Geheimhaltend
In diesen Tagen hat der Kommandeur des Gendarmeriekorps im Vatikan, Domenico Giani, die Sixtinische Kapelle in einen Käfig verwandelt, aus dem keine
In diesen Tagen hat der Kommandeur des Gendarmeriekorps im Vatikan, Domenico Giani, die Sixtinische Kapelle in einen Käfig verwandelt, aus dem keine
Eigentlich kommt Norbert Nikolai aus Bochum. Heute ist er Gefängnispfarrer in Lima. Täglich erlebt er Dinge, die er sich nie erträumt hätte – und glaubt an die Vergebung.
Sie sind nicht Papst, aber sie wählen ihn: Paul Josef Cordes, Walter Kasper, Karl Lehmann, Reinhard Marx, Joachim Meisner und Rainer Maria Woelki sind bei der Wahl des Nachfolgers des deutschen Papstes stimmberechtigt.
Kirche als Talkshow-Thema? – aber das hatten wir doch schon! Frank Plasberg stellt bei „Hart, aber fair“ die Frage, wie weltfremd eigentlich die Kirche ist. Und er liefert die bisher sachlichste Diskussion zum Thema.
Keiner der wahlberechtigten Kardinäle stand den beiden letzten Päpsten so nahe wie der Kölner Erzbischof Joachim Meisner. Mit dem Polen Johannes Paul II.
Für Reinhard Marx ist das Konklave zur Wahl des Nachfolgers von Papst Benedikt XVI. eine Premiere. Im Jahr 2005, als Johannes Paul II.
Für einen Kardinal ist die Wahl eines Papstes ein Höhepunkt seines Lebens. Paul Josef Kardinal Cordes aber verglich dieser Tage das Konklave mit dem Besuch ...
An diesem Dienstag beginnt in Rom das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. 115 Kardinäle werden am Nachmittag in die Sixtinische Kapelle einziehen; womöglich wird auch schon ein erstes Mal abgestimmt.
Zwar können sie alle Latein, bei den Beratungen zur Wahl kommunizieren die Kardinäle aber nicht mehr in der alten Sprache. Dolmetscher helfen beim Verstehen.
Der Beginn der Papstwahl steht kurz bevor. Seit dem Mittelalter, als ein Konklave auch 1005 Tage dauern konnte, hat sich manches geändert - aber längst nicht alles. Der Rauch wird inzwischen jedenfalls künstlich erzeugt.
Am Dienstag beginnt das Konklave zur Wahl des neuen Papstes. So mancher in Rom befürchtet, dass es lange dauern wird. Denn es bietet sich kein Hoffnungsträger an - und der Ruf nach Reformen wird immer lauter.
Wenn nach dem Rücktritt Benedikts XVI. die Kardinäle am Dienstag zusammenkommen, um den neuen Papst zu wählen, sollte man einige Begriffe kennen. Wir erklären sie.
Kardinäle aus aller Welt streiten in Rom darüber, ob nur ein Papst gewählt oder auch die Kurie reformiert werden soll. Ein Favorit für die Nachfolge Benedikts ist nicht in Sicht.
Die Wahl des neuen Papstes beginnt am nächsten Dienstag. Das haben die in Rom versammelten Kardinäle entschieden. In dem Konklave bestimmen 115 Papstwähler einen Nachfolger für den zurückgetretenen Benedikt XVI..
Ein römisches Konklave steht an - und schon werden außerhalb und innerhalb der katholischen Kirche die üblichen Forderungen nach einem „moderneren“ Papst laut. Wem wäre mit solch einer Rollen-Besetzung gedient?
Sedisvakanz in Rom - sowohl in weltlicher als auch in geistlicher Hinsicht. Mitten in einer akuten Wirtschaftskrise wirkt das Szenario wie ein Albtraum. Italien zwischen Papst und Posse.
Unter der Leitung von Kardinaldekan Angelo Sodano haben im Vatikan die Generalkongregationen begonnen. 103 der erwarteten 115 Kardinäle für das Konklave sind bereits eingetroffen und vereidigt.
Täglich versammeln sich die Kardinale, um die Wahl des Papstes vorzubereiten. Dabei soll auch der Zustand der Kirche erörtert werden - aber ausgerechnet die beiden mächtigsten Kardinäle dürften daran wenig Interesse haben.
Der 63 Jahre alte Erzbischof von São Paulo, Odilo Scherer, gilt im Vatikan offenbar als ein Favorit für die Nachfolge Benedikts XVI. An diesem Montag beginnt das „Vorkonklave“.
