt des neuen Pontifikats.
Die Wahl von Papst Franziskus ist überall auf der Welt mit großem Jubel aufgenommen worden - und hat ebenso große Erwartungen geweckt. Besonders die Protestanten in Deutschland hoffen auf eine Verbesserung der Ökumene und einen Papst, der sich einmischt.
Franziskus I. heiße der neue Papst, melden die Medien am Mittwochabend weltweit - auch FAZ.NET. Bis die Korrektur aus dem Vatikan kommt: nur Franziskus.
Stolz sind sie alle: In Buenos Aires, der Heimatstadt von Papst Franziskus, wurde seine Wahl mit großem Jubel aufgenommen. Jorge Mario Bergoglio wuchs dort in einem Arbeiter- und Mittelklasseviertel auf - bis ihn die Erleuchtung überkam.
Der neue Papst Franziskus hat am Morgen nach seiner Wahl durch das Konklave die wichtige römische Basilika Santa Maria Maggiore für ein Gebet aufgesucht. Die Wahl des Argentiniers zum neuen Oberhaupt der katholischen Kirche wird mit Hoffnungen auf Reformen im Vatikan verbunden.
Nie zuvor hat sich ein Papst nach dem Heiligen Franziskus benannt. Der Ordensgründer genießt dank seines Einsatzes für die Armen bei Gläubigen bis heute hohes Ansehen. Die Namenswahl könnte ein Hinweis sein, dass der Argentinier Bergoglio die Kirche für reformbedürftig hält.
Mit der Wahl des argentinischen Kardinals Bergoglio zum Papst Franziskus wendet sich auch die katholische Kirche hin zu den aufstrebenden Regionen und Nationen des Südens. Europa hat das Nachsehen.
Mit der Wahl von Jorge Bergoglio wurden Zeichen gesetzt. Er ist der erste Nichteuropäer seit der Antike. Der Argentinier selbst hat diese Zeichen sofort erwidert und einen Namen gewählt, der einen Neuanfang in der Papstgeschichte markiert: Franziskus.
Die römisch-katholische Kirche hat erstmals ein Oberhaupt aus Lateinamerika. Das Konklave wählte Kardinal Jorge Mario Bergoglio aus Argentinien. Der 76 Jahre alte bisherige Erzbischof von Buenos Aires wählte den Papst-Namen Franziskus. Er ist der erste Pontifex aus dem Jesuitenorden.
Mit Jorge Bergoglio kommt zum ersten Mal ein Papst aus Lateinamerika. Bereits beim letzten Konklave 2005 war der argentinische Jesuit der stärkste Kandidat hinter Joseph Ratzinger gewesen.
Nach dem fünften Wahlgang des Konklave steigt um 19.07 Uhr weißer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Um 20.12 Uhr wird der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als neuer Papst bekanntgegeben. Erstmals kommt das Oberhaupt der katholischen Kirche nicht aus Europa.
Christian Baron aus Schwäbisch-Gmünd ist Mitglied der sogenannten Generation Benedikt, einem Netzwerk junger Katholiken. Auf dem Petersplatz wartet er auf den weißen Rauch.
FRANKFURT, 13. März. Sollte das Kardinalskollegium eines Tages die räumliche Verteilung der Katholiken auf dem Erdkreis ähnlich wie ein Parlament die ...
Es ist der Fluch von Wochenzeitschriften, dass sie der Aktualität oft hinterherhinken. Kaum geht das neue Heft in Druck, platzt irgendwo eine Bombe.
Der Vatikan ist ein Offshoreparadies für dunkle Finanzgeschäfte. Mitten unter den Pilgern im Kirchenstaat tummeln sich dubiose Geldwäscher und windige Prälaten. Ein Sittenbild.
Spannung auf dem Petersplatz: Im vierten Wahlgang versuchen die 115 Kardinäle, einen neuen Papst zu bestimmen. Noch steigt kein Rauch aus dem Schornstein über der Sixtinischen Kapelle.
Der erste Wahlgang des Konklaves bringt erwartungsgemäß noch keinen neuen Papst. Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle steigt schwarzer Rauch auf. Am Mittwoch sind dann bis zu vier Wahlgänge vorgesehen.
Viele hoffen, dass Benedikts Nachfolger jünger, energisch und durchsetzungsstark, politisch versierter und offener im Umgang mit den Medien ist. Konservative wie liberale Kardinäle fordern aber vor allem einen Papst, der endlich die vatikanische Kurie reformiert.
In diesen Tagen hat der Kommandeur des Gendarmeriekorps im Vatikan, Domenico Giani, die Sixtinische Kapelle in einen Käfig verwandelt, aus dem keine