Eine neue Regierung ist in Rom nicht in Sicht. Auch die Amtszeit von Präsident Napolitano endet. Er hat jetzt noch einmal die Ehre des Landes verteidigt, auch gegen Deutschland.
Der Bischof von Mainz bestimmt den neuen Papst mit. Am Dienstag will Karl Lehmann in Rom reisen. Wann das Konklave beginnt, ist offen. Auch die Zeit davor ist wichtig: Die Kardinäle führen intensive Gespräche.
Angelo Sodano ist als Dekan der mächtigste unter den mehr als 200 Kardinälen. Papst wird er aber wohl nicht werden. Selbst für manchen Kardinal ist Sodanos Gesicht auch die Fratze des Bösen.
Monsignore Scicluna hat zehn Jahre lang im Namen des Vatikan Missbrauchsfälle aufgeklärt. Er spricht zum ersten Mal über Schockwellen und Vertuschung, über den Zölibat und die Kraft der Wahrheit.
Nach dem Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. kommt es an diesem Montag zu der ersten Zusammenkunft der mehr als 200 Kardinäle während der Sedisvakanz. Womöglich wird der Beginn des Konklaves zur Papstwahl vorgezogen.
Sieben Jahre, zehn Monate und neun Tage dauerte das Pontifikat von Benedikt XVI. Jetzt hat für die römisch-katholische Kirche die Zeit ohne Papst, die Sedisvakanz, begonnen. Am Freitag hat der Vatikan nun die Kardinäle offiziell aufgefordert, sich für das Konklave in Rom zu versammeln.
Papst Benedikt XVI. ist nicht länger Oberhaupt der katholischen Kirche. Seine Amtszeit ging an diesem Donnerstag um 20 Uhr zu Ende. Mit dem Hubschrauber verließ er um 17 Uhr den Vatikan nach Castel Gandolfo. Dort verabschiedete er sich mit einem letzten Apostolischen Segen von der Bevölkerung.
Rückblick am freiwilligen Ende eines Pontifikats: Benedikt XVI. haben vor allem die klassischen Fragen der abendländischen Christenheit interessiert. Sein Projekt, den Glauben als vernünftige Option vorzulegen, machte nicht an den Grenzen der Kirche halt.
Castel Gandolfo ist von alters her Rückzugsort der Päpste. Hierher kommen sie, wenn es ihnen in Rom zu heiß, zu stickig, zu schmutzig wird. Wenn Benedikt XVI. dort am Nachmittag landet, wird er nur noch wenige Stunden Papst sein.
Der Rückzug Papst Benedikts XVI. als Akt einsichtsvoller Selbstbescheidung steht im eindrucksvollen Kontrast zum öffentlichen Sterben Johannes Pauls II. vor acht Jahren. Doch über dem einen wie dem anderen Ende des Pontifikats liegen dieselben Schatten.
Unter dem Jubel Hunderttausender hat Benedikt XVI. auf dem Petersplatz seine letzte Generalaudienz eröffnet. Benedikt dankte den Gläubigen - und sprach von „schwierigen Momenten“ in seinem Pontifikat.
Anlässlich des Rücktritts Benedikts XVI. vom Amt des Papstes ist im Archiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) das neue eBook „Benedikt XVI.“ erschienen. Neben den Fachredakteuren der F.A.Z. sind auch prominente Autoren wie Karl Kardinal Lehmann, Bernard-Henri Lévy und Martin Mosebach mit eigenen Beiträgen vertreten.
Papst Benedikt XVI. hat die katholische Kirche geprägt - als Kardinal und später als Papst. Ausschnitte aus einem Leben, das er nun als emeritierter Papst weiterführt.
Offiziell kam Benedikt XVI. erst sechs Jahre nach seiner Wahl in die Heimat. Sein Verhältnis zur Kirche in Deutschland und ihren Repräsentanten war von Distanz geprägt.
Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper ist gegen ein verfrühtes Konklave. Derweil wurde bekannt, dass Benedikt XVI. künftig den Titel „Pontifex emeritus“ beziehungsweise „Papst emeritus“ tragen wird.
Benedikt XVI. meinte es ernst, wenn er von der „Reinheit“ der Kirche sprach. Als Papst hat er seinen Worten Taten folgen lassen: Mit dem Amtsverzicht von Kardinal O’Brien hat das Thema Homosexualität das Kardinalskollegium erreicht.
Papst Benedikt XVI. hat einige Wahlbestimmungen geändert, um das Konklave früher einberufen zu können. Kardinal O’Brien trat derweil wegen des Vorwurfs „unziemlichen Verhaltens“ zurück.